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Presse-Information

18. Januar 2016

Grüne Woche aktuell: 18. Januar 2016

Manna-Röhrenfrüchte und „Kerosin“-Mangos aus Sierra Leone

Neugierig kauen die Besucher der Grünen Wochen am Stand von Sierra Leone auf den kleinen schwarzen Blättchen herum, die sich in den bis zu 50 Zentimeter langen, röhrenartigen Früchten des Manna-Baumes befinden, der auch Röhrenkassie genannt wird. Sie schmecken nach Lakritze und Honig, lassen sich auch zu einem Tee aufkochen und werden in der Naturmedizin wegen ihrer heilenden Wirkung geschätzt. „Viele Europäer wissen nur wenig über unser Land“, sagt Mamusu Conteh-Jones vom Landwirtschaftsministerium. Das will man ändern. Sierra Leone produziert unter anderem Kaffee, Kakao, Reis, Erd- und Cashew-Nüsse und Süßkartoffeln. Auch diverse Mangoarten kommen aus dem westafrikanischen Staat, darunter eine sehr große Frucht, die nach Kerosin riecht, aber besonders süß schmeckt und eine Sorte mit kernlosen Mini-Früchten. Sierra Leone versucht mit der ersten offiziellen Beteiligung auf der Grünen Woche seine während der Ebola-Krise nahezu brachliegende Landwirtschaft wieder in Schwung zu bringen. „Wir wollen uns für die große Hilfe bedanken, die Deutschland uns während der Ebola-Krise geleistet hat und wollen weiter mit der Bundesrepublik zusammenarbeiten“, so Mamusu Conteh-Jones. „Unser Problem ist die Verarbeitung.“ So sucht man Investoren für den Aufbau entsprechender Fabriken, aber auch für die Forschung im Agrarbereich.

Halle 7.2b, Stand 115, Kontakt: Mamusu Conteh-Jones, T: +232 2533 2862, M: mamusol59@gmail.com

Käse mit Blütenstaub und Fruchtpralinen aus Kroatien

Tomaić Commerce ist ein Familienbetrieb mit jahrzehntelanger Er-fahrung in der Käseherstellung und erstmals auf der Grünen Woche vertreten. Das Angebot umfasst rund 15 Käsesorten aus Ziegen-, Schafs- und Kuhmilch, die von 70 kleinen regionalen Bauernhöfen geliefert werden. Zehn verschiedene Sorten können die Messebesucher am kroatischen Gemeinschaftsstand probieren und kaufen, wie zum Beispiel halbfesten Kuhmilchkäse mit Blütenstaub oder mit Trüffeln. Gleich daneben bietet Natalia Županić ihre fruchtig-prozentigen „Wässerchen“ aus eigener Herstellung an, beispielsweise Birnen-, Pfirsich-, Pflaumen- und Kirschlikör – auch Sliwowitz ist dabei. Sie bestehen ausschließlich aus rein natürlichen Zutaten. Das trifft ebenso auf die handgefertigten Fruchtpralinen zu. Zur Auswahl stehen unter anderem Feige und Walnuss, die beispielsweise mit Haferflocken, Kokos- oder Schokoladenraspeln ummantelt sind und gesundes Naschen erlauben.

Halle 6.2, Stand 113, Kontakte: Vladimir Tomaić und Natalia Županić, T: +385 (0)53 771177 und +385 (0)98 636629, M: tomaic-commerce@gs.t-com.hr und natalia.zupanic@alkaprone.com

Kaffee und vielseitig nutzbarer Bio-Rohrzucker aus Kolumbien

Die kolumbianische Weisheit steht auf einem Schild über dem Stand: „Kaffee muss sein wie die Küsse eines Mädchens am 1. Tag“, steht dort zu lesen. „Süß wie die Nächte in ihren Armen. Schwarz wie die Flüche ihrer Mutter wenn sie es erfährt.“ Constanza Ordonez de Meisel, Besitzerin der Frankfurter Galería El Dorado, präsentiert auf der Grünen Woche den Café de Colombia aus ihrer südamerikanischen Heimat, der besonders magenfreund-lich ist, sich durch große Bohnen und das UTZ-Gütesiegel für nachhaltigen Anbau trägt. Neu im Angebot ist der Bio-Rohrzucker Panela, der sich nicht nur zum süßen von Speisen und Getränken eignet, sondern durch seinen Anteil an Kalium, Magnesium und Thiamin auch leistungssteigernd wirkt, mit seinem Vitamin B6-Gehalt – aufgelöst in Wasser und Zitronensaft – Erkältungen lindert und in der Kosmetik zum Rohrzucker-Peeling eingesetzt werden kann.

Halle 7.2c, Stand 111, Kontakt: Constanza Ordonez de Meisel, T: +49 (0)69 6312440, M: info@galeriadorado.de

Madagaskar: Ein Euro verhilft zur Existenzgründung

Seit vielen Jahren gehört die Grüne Woche zu den Stützpfeilern einer beispielhaften Initiative von Lalasoa Ruckdeschel, die aus Madagaskar stammt, in Deutschland lebt und mit einem Bayern verheiratet ist. Sie vertreibt mit ihrer Firma MadaSpice auf der Mes-se Gewürze, die von Kleinbauern in ihrer Heimat angebaut werden, sowie von deren Ehefrauen gefertigte Taschen aus Palmfasern. Viele Familien haben so bereits feste Häuser bauen und ihren Kindern eine Schulbildung ermöglichen können. Jetzt hat sie ein neues Projekt gestartet und den ersten 700 Familien eine Existenzgründung durch den Anbau von Chayote und Chili ermöglicht. Eine Chayote-Pflanze bringt in der Regenzeit bis zu 150 Kilogramm an Früchten, die sich als Hauptgericht mit den Blättern als Beilage verarbeiten lassen. Behält die Familie 50 Kilo für den Eigenbedarf und verkauft den Rest sowie den Chili, kann sie vom Erlös weitere Pflanzen kaufen. Lalasoa Ruckdeschel möchte so 20.000 Existenzgründungen ermöglichen, mehr als sie allein bewältigen kann. So werden noch Unterstützer gesucht. Pro Familie beträgt das benötigte Startkapital nur einen Euro.

Halle 6.2, Stand 242, Kontakt: Lalasoa Ruckdeschel, T: +49 (0)89 666 165 74, M: madaspice@gmail.com

Mehr Tees und neue Nussmischungen aus Kenia

In diesem Jahr hat Joshua Kandie sein Angebot auf der Grünen Woche erweitert und bietet auch Früchtetees und Nussmischungen aus seiner Heimat Kenia an. Neben Kaffee und Tusker-Beer gehört auch wieder Kunstgewerbe zum Sortiment. Seit vielen Jahren repräsentiert Kandie das Land unter dem Funkturm und engagiert sich in seiner Freizeit für eine Initiative, die von Deutschland aus den Ort Kapsogo in einer der ärmsten Regionen des Landes unterstützt. Dort hat man bereits Schulen gebaut und errichtet gegenwärtig das erste Seniorenheim. Im vergangenen Herbst kam „Pro Kapsogo“ unter 122 Bewerbern auf den zweiten Platz der Metro Community Stars, mit denen das Unternehmen gemeinnützige Projekte auszeichnet. Das Preisgeld von 3000 Euro reicht, um in Kenia siebeneinhalb Ausbildungsplätze für Jugendliche für ein Jahr zu gewährleisten.

Halle 7.2b, Stand 100, Kontakt: Joshua Kandie, T: +49 (0) 821 559632, M: prokapsogo@gmail.com

Bulgarien exportiert Schafskäse und Trockenfleisch

Bulgarischen Schafskäse und luftgetrocknetes Büffelfleisch wer-den Verbraucher in Deutschland künftig auch in großen Supermärkten finden. Auf der Grünen Woche in Berlin unterzeichneten der zuständige Minister und Vertreter großer Supermarktketten eine entsprechende Vereinbarung. Für Verbraucher gibt es einen Vorgeschmack am Bulgarienstand, wo zusätzlich Schnaps und Likör aus Rosenblütenblättern, sowie Mastika, die milder schmeckende bulgarische Variante des Uzo, verköstigt werden können. Dabei werden sie von einem professionellen Tanzensemble unterhalten, das traditionelle Tänze in schmuckvollen Trachten aus den verschiedenen Regionen dar-bietet.

Halle 6.2, Stand 119, Kontakt: Ralf Petrov, T: +359 888 598 660, M: rpetrov@viabulgaria.com

Bei den Göttern speisen kann man nur in Griechenland

Kretische Küche gilt nicht nur als gesund, sondern ist auch sehr schmackhaft. Sie basiert auf wenigen, aber hochqualitativen Pro-dukten, wie Olivenöl, Käse, Weine, Gemüse und Schnecken. Sie werden phantasievoll gemischt, ohne dass sie den jeweils anderen Geschmack überdecken. „Mit unserem Messeauftritt auf der Grünen Woche möchten wir Verbraucher von der hervorragenden Qualität unserer griechischen Produkte überzeugen“, sagte die Deputy Gouverneurin Theano Vrentzou-Skordalaki. Auch die Region Peloponnes findet man auf der Grünen Woche. „Wir sind zum ersten Mal hier“, sagt Periklis Mantas Vize-Chef der Region „und versuchen auf der emotionalen Ebene unsere herausragenden Produkte wie Olivenöl mit erlebnisreichem Tourismus zu verbinden.“

Halle 6.2, Stand 114, Kontakt: Maria Giakoumaki, T: +30 6932 312923, M: m.giakoumaki@greatexhibitions.gr

Brauer feiern 500 Jahre Reinheitsgebot

In diesem Jahr wird sich nach Einschätzung des Deutschen Brauer-Bundes der Trend zu einer wachsenden Vielfalt und starken regionalen Marken fortsetzen. Derzeit gibt es in Deutschland mehr als 5.500 Biermarken, jede Woche kommt ein neues Bier auf den Markt. Der aktuelle Trend zu Craft-Bieren und Spezialitäten zeigt, wie unendlich viele Möglichkeiten und Geschmacksvariationen im Rahmen des Reinheitsgebotes möglich sind. Den Brauern stehen rund 170 verschiedene Hopfensorten und 40 verschiedene Malzsorten zur Verfügung. Außerdem gibt es knapp 200 unterschiedliche Hefestämme. Das Reinheitsgebot wurde am 23. April 1516 im bayerischen Ingolstadt verkündet und ist heute weltweit bekannt. Danach dürfen beim Bierbrauen nur vier natürliche Zutaten verwendet werden: Wasser, Malz, Hopfen und Hefe.

Halle 12, Stand 112, Kontakt: Marc-Oliver Huhnholz, T: +49 (0)30 20916716, M: huhnholz@brauer-bund.de

Allgäuer Bergkäse – und man fühlt sich wohl!

Allgäuer Höhlenkäse, Wildblumenkäse oder Goldener Kristall. Dem Käsegourmet läuft beim Lesen dieser Namen das Wasser im Mun-de zusammen. Kein Wunder, stammen diese Käsesorten von der Olli Stich Käsemanufaktur in Marktoberdorf. Besucher der Grünen Woche haben die Gelegenheit, sich vom Geschmack der Produkte vor Ort auf der Messe beeindrucken zu lassen. Käsemeister Stich entstammt einer Familie, die im Allgäu eine Institution ist. Seit vier Generationen betreiben die Stichs dort ihr Käsegeschäft. „Alle Kä-sesorten sind handgemacht, ohne Zusatzstoffe und reifen in Höh-len, wo sie ihre besondere Geschmacksreife entwickeln“, sagt Stich. Der Familienvater führt den Käsebetrieb mit mehreren Ange-stellten überaus erfolgreich, möchte aber nicht expandieren. „Wir legen keinen Wert auf große Mengen, sondern ausschließlich auf Qualität“, erläutert Stich eines seiner Erfolgsrezepte.

Hall 22b, Stand 24b, Kontakt: Oli Stich, T: +49 (0)8342 898479, M: olli@stich-kaese.de

Berliner Luft mit Lachs-Döner und Kassler-Nuggets

Noch größer und vielfältiger als in den vergangenen Jahren präsentiert sich Berlin mit zahlreichen Neuheiten und Highlights auf der Grünen Woche. Deutschlands ersten Lachs-Döner, der aus abwechselnden Schichten von Lachs und Seelachs besteht und mit hausgemachter Honig-Senf-Dill-Soße oder Remoulade serviert wird, bietet die Kiez-Räucherei Rauchzeichen. Kassler-Nuggets und Pulled-Pork-Wraps der Reinickendorfer Firma Matthies erleben auf der Messe ihre Premiere. Die Kaulsdorfer Traditions-Spirituosenfabrik Schilkin stellt als neuestes Mitglied ihrer „Berliner Luft“-Familie die frische Variante Holunder vor. „Am Sonntag waren unsere Bestände schon um 14 Uhr ausverkauft“, so Verkaufsleiter Hans-Jörg Ullrich. Der ehemalige Schauspieler Sa-scha Merdanovic hat die Berliner Knusperpraline erfunden und nennt sein Unternehmen „Höflich Schokolade“ um der Welt zu zeigen, dass die Hauptstädter nicht so unhöflich sind wie es ihr Ruf besagt. Am Freitag (22.1.) und Sonnabend (23.1.) von 16 bis 18.30 Uhr sind am Stand Künstler von der Fujiama Nightclub zu Gast. Und die Konditorei Buchwald, seit 1852 Berlins erste Adresse für Baumkuchen, lässt die Messebesucher den daraus entwickelten Baumkuchen-Schmarrn verkosten.

Halle 21, Kontakt: Sigrid Walcher, T: +49 (0)170 2233083, M: walcher@mb-capital-services.de

BMEL-Sonderschau: „Fair naschen“ mit nachhaltigem Kakao

Schokolade essen ohne schlechtes Gewissen? Das geht, stammen doch heute bereits 27 Prozent des Kakaos aller in Deutschland verkauften Süßwaren aus nachhaltigen Quellen. Das Forum Nachhaltiger Kakao e. V., eine Multistakeholder-Initiative mit Vertretern aus Kakao- und Schokoladenindustrie, Lebensmittelhandel, Zivilgesellschaft und Bundesregierung, informiert an seinem Stand darüber, wie der Verbraucher mit seinem Einkaufs- und Konsumverhalten dazu beitragen kann, die Kleinbauern in den Anbauländern zu unterstützen. „Unser Ziel ist es, mittelfristig eine nachhaltige Lieferkette Kakao zu erreichen“, so Wolf Kropp-Büttner, Vorsitzender des Kakaoforums. Vor kurzem haben die Mitglieder des Forums gemeinsam mit der ivorischen Regierung das Projekt PRO-PLANTEURS ins Leben gerufen. Es soll helfen, die Einkommens- und Ernährungssituation von 20.000 kakaoproduzierenden Familienbetrieben in der Elfenbeinküste zu verbessern und den Kakaoanbau vor allem für junge Landwirte wieder attraktiver zu machen.

Halle 23a, Kontakt: Nabila Parvanta, T: +49 (0)160 93367229

Schmidt: Moderne Landwirtschaft für nachhaltige Ernährung

Im Rahmen der Grünen Woche traf sich Bundeslandwirtschaftsmi-nister Christian Schmidt mit dem Minister für Landwirtschaft der Republik Sambia Given Lubinda zu einem politischen Gespräch. Gemeinsam unterzeichneten die Minister beider Staaten eine Ab-sichtserklärung zur Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Landwirt-schaft und Ernährung. Eine wesentliche Säule dieser Zusammenarbeit ist das bereits 2015 eröffnete und vom BMEL geförderte Deutsch-Sambische Agrartrainings- und Wissenszentrum. Als weitere Elemente wurden unter anderem ein strategischer Dialog und die Zusammenarbeit im Bereich Agroforst vereinbart. Bundesminister Schmidt erklärte dazu: „Unser Ziel ist die Entwicklung einer modernen, nachhaltigen Landwirtschaft und die Sicherung der Ernährung in Sambia. Deutschland und Sambia tragen gemeinsam Verantwortung, die Ernährung für eine wachsende Zahl an Menschen zu sichern und gleichzeitig die Landwirtschaft nachhaltig, wirtschaftlich tragfähig zu verankern. Die vereinbarten Projekte sind Bausteine für eine engere Zusammenarbeit.“

Thema Jagd: Mit Tempo 300 auf die Beute stürzen

Das Habichtweibchen wurde ein wenig nervös auf der Bühne, während der Wüstenbussard den Trubel in der Halle vier der Grünen Woche stoisch, aber mit scharfem Blick über sich ergehen ließ. „Sie ist gestresst, weil hier so viele neue Eindrücke auf sie einstürzen“, erläuterte Falknerin Miriam Kraus. Aber auch die Zuschauer bekamen viele neue Eindrücke: Der 1921 gegründete Deutsche Falkenorden, der Ausrichter der Veranstaltung, ist der älteste Falknerverband der Welt. Er hat 1.500 Mitglieder. Wer sich dem Jagdhobby widmen will, muss sein ganzes Leben auf die Arbeit mit dem Tier ausrichten. Nur wenige können davon leben, etwa Flughafen-Falkner, deren Schützlinge Tauben und Krähen aus dem Einzugsbereich der Triebwerke zu vertreiben. Dem Greifvogel assistiert gewöhnlich ein Hund, manchmal zusätzlich ein Frettchen. Es scheucht das Kaninchen aus dem Bau, damit sich der Greifvogel im Sturzflug mit bis zu 300 km/h auf die Beute werfen kann. Trotzdem hat dieses immer noch eine Chance, denn in der Regel erwischt der Greifvogel nur schwache und kranke Beutetiere.

Halle 4.2, Stand 300, Kontakt: Kuno Seitz, T: +49 (0)177 6005288, M: seku@ngi.de

Brandenburger Jahrbuch für das Land erschienen

Druckfrisch zum Messestart der Grünen Woche hat das Branden-burger Agrar- und Umweltministerium die 20. Ausgabe des „Jahr-buchs für das Land“ vor- und auf der Messe ausgelegt. Passend zum Themenjahr der Initiative „Kulturland Brandenburg“, das 2016 unter dem Motto „Handwerk zwischen gestern und übermorgen steht“, widmet es sich dem Thema Handwerk im ländlichen Raum. Inhabergeführte Handwerksbetriebe prägen neben der Agrarwirt-schaft von jeher die Wirtschaft auf dem Lande. Auch in der Bran-denburg-Halle komplettieren einige solcher Betriebe das Angebot. Insbesondere an den Gemeinschaftsständen sind sie mit ihren Produkten, mit Kunst- und Gebrauchsgegenständen dabei. Im Jahrbuch werden 15 Betriebe aus allen Landkreisen vorgestellt. Sie stehen als Beispiel für die Bewahrung alter handwerklicher Traditionen, gehen aber auch flexibel, kunstfertig und innovativ auf die Wünsche ihrer Kunden ein.

Halle 21a, Kontakt: Dagmar Schott, T: +49 (0)30 303881307, M: dagmar.schott@mlul.brandenburg.de

Zwei Jubiläen beim pfälzischen Wein

Seit 200 Jahren gibt es die Region Rheinhessen und seit 100 Jah-ren die Rebsorte Scheurebe, benannt nach ihrem ersten Züchter Georg Scheu aus dem rheinhessischen Alzey. Ein Highlight auf der Getränkekarte des Gemeinschaftsstandes ist daher ein rheinhessischer Sekt aus der Scheurebe. „Deutschlands Weinland Nummer eins“, wie der Referent des Landesweinbauministeriums, Heribert Gröber, nicht ohne Stolz erklärt, stellt diesmal die Aktivitäten der Winzer und der Köche in den Vordergrund. Dazu passt der neue Standort in der Blumenhalle, der den Gästen „als Alleinstellungsmerkmal“ eine schöne Aussicht auf die herrlichen schwimmenden Blüten bietet. „Wer will, kann aber auch ein Glas Bitburger Bier probieren“, stellt Gröber klar. Auf der Speisekarte stehen natürlich typisch pfälzische Gerichte, auch in Probiergröße, damit sich der Besucher ein Bild von der Vielfalt des kulinarischen Wirkens zwischen Rhein und Frankreich machen kann. Auch der klassische Saumagen fehlt nicht.

Halle 2.2, Stand 300, Kontakt: Heribert Gröber, T: +49 (0)171 7219750, M: heribert.groeber@mulewf.rlp.de

Biohalle: BIOSpitzenköche – Mit allen Sinnen genießen

Es dampft und duftet auf der Bühne der Biohalle 1.2b: Täglich ko-chen hier BIOSpitzenköche leckere Probierportionen für die Messegäste und verraten ihre Zubereitungstricks: Mit Smoothies gelingt der perfekte Start in den Tag, bei „Genuss am Mittag“ steht Herzhaftes mit Hülsenfrüchten auf dem Programm. Die „Snacks am Nachmittag“ helfen über den kleinen Hunger hinweg. Dr. Harald Hoppe, Alfred Fahr und Bernd Trum kochen und servieren in der Biohalle. Sie sind Mitglieder der bundesweiten Köchevereinigung BIOSpitzenköche. Sie haben Spaß am Kochen, kreieren raffinierte Rezepte und überraschende Geschmackserlebnisse und haben eine Schwäche für den intensiven, natürlichen Geschmack bester Biozutaten.

Biohalle 1.2b, Stand 215, Kontakt: Oliver Z. Weber, T: +49 (0)178 2181811

Deutschlands schönste Simmentalerin gekürt

Deutschlands schönste Simmentaler Fleckvieh-Kuh kommt aus Sachsen-Anhalt und steht in Iden bei Uwe Harstel im Stall. „Pandora“, die in Kürze ihr erstes Kalb erwartet und in der Klasse tragender Färsen startete, stach bei der diesjährigen Bundesschau sogar den Siegerbullen Egon aus und wurde zur Gesamtsiegerin gekürt. Egons Heimat ist Drewitz in Brandenburg, sein Besitzer ist Albert Bunde. Die ersten Simmentaler Rinder kamen schon vor 150 Jahren aus der Schweiz nach Deutschland. Simmentaler Rinder sind in Bezug auf ihre Lebensumgebung sehr anspruchslos und sind sogenannte Zweinutzungsrinder. Simmentaler Kühe geben viel Milch und stellen so eine Grundlage für die Zucht als reine Fleischrasse dar. Mit etwa 30 Monaten kalben Simmentaler Rinder zum ersten Mal.

Halle 25, Kontakt: Gernot Pohl, T: +49 (0)170 833 13 50, M: vdsi@simmental.de

Hobby-Sterneköche 2016 kommen aus dem Erzgebirge

Die Sieger des Kochwettbewerbes „Ran an den Herd“ stehen fest: Kerstin Brabant und Katja Martin aus Schneeberg sind das beste Team sächsischer Hobby-Sterneköche. Mit „Trilogie vom Schweinefilet an einer Madeirasoße mit Wildkräuter-Kartoffelstampf, dazu gefüllte Tomaten mit Wildkräuter-Käsecreme und Mirabellen-Chutney" wurden sie die Hobby-Sterneköche 2016. Sechs Finalisten kochten am Messe-Sonntag (17.1.) jeweils in Zweiergruppen in der Showküche der Sachsen-Halle 21b. „Die Teilnehmer des Kochwettbewerbes haben mit ihren kreativen Rezepten gezeigt, dass man aus regionalen Produkten leckere Gerichte zubereiten kann, die höchsten Ansprüchen genügen“, sagte Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt anlässlich des Kochfinales.

Halle 21b, Stand 200a, Kontakt: Frank Meyer, T: +49 (0)351 5642050, M: presse@smul.sachsen.de

Lust aufs Land: Die Oberpfalz auf dem Simultankirchenradweg

LEADER-Regionen und ihre Projekte stehen im Mittelpunkt bei der „Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume“ am Gemein-schaftsstand mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium. Die Regi-on Amberg-Sulzbach vereint Sport, Kultur und Spiritualität mit dem einzigartigen Simultankirchenradweg, die Wattenmeer-Achter-2030+ Region will junge Menschen mit den Themen Wohnen – Arbeiten – (Er)Leben in der Region halten. Auch die Katholische Landjugendbewegung Deutschlands wirbt für ein Leben und Arbeiten auf dem Land. StandbesucherInnen können sich in ländlichen Berufen ausprobieren und in einem interaktiven Spiel ihr eigenes Dorf gestalten.

Halle 4.2, Kontakt: Ines Fahning, T: +49 (0)30 303881308, M: ines.fahning@asg-goe.de

Wie sieht ein Tiertransporter von innen aus?

Als Publikumsmagnet steht ein begehbarer Tiertransporter auf dem ErlebnisBauernhof. Wie sieht ein Viehtransporter von innen aus? Wie funktioniert die Technik? Was sind die Voraussetzungen für einen schonenden Transport und welche Anforderungen müssen die Beteiligten erfüllen? Fragen, die Praktiker beim Dialog auf der Ladefläche beantworten.

Halle 3.2, ErlebnisBauernhof, Kontakt: Lea Fließ, T: +49 (0)152 33967669, M: l.fliess@moderne-landwirtschaft.de, Infos unter www.eb-gruenewoche.de