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Presse-Information

15. Januar 2016

Grüne Woche aktuell: 15. Januar 2016

Schmidt: Grüne Woche ist nicht zu doubeln

Die Grüne Woche ist „als Zentrale der Information und des Geschmacks nicht zu doubeln“. Mit diesen Worten lobte der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt, die Messe beim Eröffnungsrundgang am Freitag. Sowohl für Aussteller und Verbraucher, aber auch für Entscheidungsträger aus der ganzen Welt sei sie ein unverzichtbares Forum. Für Schmidt steht ebenso wie für Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller in diesem Jahr die Frage im Vordergrund, wie das Wachstum der Städte und nachhaltige Landwirtschaft in Einklang zu bringen seien. Schmidt ergänzte, darüber hinaus sei das Problem zu lösen, trotz der niedrigen Preise für Nahrungsmittel eine funktionierende Landwirtschaft in Deutschland zu halten. Müller würdigte die große Gastfreundschaft Marokkos, des ersten außereuropäischen Gastlandes in der 90-jährigen Geschichte der Grünen Woche.

An der Auftaktzeremonie beim Partnerland waren Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Lalla Meryem sowie Landwirtschaftsminister Aziz Akhannouch beteiligt. Michelle Hunziker sorgte als Markenbotschafterin für Schweizer Käse am Stand der Eidgenossen für Glamour. Rund 15 Landwirtschaftsminister aus aller Welt begrüßten die Rundgangsdelegation, die von Bundeslandwirtschaftsminister Christan Schmidt, Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller, dem Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes Joachim Rukwied, Jürgen Abraham, Ehrenvorsitzender der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie, sowie Dr. Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin GmbH, angeführt wurde.

Partnerland Marokko – Farbenfrohe Eröffnungsfeier

„Wir fühlen uns geehrt als diesjähriges Partnerland auf der Grünen Woche aufzutreten, andere Kulturen zu entdecken und zu erleben, wie Deutschland Entwicklungen vorantreibt.“ Mit diesen Worten grüßte Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Lalla Meryem von Marokko die zahlreichen Gäste auf der Eröffnungsfeier der Grünen Woche im City Cube. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, hieß das nordafrikanische Land aufs Herzlichste Willkommen: „Wir freuen uns einfach, dass Sie da sind.“ Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, nahm die farbenprächtige Eröffnungsfeier zum Anlass, auf die sich dramatisch entwickelnde Finanzsituation vieler landwirtschaftlicher Betriebe hinzuweisen. „Die Landwirte haben in den vergangenen zwei Jahren bis zu 50 Prozent weniger Einkommen erzielt. Russland fehlt uns als Absatzmarkt. Wir fordern die Politik auf, das Russland-Embargo zu überdenken“, mahnte Rukwied.

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt adelte die Grüne Woche als Forum gelebter Verantwortung für Nutztiere und Pflanzen: „Hier in Berlin spüren alle die Seele der Landwirtschaft.“ Wolfgang Ingold, Vorsitzender der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie, betonte die Dialogbereitschaft seiner Vereinigung mit Verbrauchern. „Es ist wichtiger denn je, da viele nicht wissen, wie gesunde Lebensmittel wirklich hergestellt werden“, sagte er. Christian Göke, Geschäftsführer der Messe Berlin, hob in seinem Grußwort hervor, dass die Grüne Woche wie kein anderes Messeereignis mit der Geschichte Berlins verbunden sei: „Auch im 90. Jahr ihres Bestehens ist die Zugkraft der Grünen Woche ungebrochen.“ Umrahmt wurde die Eröffnungsfeier von einer musikalischen und tänzerisch untermalten Sinnesreise durch die unterschiedlichen Regionen des Königreichs Marokko.

Norwegen beispielhaft für gesunde Tierproduktion

„Andere Länder können von Norwegen lernen“, sagte der neue Landwirtschaftsminister Jon Georg Dale am Freitag bei seinem Besuch auf der Grünen Woche. Die Messe sei eine ideale Plattform um der Welt zu zeigen, dass Norwegen gesunde Tiere produziert und beispielsweise bei der Fischzucht auf Antibiotika verzichtet. Gleichzeitig könne man in Berlin mit den kulinarischen Highlights für den Besuch des nordischen Landes werben. Und schließlich diene die Grüne Woche auch dem Austausch zwischen den Agrarproduzenten aus den verschiedenen Provinzen des Landes. „Die Grüne Woche ist für Norwegen in vielerlei Hinsicht von großer Bedeutung.“

Halle 8.2, Kontakt: Thomas Bjerkmann, T: +47 930 43561, M: thbje@innovationnorway.no

Niederlande erschließen neue Exportmärkte

Die Niederlande haben ihre Agrarexporte im vergangenen Jahr um 700 Millionen auf 82,4 Milliarden Euro steigern können und neue Märkte erschlossen. Mit einem Volumen von 20 Millionen Euro bleibt Deutschland hier der wichtigste Handelspartner, sagte Landwirtschaftsminister Van Dam auf der Grünen Woche, auf der die Holländer als ältester ausländischer Teilnehmer seit 63 Jahren vertreten sind. Als einziges EU-Mitglied erhielten die Niederlande 2015 die Genehmigung, Eiprodukte in die USA zu liefern. Zwiebeln im Gesamtwert von rund neun Millionen Euro wurden nach Indonesien und Panama exportiert und der vietnamesische Markt wurde Ende des Jahres für holländische Äpfel und Birnen erschlossen. Auf der Messe präsentiert das Land neben klassischen Produkten wie Tomaten, Käse und Matjes in diesem Jahr auch eine erstaunliche Vielfalt niederländischer Weine.

Halle 18, Kontakt: Anna Meyer, T: +49 (0)175 7243856, M: anna.meyer@minbuza.nl

Mit „Best of Austria“ erfolgreich in der Welt

„Von den naturnah produzierten, hochwertigen Lebensmitteln bis zu modernen Umwelttechnologien – österreichische Qualität ist international anerkannt. Dieses Potenzial müssen wir noch besser nutzen“, betonte Bundesminister Andrä Rupprechter zum Auftakt der Grünen Woche gegenüber der internationalen Presse. Mit der neuen Initiative „Best of Austria“ will er Spitzenleistungen des Alpenlandes im In- und Ausland noch mehr Aufmerksamkeit verschaffen. Ziel der nachhaltigen Internationalisierungs-Offensive sei, ein modernes Leitbild für österreichische Spitzenleistungen zu entwickeln, Exporte anzukurbeln und neue Märkte zu erschließen. „Stabile Absatzmärkte“, so Rupprechter, „sind die beste Zukunftsversicherung für eine starke und krisenfeste Wirtschaft. Deshalb ist es heute wichtiger denn je, den Export noch stärker zu forcieren.“

Kontakt: Magdalena Rauscher-Weber, T: +43 (0)1/711006823, M: magdalena.rauscher@bmlfuw.gv.at

BMEL-Sonderschau: Wer viel weiß, erntet mehr

Eine reiche Ernte können große und kleine Messegäste in Halle 23a einfahren – vorausgesetzt, es gelingt ihnen, ihre Gurken vor Hagel zu schützen und fiese Kartoffelkäfer vom Acker fernzuhalten. Beim Kartenspiel „Fette Ernte“ lernen sie spielerisch, worauf man beim Gemüseanbau achten muss und warum Erbse, Möhre & Co. für eine gesunde Ernährung wichtig sind. „Die meisten Kinder haben den Bezug zur Landwirtschaft völlig verloren“, sagt Christoph Schmitz, der genau aus diesem Grund vor drei Jahren das Bildungsprogramm „GemüseAckerdemie“ ins Leben gerufen hat. Dabei legen Kinder und Jugendliche ihren eigenen Schulacker an und lernen in Theorie und Praxis ein Jahr lang alles über Anbau, Pflege und Ernte der Vitaminspender. Und sie lernen, Gemüse wieder wertzuschätzen – ganz wörtlich genommen, denn auch die Vermarktung gehört zum Programm. Spätestens dabei wird den Nachwuchsgärtnern klar: Das Sprichwort von den dümmsten Bauern mit den dicksten Kartoffeln stimmt hinten und vorne nicht.

Halle 23a, Kontakt: Ulrich Frohnmeyer, T: +49 (0)171 7648108

Elfenbeinküste: Premiere für Diegonefla-Kaffee

Kaffee aus Diegonefla (Elfenbeinküste) präsentiert Key Gate gemeinsam mit der Botschaft des Landes als Premiere auf der Grünen Woche. Die Bohnen werden von einer Kooperative aus dem rund 300 Kilometer von der Hauptstadt Abidjan entfernt liegenden Ort angebaut und sollen nach dem Aufbau einer entsprechenden Anlage auch dort geröstet werden. Im Sommer soll dort auch ein kleines Café eröffnet werden und Touristen anlocken. Key Gate versteht sich als B2B-Marktplatz für kleine und mittlere Familienunternehmen aus Afrika, dem Mittleren Osten und Europa. „Gerade in Afrika haben sich in den letzten Jahren viele junge Firmen gegründet, die neue Vertriebswege suchen“, so CEO Frank E. W. Fromme. Zurück geht die Idee auf den Key Gate-Gründer und COO Chafeai El Mellouki, der zuerst in Marokko einer Arganöl-Kooperative von Berberfrauen neue Absatzmöglichkeiten eröffnete. Ziel ist es, das Wertschöpfung und Profit bei den Produzenten verbleiben.

Halle 7.2a, Stand 105, Kontakt: Frank E. Fromme, T: +49 (0)151 21273148, M: few@Key-Gate.com

Dialog Lebensmittel: Welcher Kochtyp bist du?

Sind Sie ein Edelkoch oder ein Snacker? Ein Wochenendkoch oder ein Aufwärmer? Am Stand der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und des Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) bieten wir Ihnen die Möglichkeit herauszufinden, welcher Kochtyp Sie sind. Basierend auf den acht Kochtypen aus der Consumers Choice Studie 2015 von BVE und GfK erfolgt eine Befragung auf einem interaktiven Bildschirm. Für das Ergebnis kommt es darauf an, wie gerne Sie kochen, wie hoch Ihr Können und Ihre Motivation sind und wieviel Zeit Sie zum Zubereiten von Mahlzeiten zur Verfügung haben.

Halle 22a, Stand 180, Kontakt: Anne Vollmer (BVE), T: +49 (0)160 7492767, M: avollmer@bve-online.de; Manon Struck-Pacyna (BLL), T: +49 (0)175 437172, M: mstruck@bll.de

Biohalle: Bühne frei für „Bio“ – attraktives Live-Programm

Das attraktive Live-Programm auf der Bühne der Biohalle 1.2b bietet spannende Debatten zum Ökolandbau, tolle Mitmach-Aktionen für Schulklassen, witzige Quizformate zu Hülsenfrüchten, Schaukoch-Aktionen mit lebhaften Gästen und viel „Bio“ zum Probieren. Mehrmals täglich kochen BIOSpitzenköche für die Messegäste und verraten ihre Zubereitungstricks. Das unterhaltsame Bühnenprogramm wird vom Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) organisiert und in Zusammenarbeit mit den Anbauverbänden Biokreis, Bioland, Demeter, Naturland, mit der BioCompany und weiteren Biohallen-Ausstellern gestaltet. Weitere Infos unter: www.biowoche.de.

Biohalle 1.2b, Stand 215, Kontakt: Oliver Z. Weber, T: +49 (0)178 2181811

Bayern zeigt die Menschen hinter Käse, Wein und Bier

„Dem Nahrungsmittel ein Gesicht geben - so lautet das Motto, mit dem wir uns auf der Grünen Woche präsentieren“, sagt Bayerns Agrarminister Helmut Brunner. „Wir möchten unsere regionalen Produkte zusammen mit den Menschen, die sie herstellen und den Gegenden, in denen sie wohnen, einem großen Publikum bekannt machen“, erläutert er. Entsprechend vollgepackt ist deswegen auch die Bayernhalle auf dem Berliner Messegelände. Allein acht Brauereien bieten ihre Biere zum Verkosten an und informieren über das Bayerische Reinheitsgebot, das inzwischen 500 Jahre besteht. Bei zünftiger Blasmusik und folkloristischen Trachtentänzen können sich Besucher über heimatliche Käseherstellung, Urlaubsangebote, Frankenweine und weitere Regionalprodukte informieren.

Halle 22b, Kontakt: David Hagenmaier, T: +49 173 252 1812, M: david.hagenmaier@alp.bayern.de

Brandenburger Aussteller mit wechselndem Angebot

„Konzept und Charakter der Brandenburg-Halle stehen dafür, den Agrarstandort Brandenburg so interessant und erlebnisreich wie möglich zu präsentieren. Bis heute zählt unsere Präsentation zu den beliebtesten Ländergemeinschaftsschauen“, so Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger kurz vor Messebeginn. Nach wie vor sei das Interesse der Wirtschaft für die Brandenburg-Halle ungebrochen groß, was die komplett vermietete Ausstellungsfläche belegt. An den insgesamt 78 Marktständen und in den drei Gastronomiebereichen können die Besucher der Grünen Woche sich umfassend informieren, ausgiebig verkosten und vielfältig genießen. Zu den Besonderheiten der Brandenburg-Halle gehört nach den Worten des Ministers, dass sich einige Aussteller während der zehn Messetage einen Stand teilen. Somit wechselt auch das Angebot jeden Tag. Rund 100 Aussteller sind täglich in Halle 21a vertreten.

Halle 21a, Kontakt: Dagmar Schott, T: +49 (0)30 303881307, M: dagmar.schott@mlul.brandenburg.de

Premiere für RegioApp

Die neue RegioApp für regionale Produkte aus Brandenburg wird erstmals zur Grünen Woche am Freitagnachmittag (15.01.) in der Brandenburg-Halle 21a vorgestellt. Damit können die Verbraucher nun die Produkte der Regionalmarke VON HIER und ihre Erzeuger bequem mit dem Mobiltelefon beim Einkauf im Supermarkt, auf dem Wochenmarkt oder direkt beim Erzeuger finden. Das vereinfacht den Einkauf und stärkt die Marktposition der Erzeuger. Außerdem ist es möglich, mit Hilfe eines integrierten Tourenplaners einen Ausflug direkt zum Hofladen des Erzeugers oder zum Wochenmarkt vorzubereiten. Die RegioApp soll in diesem Jahr auch für die regionale Gastronomie und weitere regionale Erzeuger nutzbar werden.

Halle 21a, Stand 128, Kontakt: Kai Rückewold, T: +49 (0)33230 207721, M: rueckewold@proagro.de

Infos über klimaneutrale Lebensmittel im Supermarktregal

„Die Kunden wollen wissen, welche Stoffe in unseren Lebensmitteln sind und ob die Herstellung nicht zu Lasten unserer Umwelt geht. Deswegen möchten wir gerne die Verbraucher am Verkaufsregal in Biomärkten informieren“, sagt Politikerin Renate Künast zu dem Vorstoß, verschiedener Bio-Lebensmittelorganisationen, Lebensmittel für den Verbraucher noch transparenter zu machen. Konventionelle Unternehmen trauen sich demnach nicht, die wahren Kosten der Lebensmittelherstellung zu beziffern, wie beispielsweise CO2-Verbrauch oder in welchem Maße der Steuerzahler für Folgekosten ungesunder Ernährung u.a. aufkommen muss. Mitinitiator Ferdinand Prinz zu Löwenstein sprach von einer „Revolution im Supermarktregal“ mit deren Hilfe es gelingen soll, schmackhafte, aber kostenneutrale Lebensmittel herzustellen. Inzwischen werden in Bioketten wie der Bio Company in Berlin und Brandenburg Traubenananas, Äpfel, Birnen, verschiedenen Zitrus- und Mangofrüchte angeboten, die klimaneutral hergestellt wurden.

Schleswig-Holstein: „Güte-Tüten“ aus dem „echten Norden“

Von den Kieler Sprotten über Wurst und Fleisch vom Angler Sattelschwein bis zur Käsestraße mit Spezialitäten aus Kuh-, Ziegen- und Schafsmilch bietet Schleswig-Holstein auf der Grünen Woche die ganze Palette von Genüssen aus dem „echten Norden“. 300 „Güte-Tüten“ mit jeweils vier Spezialitäten werden wie im Vorjahr für jeweils fünf Euro im Rahmen einer Charity-Initiative verkauft. Der Erlös geht diesmal an ein multikulturelles Jugend-Integrationszentrums in Berlin. „Regionalität ist ein wachsender Trend“, so Landwirtschaftsminister Robert Habeck. Das maritime Ambiente der Halle mit einer zentralen Pieranlage und bunten Helgoländer „Hummerbuden“ ist am Freitagabend auch Kulisse für den Schleswig-Holsteiner „Klönschnack-Abend“, bei dem auf Einladung des Bauernverbandes und des Ministeriums Vertreter aus der Land- und Ernährungswirtschaft, von Organisationen und Verbänden, Politik und Verwaltung zusammenkommen.

Halle 22a, Kontakt: Kirsten Hess, T: +49 (0)151 20538459, M: k.hess@bvsh.net

ErlebnisBauernhof unterstützt Projekt an syrischer Grenze

In Syrien zwingt im fünften Jahr ein brutaler Bürgerkrieg etwa 12 Millionen Menschen dazu, als Flüchtlinge ihre Heimat zu verlassen. Hunderte von ihnen leben in der türkischen Provinz Kilis an der syrischen Grenze außerhalb der Flüchtlingscamps und kämpfen ums Überleben. Die Deutsche Welthungerhilfe sammelt auf dem ErlebnisBauernhof Spenden, um den Flüchtlingen in der Region Gartengeräte und Saatgut wie Zwiebeln, Knoblauch, Peperoni, Tomaten, Gurken und Auberginen für Hausgärten zur Verfügung zu stellen.

Halle 3.2, ErlebnisBauernhof, Kontakt: Lea Fließ, T: +49 (0)152 33967669, M: l.fliess@moderne-landwirtschaft.de, Infos unter www.eb-gruenewoche.de

Sachsen-Anhalt: Die Box zum Sternekoch

Mit den Gewürzboxen von Irina Zaytseva und Heiko Gothe kann jeder zum Sternekoch werden. Die beiden Gründer der RezeptGewürze GbR aus Halle (Saale), die sich erstmals auf der Grünen Woche präsentiert, bieten die Grundlagen dafür. „Unsere Gewürzboxen enthalten erprobte Gourmet-Rezepte, die Einkaufsliste für die frischen Zutaten und natürlich die passenden Gewürze“, erklärt Gothe. Dank einer Schritt-für-Schritt-Anleitung und nummerierten Gewürzdöschen braucht es kein Spezialwissen, damit exotische Gerichte wie Orientalische Lammkeule oder Kokos-Crêpes mit Linsencurry gelingen. Etwas Vergleichbares gebe es nicht auf dem Markt, so Gothe. Zur Auswahl stehen Fisch-, Fleisch- und vegetarische Rezepte sowie Desserts.

Halle 23, Stand 106, Kontakt: Heiko Gothe, T: +49 (0)345 27952350, M: info@rezeptgewuerze.de

Regionalbewusste Dörfer und Projekte präsentieren sich

Auf dem Marktplatz inmitten von Ständen der Gemeinschaftsschau und auf der Land-Schau-Bühne stellen sich täglich Erlebnisdörfer wie der sorbische „Himmelsort“ Nebel-schütz, das Spielzeugdorf Seiffen im Erzgebirge oder das Textildorf Großschönau am Naturpark Zittauer Gebirge vor. Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung Berlin informiert mit Tipps, welche Lebensmittel sich einige Tage ohne Kühlung halten, über Möglichkeiten der privaten Vorsorge für den Fall einer Versorgungskrise. Mit einem Mehrfunktionshaus präsentiert das Bundeslandwirtschaftsministerium einen besonders innovativen Ansatz für die Versorgung von ländlichen Ortschaften.

Halle 4.2, Kontakt: Ines Fahning, T: +49 (0)30 303881308, M: ines.fahning@asg-goe.de

Marokko: Kulinarik im Fokus

Nach dem Eröffnungsrundgang steht im Pavillon des Partnerlandes Marokko die Kulinarik im Mittelpunkt. Aziz Akhannouch, Minister für Landwirtschaft und Hochseefischerei des Königreiches Marokko, steht heute gemeinsam mit Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller für eine moderierte Cooking Show am Herd. Die zubereiteten Spezialitäten können direkt vom Publikum verkostet werden. Anschließend brechen beide Minister gemeinsam in die Halle 16 des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) auf und werden dort mit einer traditionellen Teezeremonie und marokkanischen Süßspeisen in Empfang genommen. Der Pressetermin informiert über marokkanische Qualitätsprodukte und Hintergründe zum Agrarreformprogramm "Plan Maroc Vert" sowie über die Sonderschau des BMZ zum Thema „Eine Welt ohne Hunger ist möglich“.

Halle 18, Kontakt: Krizia Schroeder, T: +49 (0)6151 6272342, M: krizia.schroeder@genius.de

Guttenberg stolz auf „Dino“-Auszeichnung

Die deutschen Waldbesitzer haben die eigentlich satirisch gemeinte Auszeichnung als „Dinosaurier des Jahres 2015“ gerne angenommen. Der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände, Philipp Freiherr zu Guttenberg, eröffnete den traditionellen Empfang seiner Organisation zur Grünen Woche mit den Worten: „Willkommen auf der größten Dino-Party Deutschlands!“ Der Naturschutzbund NABU hatte ihn mit dem Negativpreis bedacht, Guttenberg aber nach dessen Angaben nicht zur Entgegennahme eingeladen. Umgekehrt zeigte sich auch NABU-Präsident Olaf Tschimpke nicht beim Waldbesitzerempfang. Einer der Streitpunkte ist das Verständnis von Naturschutz: Guttenberg meinte, es habe wenig mit Nachhaltigkeit zu tun, „wenn wir unsere Wälder verrotten lassen und gleichzeitig unsere Rohstoffe aus dem Ausland beziehen“. Der NABU setzt sich für größere Anteile ursprungsnaher Wälder in Deutschland ein.

Halle 4.2, Stand 601, Kontakt: Larissa Schulz-Trieglaff, T: +49 (0)160 1407767, M: lschulz-trieglaff@waldeigentuemer.de