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Presse-Information

14. Januar 2016

Grüne Woche aktuell: 14. Januar 2016

Aktueller Hinweis:

Der Eröffnungsrundgang der Internationalen Grünen Woche 2016 beginnt am Freitag, 15. Januar, um 8 Uhr in der Blumenhalle 2.2 (Eingang Halle 7, gegenüber CityCube, Messe Berlin). Gegen 9.15 Uhr wird es die Eröffnungszeremonie beim Partnerland Marokko geben (Halle 18); gegen 9.35 Uhr geben Bundesminister Schmidt und Berlins Regierender Bürgermeister Müller der Presse kurze Statements. Während des Rundgangs werden viele internationale Landwirtschaftsminister begrüßt, die Moderatorin und Sängerin Michelle Hunziker tritt am Ländergemeinschaftsstand der Schweiz als Markenbotschafterin für Schweizer Käse auf (ca. 9.05 Uhr). Für die Teilnahme reicht die Presseakkreditierung zur Grünen Woche.

Bundespräsident Gauck erstmals auf Grüner Woche

„Ich bin aus verschiedenen Gründen hier her gekommen. Der eine ist ganz banal: Ich hab mich hier auf dieser Messe noch nie sehen lassen und weiß gleichwohl, dass es eine der ganz bedeutenden Messen für die Branche ist, die es auf der Welt gibt.“ Mit diesen Worten begrüßte Bundespräsident Joachim Gauck die versammelten Medienvertreter bei seinem Besuch in der Halle des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft auf der Internationalen Grünen Woche Berlin 2016. Nach seinen ersten Eindrücken zollte er nicht nur den Leistungen der deutschen Land- und Ernährungswirtschaft, sondern auch den Verantwortlichen für die Messe Respekt. Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, überreichte dem Bundespräsidenten einen Präsentkorb voller Genüsse aus deutschen Landen. Begrüßt wurde der Bundespräsident auch von Berlins Messechef Dr. Christian Göke.

Hohe Einkommensverluste in der Landwirtschaft

Auf der traditionellen Fragestunde des Verbandes Deutscher Ag-rarjournalisten während der Grünen Woche dominierte die Sorge um die drastischen Einkommensverluste von nahezu 50 Prozent in den vergangenen Jahren der Landwirte in Deutschland. Der Präsi-dent des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, appellierte daher eindringlich an die Politik, die EU-Sanktionen gegen Russland aufzuheben, da diese Maßnahme unter anderem ein wesentlicher Grund für die Misere der Landwirte sei. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt sagte hingegen, dass das Lebensmittelembargo seitens Russlands veranlasst wurde und verwies darauf, Deutschlands Exportchancen landwirtschaflticher Produkte erhöhen zu wollen. Er habe deswegen eine koordinierende Exportstelle in seinem Ministerium eingerichtet.

VDAJ Journalistenpreis an Karsten Krogmann

Karsten Krogmann, Reporter der Nord-West-Zeitung, hat für seine Reportagen aus dem Alltag, in denen er Landwirte, Befürworter und Kritiker heutiger Anbau- und Tierhaltungsmethoden zu Wort kommen lässt, den diesjährigen Journalistenpreis des Verbandes Deutscher Agrarjournalisten (VDAJ) erhalten. Im Mittelpunkt seiner Reportagen stehen Menschen, die in der Landwirtschaft arbeiten und von ihr leben. Er erzählt Geschichten von Kindern aus Landwirtschaftsfamilien, die unter Mobbingattacken ihrer Mitschüler leiden. „Die Reportagen von Karsten Krogmann stehen für alles, was gute journalistische Texte ausmacht“, begründete die aus Agrarjournalisten bestehende Jury ihre Entscheidung.

Kontakt: Verband Deutscher Agrarjournalisten e.V., Christiane Löw, T: +49 (0)6172 7106188, M: info@vdaj.de

Partnerland Marokko online entdecken

Das erste außereuropäische Partnerland der Internationalen Grü-nen Woche präsentiert ab Freitag, 15. Januar 2016, mit 56 Ausstel-lern seine Produktvielfalt in Halle 18. Informationen rund um das Messeprogramm, die Aussteller und ihre Produkte bietet jetzt schon die neue Internetseite des Partnerlandes: www.tasteofmorocco.ma. Neuste Berichte und Impressionen vom Messegeschehen stehen täglich bei Twitter, Facebook und Google plus zur Verfügung. Über die Website gelangen Interessierte direkt zu den Social Media-Kanälen des Partnerlandes Marokko. Darüber hinaus ist ab sofort die App namens „Morocco GW“ im App Store von Apple sowie im Google Play Store für Android erhältlich. Sie bietet eine täglich ak-tualisierte Programmübersicht für den Marokkanischen Pavillon, kompakt alle Informationen zu Produkten, Ausstellern und marok-kanischen Rezepten sowie downloadbare Broschüren und Ausstellerkataloge.

Halle 18, Kontakt: Krizia Schroeder, T: +49 (0)6151 6272342, M: kri-zia.schroeder@genius.de

BMEL-Sonderschau: Ein Haus – viele Funktionen

Wer kennt es nicht, das Bild der trostlosen Dörfer, in denen Café und Lebensmittelladen längst verwaist sind und jeder Arztbesuch zum Tagesausflug wird. Doch immer mehr Gemeinden halten mit pfiffigen Ideen dagegen. Zum Beispiel, indem sie die wichtigsten Bausteine der Nahversorgung unter einem Dach bündeln. Ein solches „Mehrfunktionshaus“ können die Messebesucher auf der Sonderschau des Bundeslandwirtschaftsministeriums in Halle 23a erleben. Kaum haben sie das helle Fachwerkhaus betreten, stehen sie auch schon mitten in der kombinierten Bank- und Postfiliale. Schnell die Briefe abschicken und vor allem Geld abholen, schließlich lockt gleich nebenan der Dorfladen mit seinem reichhaltigen Angebot. Beim Friseur mit dem passenden Messehaarschnitt versehen, lässt es sich in der Bibliothek wunderbar nach spannender Lektüre stöbern. Natürlich dürfen auch Arztpraxis und Bürgerbüro nicht fehlen – Car-Sharing-Angebot inklusive.

Halle 23a, Kontakt: Ulrich Frohnmeyer, T: +49 (0)171 7648108

Kurzweiliger Experten-Talk auf der Dialogbühne

„Dialog Lebensmittel“- das Standmotto des Gemeinschaftsstands der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und des Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) wird täglich auf die Showbühne getragen. Bekannte Gäste aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft sprechen über aktuelle Lebensmittelthemen, Trends und Innovationen sowie unsere diesjährigen Schwerpunkte Lebensmittelsicherheit und Lebensmittelverschwendung. Als Gäste werden neben hochrangigen Wirtschaftsvertretern u. a. der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, Klaus Müller, die Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG), Michaela Rosenberger, sowie Gitta Connemann, stellvertretende Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion erwartet.

Halle 22a, Stand 180, Kontakt: Anne Vollmer (BVE), T: +49 (0)160 7492767, M: avollmer@bve-online.de; Manon Struck-Pacyna (BLL), T: +49 (0)175 437172, M: mstruck@bll.de

Hightech auf dem Acker

Hightech-Landmaschinen zum Anfassen: Ein 500 PS starker Stan-dardtraktor, der trotz Leistungseffizienz kraftstoffsparend arbeitet; eine ausgeklappte, 24 Meter breite Pflanzenschutzspritze. Eine Hightech-Sämaschine, die in einem Arbeitsgang den Boden lockert, das Saatgut ablegt und in verschiedenen Bodentiefen düngt. Unter dem Stichwort Farming 4.0 wird vermittelt, wie Produktionssicherheit auf Feld und Wiese ermöglicht und durch Innovation effizient und schonend für den Naturhaushalt gearbeitet wird.

Halle 3.2, ErlebnisBauernhof, Kontakt: Lea Fließ, T: +49 (0)152 33967669, M: l.fliess@moderne-landwirtschaft.de, Infos unter www.eb-gruenewoche.de

Biohalle: Bio live erleben – am Stand und auf der Bühne

Leckere Kostproben von Biobauern und -bäuerinnen, exzellente Weine von Bioweingütern sowie köstliche Snacks von BIOSpitzen-köchen – das alles erwartet die Messegäste am Stand des Bundes-programms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) in der Biohalle 1.2b. Das Bundesprogramm präsentiert sich wieder mit großem Stand und attraktivem Bühnenprogramm. Im Jahr der Hülsenfrüchte stehen diesmal die eiweißreichen Alleskönner im Mittelpunkt: ob als Pflanzen im Hochbeet, als attraktive Postkarten zum Mitnehmen oder als Zutaten beim Schaukochen auf der Biobühne. Weitere Infos unter: www.biowoche.de.

Biohalle 1.2b, Stand 215, Kontakt: Oliver Z. Weber, T: +49 (0)178 2181811

Mit „Lust aufs Land“ zur Grünen Woche nach Berlin

Der Deutsche Landkreistag präsentiert auf der Grünen Woche in Berlin nach dem Motto „Lust aufs Land“ eine Reise durch zehn Bundesländer und elf Landkreise. Besucher können hier traditionelle Handwerke, modernes Unternehmertum sowie kulinarische Leckerbissen aus dem weiten Feld der Landwirtschaft genießen. „Uns geht es darum, die gedeihliche Entwicklung der Landesteile außerhalb der großen Städte und Ballungszentren ins rechte Licht zu rücken“, erläutert DLT-Präsident Landrat Reinhard Sager.

Halle 4.2, Kontakt: Markus Mempel, T: +49 (0)160 7227252, M: markus.mempel@landkreistag.de

Nature.tec: Warum man auf Pflanzenöl gehen kann

Hauswände aus Stroh, Dämmung mit Schafwolle, Fußböden aus Pflanzenöl: ein kleiner Ausschnitt aus der Vielfalt des Bauens und Wohnens mit nachwachsenden Rohstoffen. Wer sich ein Bild von den qualitativ hochwertigen Produkten machen möchte, sollte sich die Fachschau nature.tec – „Schaufenster in pflanzenbasiertes Wirtschaften von heute und morgen“ auf der Grünen Woche nicht entgehen lassen. Außerdem bietet nature.tec Kinder- und Jugend-workshops mit Schülermitmachexperimenten und Informationen über eine berufliche Qualifizierung für Schulabgänger an.

Halle 4.2 Kontakt: Nicole Paul, T: +49 (0)3843 6930142 M: n.paul@fnr.de

Viel los im ländlichen Raum

Die Gemeinschaftsschau „Lust aufs Land – gemeinsam für die ländlichen Räume“ präsentiert die Vielfalt ländlicher Regionen. Täglich werden an den Ständen und auf der LandSchau-Bühne Menschen, Projekte und Regionen vorgestellt. Das Programm mit Diskussionsrunden über aktuelle Fachthemen wird von Musik, Theater, Tanz und Koch-Shows umrahmt. An Bühne, Ständen und auf dem Marktplatz gibt es Kostproben regionaler Spezialitäten und von Handwerksbetrieben.

Halle 4.2, Kontakt: Ines Fahning, T: +49 (0)30 3038 81308, M: ines.fahning@asg-goe.de

Baden-Württemberg präsentiert sich als Genießerland

Von Schafswurst und verschiedenen Käsesorten aus Albbüffelmilch bis hin zum Schwarzwälder Kirschkuchen aus der Dose: „Baden-Württemberg macht Lust auf Genuss“, sagt Verbraucherminister Alexander Bonde, der am Freitag den Messeauftritt auf der Grünen Woche besuchen wird. Mit zahlreichen Ausstellern, einer Aktionsfläche und einer Showbühne präsentiert sich das Bundesland mit seinen „Genussregionen“. Wer die Akteure nicht immer versteht findet auf der Wörterscheibe „Schwäbisch - Deutsch“ die passende Über-setzung. Bonde wird auf der Messe auch für seine Initiative werben, die Kennzeichnung von Frischfleisch an die von Eiern anzulehnen. Dabei könnte 0 für Bio-Haltung, 1 für Weidehaltung oder Auslauf, 2 für mehr Platz im Stall und 3 für den gesetzlichen Mindeststandard stehen. „Davon könnten auch die Landwirtinnen und Landwirte profitieren, denn sie können gerade in der konventionellen Haltung ihre Anstrengungen für mehr Tierschutz darstellen und so höhere Preise begründen“, so der Minister.

Halle 5.2b, Kontakt: Bettina Rau, T: +49 711 6667085, M: rau@mbw-net.de

AgrarBündnis: Wachstum hilft den Bauern nicht

„Betriebliches Wachstum und Rationalisierung sind keine Allheilmittel zur Krisenbewältigung mehr. Dieses Wachstum kann die Existenz der Höfe nicht garantieren, gefährdet Ressourcen, dient nicht dem Tierwohl und schadet der Ernährungssouveränität von Entwicklungsländern“ sagte Frieder Thomas, Geschäftsführer des AgrarBündnis. Der von 25 Verbänden aus Landwirtschaft, Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutz gebildete Verein hat auf der Grünen Woche in Kooperation mit Neuland seinen 24. kritischen Agrarbericht vorgestellt, der diesem Thema gewidmet ist. Große Teile der Landwirtschaft würden sich von der bäuerlichen Produktion verabschieden, beklagte der Vorsitzende des BUND, Hubert Weiger. Martin Schulz, Neuland-Schweinemäster und Bun-desvorsitzender der AG Bäuerliche Landwirtschaft, bekräftigte die Forderung nach Bestandsobergrenzen für Betriebe. Der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Thomas Schröder, sprach sich für die Einführung eines staatlichen Tierschutzlabels aus.

Halle 25, Stand 106, Kontakt: Frieder Thomas, T: +49 (0)151 62511652, M: info@agrarbuendnis.de

Radeln für den Grüne-Woche-Wald

Kräftig in die Pedale treten sollen Waldliebhaber bei der Mitmach-Aktion „Radeln Sie für den Grüne-Woche-Wald!“. Wer in die Pedale des Waldpflegetandems am Branchenstand „Forstwirtschaft in Deutschland“ tritt, treibt damit eine Säge an. Am Monitor wachsen zugleich Bäume in Echtzeit, und für jeden erstrampelten Baum pflanzt die Forstwirtschaft im April einen Setzling im Berliner Wald. Die Aktion soll bei den Besuchern der Grünen Woche und darüber hinaus das Bewusstsein dafür schärfen, dass die Waldwirtschaft in Form von Holzeinschlag Raum für neue Bäume schafft und somit nachhaltig wirtschaftet.

Halle 4.2, Stand 505, Kontakt: Ina Sahlmann, T: +49 (0)30 31904568, M: sahlmann@dfwr.de