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Presse-Information

19. November 2015

Grüne Woche 2016: Menschen auf dem Land gestalten Zukunft

Engagierte Menschen mit innovativen Ideen machen „Lust aufs Land“

Berlin, 19. November 2015 - Nach wie vor erfreut sich das Leben auf dem Land großer Beliebtheit: Erholungsorte und Bewegungsmöglichkeiten in der Natur befinden sich direkt vor der Haustür, man kennt sich und hilft einander. Gleichzeitig erfasst der demografische Wandel alle Regionen Deutschlands und wird auch auf dem Land immer spürbarer. Ein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken, ist das noch lange nicht. Das zeigen die Aussteller der Internationalen Grünen Woche Berlin 2016 in Halle 4.2. Vom 15. bis 24. Januar demonstriert hier die Gemeinschaftsschau „Lust aufs Land – gemeinsam für die ländlichen Räume“, was gutes Leben und Arbeiten in ländlichen Regionen heute ausmacht. Hier stellen Menschen ihre attraktive und lebendige Heimat vor und veranschaulichen eindrücklich, was der ländliche Raum zu bieten hat. Informative Angebote für Landinteressierte und Fachbesucher sowie viele Aktionen an den Ständen machen Lust aufs Land. Auf der großen LandSchau-Bühne der Agrarsozialen Gesellschaft mit den Moderatorinnen Heike Götz und Petra Schwarz erwartet die Besucher eine spannende Mischung aus Unterhaltung und Information.

Aussteller und Themen bei „Lust aufs Land“ 2016:

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) präsentiert einen besonders innovativen Ansatz für die Versorgung von ländlichen Ortschaften: das Mehrfunktionshaus. Die Messebesucher sind eingeladen, im Haus selber auf Entdeckungsreise zu gehen und zu erfahren, wie Versorgung auf dem Land durch neue Lösungen gewährleistet und zukunftsfest gestaltet werden kann.

Zu diesem Themenfeld informieren die Akademie für die Ländlichen Räume Schleswig-Holsteins (ALR) und das Forum ländlicher Raum – Netzwerk Brandenburg (FlR-NB) an einem Gemeinschaftsstand: Die Vielfalt der Multifunktionalität vorgestellter Lösungen reicht vom Einkaufen im Tante-Emma-Laden des 21. Jahrhunderts über innovative Gesundheitsdienste bis zu neuen Serviceangeboten.

In den Fokus rücken ALR und FlR-NB aber insbesondere das Thema Bildung und stellen Projekte im Bereich Mobilität vor.

LEADER-Regionen und ihre Projekte stehen im Mittelpunkt bei der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) auf dem BMEL-Gemeinschaftsstand. Kultur, Sport und Spiritualität vereint beispielsweise die LEADER-Region Amberg-Sulzbach mit dem bayernweit einzigartigen Simultankirchen-Radweg. Die neue LEADER-Region Wattenmeer-Achter, bestehend aus den sieben ostfriesischen Nordseeinseln und der Küstenstadt Norden, entwickelt die Vision „Wattenmeer-Achter 2030+: Wohnen – Arbeiten – (Er)Leben“ mit dem Ziel, junge Menschen in der Region zu halten.

Auf einer Reise durch zehn Bundesländer präsentiert der Deutsche Landkreistag (DLT) von Tag zu Tag wechselnd insgesamt zehn Landkreise, die sich von ihrer besten Seite zeigen. Geboten werden traditionelles Handwerk, modernes Unternehmertum, kulinarische und musikalische Leckerbissen. Kurzum: Ein buntes Programm aus dem ländlichen Raum.

Die Katholische Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) wirbt für ein Leben und Arbeiten auf dem Land. Besucher können sich in ländlichen Berufen ausprobieren, in einem interaktiven Spiel ihr eigenes Dorf gestalten und Spannendes über Jugendarbeit in ländlichen Räumen und die Arbeit der KLJB erfahren.

Die Evangelische Jugend in ländlichen Räumen (ejl) stellt das Thema Zu- und Abwanderung in ländlichen Räumen in den Fokus ihres Messeauftritts. Dabei geht es um die Gründe, warum Menschen den ländlichen Raum verlassen, wieso einzelne Regionen Zuwachs verzeichnen und welche Vorteile oder Herausforderungen die Zuwanderung durch Flüchtlinge mit sich bringt.

Unter dem Motto „Zwei Feuerwehrverbände – ein Ziel!“ präsentieren sich die Landesfeuerwehrverbände Berlin und Niedersachsen erstmalig mit einem Gemeinschaftsstand auf der Grünen Woche. Interessierte können sich über die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren sowie der Berufs- und Werkfeuerwehren in Berlin und Niedersachsen informieren. Neben Fahrzeugen und Gerätschaften wird auch Schutzausrüstung präsentiert. Zudem wird eine „Feuerwehr-Modenschau“ vorgeführt.

Die Ems-Achse zeigt sich als Wachstumsregion voller Überraschungen, die neben der bekannten Papenburger Meyer Werft außerdem Marktführer in der Windenergie, bei Lkw-Aufliegern oder die Produktion des VW-Passats beheimatet. In einer der dynamischsten Regionen Deutschlands suchen viele erfolgreiche Unternehmen qualifizierte Arbeitskräfte. Die Wachstumsregion Ems-Achse präsentiert die Vorteile eines wirtschaftlich starken ländlichen Raums und möchte die Besucher im Rahmen eines Quiz für die Region gewinnen.

Am Stand des Bundesnetzwerkes Bürgerschaftliches Engagement (BBE) präsentieren sich ganz unterschiedliche Akteure, die mit ihrem Engagement den ländlichen Raum aktiv gestalten: Von der Arbeit mit Geflüchteten über kulturelle Projekte bis hin zum Engagement von Jugendlichen gibt es viele Projektbeispiele für eine blühende Zivilgesellschaft im ländlichen Raum.

Freienseen ist ein vitales Dorf, das durch sein ehrenamtliches Engagement bereits zahlreiche Projekte zur Dorfentwicklung hervorgebracht hat. Dazu zählen unter anderem eine Grundschule, ein Waldkindergarten und das Landesmodellprojekt DorfSchmiede Freienseen. Am Stand dürfen sich die Besucher auf die Vorstellung dieser Projekte freuen, umrahmt von spannenden Mitmachaktionen und dem Angebot kulinarischer Spezialitäten aus der Region.

Coconat – a workation retreat verknüpft das Konzept der urbanen Coworking-Spaces mit einem Landhotel, das auf die Bedürfnisse moderner Wissensarbeiter ausgerichtet ist. Im Zentrum stehen Produktivität, Community und Naturerleben. Coconat ist ein innovatives Konzept für den ländlichen Raum, das die veränderten Rahmenbedingungen moderner Lebens- und Arbeitswelten aufgreift.

Die Europäische ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung wie auch der Erlebnisdörfer e.V. haben sich zum Ziel gesetzt, die Erhaltung und Entwicklung lebensfähiger, attraktiver Dörfer bestmöglich zu unterstützen. Am gemeinsamen Messestand stellen sie Beispiele aus ihrem internationalen Netzwerk vor und bieten Möglichkeiten für Erfahrungsaustausch.

Entdecken – Erleben – Genießen! ist das Motto der Landesarbeitsgemeinschaft Urlaub und Freizeit auf dem Lande Sachsen-Anhalt. Neben zahlreichen Angeboten für Familien mit Kindern auf dem Lande oder für gesundheitsbewusste Urlauber werden auch diejenigen fündig, die einmal Kunst und Kultur im ländlichen Raum erleben wollen, gern radeln, reiten, wandern oder Wintersport treiben. Zahlreiche Standaktionen laden die Besucher zum Mitmachen ein.

Der Deutsche Tierschutzbund ist gemeinsam mit dem Tierschutzverein für Berlin und Umgebung auf der Messe vertreten. An seinem Stand stellt der Verband die Nutztierhaltung und das Tierschutzlabel „Für Mehr Tierschutz“ in den Fokus. Das Label kennzeichnet Produkte tierischen Ursprungs, bei denen deutliche Verbesserungen bei der Haltung, der Schlachtung und dem Transport der Tiere garantiert sind.

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung informiert über die Notwendigkeit und die Möglichkeiten der privaten Vorsorge im Fall einer Versorgungskrise sowie zum Verhalten in einer Notsituation. Es werden hilfreiche Empfehlungen und Tipps gegeben, welche Lebensmittel sich eignen, um einige Tage ohne Strom und Kühlmöglichkeit zu überbrücken. Ein Fragebogen ermöglicht es Besuchern, ihr Wissen zu testen.

Weitere Informationen zu "Lust aufs Land":

Agrarsoziale Gesellschaft, Michael Busch, Tel.: 0551/49709-35

www.asg-goe.de