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Presse-Information

23. Januar 2015

Grüne Woche aktuell: 23. Januar 2015

Aktueller Hinweis:

Der morgige Sonnabend der Grünen Woche (24.1.) ist traditionell ein lan-ger Messetag. Die Türen sind von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Die insgesamt 25 Bühnen locken mit einem extra zusammengestellten, bunten Abend-programm aus Musik, Tanz, Show und Infotainment.

Zahl des Tages

Die Mitarbeiter des Fisch-Informationszentrums (FIZ) produzieren pro Tag 500 Kilogramm Eis auf der Grünen Woche, um alle Fische kühl zu halten.

Alles, was schmeckt, will die 300.000. Besucherin sehen

„Ganz frisch nach Berlin gekommen“ ist Mandana Wieland aus Tettnang. Die 23-Jährige wollte erst gar nicht glauben, dass sie genau die 300.000. Besucherin der Internationalen Grünen Woche 2015 war. Die Messe passt perfekt zu ihrem Beruf: Sie ist Köchin und sorgt für das leibliche Wohl von Personal und Kursteilnehmern im Humboldt-Institut, das Deutsch für Fremdsprachler anbietet. „Alles, was mit Geschmack zu tun hat“, will sie mit ihrem Freund auf der Grünen Woche erkunden. Der Jubiläumsgast durfte sich über einen Präsentkorb mit portugiesischen Spezialitäten und einen Blumenstrauß freuen.

Gold-Speisen-Stimmung im Fisch-Informationszentrum

Besucher des Fisch-Informationszentrums (FIZ) auf der Grünen Woche haben die Möglichkeit, Gold in Form von Fisch zu verköstigen. „Gold der Lofoten“, wird der populäre Fisch nämlich in Norwegen genannt. „Wir bie-ten aber auch zubereitete Fische aus der Region wie Saibling, Bachforelle, Plötze, Hecht und Karpfen an“, sagt Sandra Kess vom FIZ. Über 50 essbare Fischarten, darunter der Opah, der Gotteslachs aus Neuseeland, oder der Papageienfisch aus Madagaskar, stellen das FIZ auf der Messe vor. Pro Tag werden am Stand 500 kg Eis produziert, um die Fische kühl zu halten. „Fisch schmeckt erst richtig gut, wenn er eine Weile in der Küh-lung war und die Totenstarre vorbei ist“, verrät Frau Kess. Das FIZ ist ein eingetragener Verein, der 1997 von Unternehmen und Verbänden der deutschen Fischwirtschaft gegründet wurde. Der Verein ist Anlaufpunkt für Verbraucher und Medien für Fragen jeglicher Art zum Thema Fisch. Halle 14.1, Stand 101, Kontakt Sandra Kess, T: 040 389 85 54, M: info@fischinfo.de

Gregor Gysi befürwortet Ausbau des Genossenschaftsmodells

„Ich finde die Grüne Woche ist eine der wichtigsten Messen, die es überhaupt bei uns gibt“, sagte der Fraktionsvorsitzende der Linken im Deutschen Bundestag, Dr. Gregor Gysi, am Donnerstag nach seinem Messebesuch. Es sei sehr gut, dass die Veranstaltung, die immer beliebter werde, in Berlin stattfindet, denn hier könnten Kinder und Jugendliche, aber auch erwachsene Städter sehen, wie ein Brot oder eine Wurst entstehen und welche Arbeit dahinter steckt. Gysi besuchte die Halle des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), informierte sich beim Verband Lebensmittel ohne Gentechnik und schaute im ErlebnisBauernhof beim Bund der Deutschen Landjugend vorbei. Anschließend nahm er im Rahmen des Landkirchentages gemeinsam mit dem Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, Pater Dr. Hans Langendörfer, dem ehemaligen EKD-Ratsvorsitzenden Dr. Nikolaus Schneider und dem Ehrenpräsidenten des Deutschen Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner, an einer Podiumsdiskussion über die Zukunft der landwirtschaftlichen Familienbetriebe teil. Gysi sprach sich hier für einen Ausbau des Genossenschaftsmodells auch in der deutschen Landwirtschaft aus. Auf diese Weise könne durch die Bewirtschaftung größerer Feldflächen der Einsatz besserer Maschinen wirtschaftlich ermöglicht werden. Parallel dazu gelte es, die Lebensfähigkeit kleiner Höfe durch eine Verbesserung der Rahmenbedingungen zu erhöhen. Um wieder jüngere Menschen aufs Land zu ziehen, bedarf es aus Sicht des Politikers einer Verbesserung der Strukturen: „Wir brauchen im Dorf wieder eine Kneipe, und dann einen Laden.“ Für ihn selbst sei die Ausbildung zum Facharbeiter für Rinderzucht die Voraussetzung für seine spätere Politkarriere gewesen, scherzte Gysi: „Wenn man nicht melken und nicht mit Hornochsen umgehen kann, sollte man nicht in die Politik gehen.“

Libanon: Shukry schenkt Fitmacher ein

Wenn zwei Fenjan aneinander Klappern, dann ist Shukry Omairat mit seinem Kardamom-Mokka nicht weit entfernt. Fenjan sind die kleinen Mokkatassen, die der Libanese an seinem Stand auf einem Podest in sekundenschnelle mit dem wohlriechenden Kaffeegetränk füllt. „Lecker lecker lecker!“ wirbt Shukry, für alle in Halle 6.2 hörbar. Die Besucher der Grünen Woche stehen Schlange für den Fitmacher. Zusammen mit seiner Familie bietet der Standleiter auch den beliebten Petersiliensalat Tabulé oder die Hackfleischröllchen Kafta an. Im Restaurantbereich, der üppig mit Teppichen ausgekleidet ist, können diese und weitere landestypischen Spezialitäten genossen werden. Es fällt dem Messebesucher nicht schwer, einen Nachtisch auszusuchen - die Auslagen des Stands bieten viel Auswahl. Sahtein - Guten Appetit! Halle 6.2, Stand 103, Kontakt: Shukry Omairat, T: +49 152 34222488

Auerochsen: Naturschützer und Lieferanten herzhaften Fleischgenusses

Das Fleisch eines Auerochsen ist wegen dessen besonderen Haltungsbedingungen auffällig marmoriert. Diese Fetteinsprengsel im Muskelgewebe garantieren einen nachhaltigen, zart-würzigen Geschmack. Besucher der Internationalen Grünen Woche können sich nicht nur optisch davon in der Tierhalle 25 überzeugen, sondern auch mit Fenchel-Chili-Sticks und Honig-Thymian-Sticks aus Auerochsenfleisch eine Kostprobe nehmen. Der Auerochse gilt seit 1627 offiziell als ausgestorben, doch haben die Gebrüder Heck 1920 in einer sogenannten Abbildzucht den Urahnen der Rinder wieder auferstehen lassen. Dabei kreuzten sie zielgerichtet alte Rinderrassen mit möglichst vielen typischen Merkmalen des Auerochsen und so entstand das sogenannte „Heckrind“. Die Tiere kommen nicht nur im Aussehen, sondern auch im Verhalten ihrem Wilden Ahnen sehr nahe und werden wegen ihrer Robustheit und Witterungsunabhängigkeit gern in der Landschaftspflege und im Naturschutz eingesetzt. Halle 25, ‚Stand 108, Kontakt: Christiane Grosdanoff, T: 0172 / 27 50 524, M: auenhorst@auenhorst.de

Kleingärtner aus Brandenburg, Sachsen und Berlin klären auf

In diesem Jahr bieten gleich drei Kleingärtnerverbände den Besuchern der Grünen Woche Beratung an und geben Tipps zur Pflege von Lauben. Der Rückbau von Kleingärten, die nicht länger genutzt werden, ist ein Thema des Landesverbands Brandenburg der Gartenfreunde. „Einwohner einiger Kommunen wandern ab und dementsprechend erleben wir, dass viele Lauben abgegeben werden.“ Die Pachten müssten dann aber auf die übrig gebliebenen Kleingärtner umverteilt werden. Man sei dabei, Renaturierungs- und Rückgabekonzepte zu erarbeiten. Doch Lösungen zu finden, sei nicht einfach. „Daher freuen wir uns über Interessenten an Lauben in Brandenburg“, so Landesgartenfachberater Andreas Madauß. Neu im Programm des Berliner Landesverbands ist das Thema Abschottung: „Wir wollen uns öffnen: Keine Zäune, keine Hecken, so dass die Besucher Kleingärten offen genießen können“, sagt Präsident Günter Landgraf. Der Grüne Woche-Fokus des sächsischen Verbands liegt 2015 auf der Jugend. Tommy Brumm, sowohl Vorstandsmitglied im Landesverband als auch Vorsitzender des Landesverbands der Schreberjugend, berichtet über Artenvielfaltsprojekte in Kleingärten. „Wir bieten auch Naturpädagogik sowie Foto- und Videokurse an, um Jugendliche zu begeistern.“ Halle 9, Stand 302, Kontakt: Andreas Madauß, T: +49 174 3983404, M: andreas-madauss@t-online.de; Kontakt: Günter Landgraf, T: +49 172 9769174. M: landgraf@gartenfreunde-berlin.de; Kontakt: Tommy Brumm, T: +49 157 89146177, M: tommy.brumm@deutsche-schreberjugend.de

Sachsen: Land der sechs Sünden

Wer wissen will, was sich hinter der Bezeichnung „sixsins“(„sechs Sünden“) verbirgt, muss in die Sachsenhalle der Grünen Woche. Die Altenburger Destillerie & Liqueurfabrik präsentiert dort zum ersten Mal ein neues Getränk, das zu 25 Prozent Whisky und Likör enthält. „Es schmeckt nach Karamell und Vanille und eignet sich hervorragend als Dessertgetränk in Verbindung mit einem leckeren Eis“, sagt Geschäftsführer Dietrich Hueck. „Wir sind gespannt, welchen Anklang die sixsins finden werden.“Après-Ski-Fans kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Für sie hat die Destillerie einen den Schihüttler Kräuterlikör parat. Halle 21b, Stand 215, Kontakt Dietrich Hueck, T: 0337 / 55 460, M: info@destillerie.de

Gesundheitswandern in Österreich stärkt Kreislauf und hebt die Laune

Gesundheitswandern im österreichischen Wipptal bietet der Alfaierhof in Gschnitz. Besucher der Internationalen Grünen Woche können sich über diese spezielle Wanderung in Halle 26a informieren. Bei einer Gesundheitswanderung legt der Teilnehmer je nach Kondition eine Strecke zwischen 3 bis 5 Kilometern zurück. Die Gesamtdauer der Wanderung ist etwa 90 Minuten. An besonders schönen Plätzen werden gemeinsam mit dem Tourenleiter spezielle Übungen aus der Physiotherapie zur Kräftigung, Mobilisation, Koordination und Entspannung des Körpers durchgeführt. Der Alfaierhof liegt abseits von Verkehr und Lärm und verwöhnt seine Gäste mit hausgemachten Produkten zum Frühstückbuffet. Ganz zünftige Gäste können auch in urig eingerichteten Ferienwohnungen des über 700 Jahre alten Bauernhofes Urlaub machen. Halle 26a, Stand 128, Kontakt: Ferdinand Pranger, T: + 43 664 510 6969, M: info@alfaierhof-bergheimat.at

Eddie und Marty sorgen im Irish Pub für Stimmung

Traditionsgemäß sorgen auch in diesem Jahr wieder Eddie Smyth und Marty Byrne mit zünftigen Weisen von der grünen Insel für irische Stimmung auf der Grünen Woche. Im Irish Pub kann man ihnen bei einem Glas Guinness- oder Kilkenny-Bier, Stowford-Cider, Irish Coffee oder Whiskey ihren Liedern von der grünen Insel lauschen. Zur Stärkung gibt es auch wieder Irish Stew, einen Eintopf aus Lammfleisch, Kartoffeln, Zwiebeln und Petersilie. Halle 8.2, Stand 104, Kontakt: Thorsten Brix, T: +49 171 7877662

Blumenhalle: Der ZVG präsentiert die Trend-Balkonpflanzen 2015

Die Trends und Neuheiten für Beete, Balkons und Terrassen werden auch in diesem Jahr vom Zentralverband Gartenbau (ZVG) in Halle 9c der Grünen Woche vorgestellt. Mitarbeiter der Fachgruppe Jungpflanzen (FGJ) im ZVG präsentieren zum Beispiel die Torelus, das ist eine Kreuzung aus Torenia und Mimulus. Die orange-rote Orchidee fühlt sich an sonnigen Standorten am wohlsten und blüht von Frühling bis Herbst durch. Auch Naschkatzen sollen in diesem Jahr auf ihre Kosten kommen: Die Brombeere “Reuben“ ist eine neue Sorte, die schon nach einem Jahr große Früchte tragen und außerdem wenig krankheitsanfällig sein soll. Miss Montreal ist eine neue Begonie, mit unzähligen Blüten ein edler Blickfang. Ihr wird nachgesagt, den ganzen Sommer zu blühen. Die neue Osteospermum-Sorte Margarita Red strahlt in einem intensiven Rot, liege so voll im Trend und sei optimal für die Kombinationsbepflanzung mit weißen oder cremefarbenen Pflanzen in Kübeln geeignet. Halle 9c, Stand 300, Kontakt: Nicolas Haustedt, T: +49 20006520, M: zvg.haustedt@g-net.de

Aussteller aus Kenia baut Schulen in seiner Heimat

Elefanten, Giraffen und Zebras in unterschiedlichen Größen bevölkern den Messestand von Joshua Kandie. Seit vielen Jahren bringt er neben Getränken auch Schmuck und Kunstgewerbe aus seiner Heimat Kenia mit auf die Internationale Grüne Woche. Auch echte Buschtrommeln sind im Angebot, zu dem Shiriki-Kaffee, Tusker-Bier und erstmals auch ein Ingwer-Tee gehören. Gemeinsam mit seinem Augsburger Freund Klaus Schwenk hat Kandie die Initiative Pro Kapsogo initiiert, die einen kleinen Ort im Baringo County unterstützt, der rund 300 Kilometer nordwestlich von Nairobi auf etwa 2300 Metern Höhe in einer der ärmsten Regionen des Landes liegt. Nachdem 2010 bereits eine erste Schule fertiggestellt werden konnte, plant man jetzt den Bau einer zweiten Bildungsstätte. Durch die Bereitstellung von Pumpen und Tanks wird die Wasserversorgung der Dörfer ermöglicht. Ferner unterstützt man die Landfrauengruppen mit Geldspenden für den Ankauf von Kühen und die Bereitstellung von Sachspenden wie Nähmaschinen und Fahrrädern. Auch Feuerwehrfahrzeuge wurden bereits aus Deutschland nach Kenia verschifft. Halle 7.2a, Stand 106, Kontakt: Joshua Kandie, +49 (0) 821 559632, prokapsogo@gmail.com

Dänemark lockt mit Pölser, Softeis und Lakritze

Seit 32 Jahren vertritt die Dänemark Produkt Promotion GmbH das nördlichste Nachbarland der Bundesrepublik auf der Grünen Woche. Lakritze und Kaffeespezialitäten sind in diesem Jahr neu im Angebot, das dänische Softeis ist der Renner bei den Besuchern. Nicht nur die Geschmacksrichtungen Schoko und Vanille, sondern auch Mango sind besonders gefragt. Abgerundet wird das Angebot durch die traditionellen Pölser - Hot Dogs mit roter Bratwurst – und natürlich darf auch das berühmte Carlsberg-Bier nicht fehlen. Halle 18, Stand 108, Kontakt: Kontakt: Jörg Wagner, T: +49 172 4409336, E-Mail: dpp-wagner@gmx.de

Selbst Sarkozy hielt brasilianischen Sekt für Champagner

Brasiliens Weinkultur wird stark von den Schaumweinen getragen: „Die Sekte von Casa Valduga gehören zu den besten Schaumweinen Lateinamerikas“, sagt Ronald Werner am Stand von Brasilien. Und das sei in den Vereinigten Staaten schon längst bekannt. Der von der Jakob Gerhard GmbH betriebene Länderstand hält natürlich einige dieser Sekte zum Probieren bereit, die alle nach den strengen Regularien eines Champagners erzeugt werden. „Sogar Präsident Sarkozy hat einst einen brasilianischen Sekt bei einem Besuch bei Brasiliens Staatspräsidentin Dilma Rousseff für einen Champagner gehalten“, sagt Werner schmunzelnd. Die Weinanbaugebiete Brasiliens befinden sich im südlichen Landesteil in der Nähe von Porto Alegre. Doch dank des außergewöhnlichen Mikroklimas ist auch eines in der Nähe von Recife, nur acht Breitengrade südlich des Äquators. Hier gedeihen die Trauben der Sorten Chenin blanc, Viognier, Cabernet Sauvignon und Shiraz hervorragend. Halle 8.2, Stand 108a, Kontakt: Ronald Werner, T: +49 172 3260613, M: werner@jakobgerhardt.de

Riesling und Gewürztraminer von den Luxemburger Moselhängen

Der Name hat Tradition: Anfang des 17. Jahrhunderts wurden die Sauerweins als Weinbauern an der oberen Mosel erstmals urkundlich erwähnt. Heute bewirtschaftet die Familie rund 15 Hektar Rebfläche beiderseits der Mosel in Luxemburg und Deutschland. Seit vielen Jahren auf der Grünen Woche präsent, hat man diesmal von der durch Edith Sauerwein betriebenen Domaine Viticole Sonnenbuer aus Luxemburg den Riesling Premier Cru Wormeldange Heiligenhäuschen und den Gewürztraminer Ehner Reisselt jeweils in zwei Jahrgängen mitgebracht. Auf der Messe kann man sich über viele Stammgäste und großer Nachfrage freuen. Rund 3.000 Kunden wurden zum Standbesuch eingeladen und die Umsätze sind in diesem Jahr deutlich gestiegen, so Erwin Sauerwein, der das Weingut Sonenbuerg auf der deutschen Seite leitet. Halle 7.2a, Stand 104, Kontakt: Timo Sauerwein, T: +49 178 3309628, E-Mail: info@erwin-sauerwein.de

Partnerland Lettland: Schummel-Postkarte aus Riga

Die Post Lettlands eröffnet während der Grünen Woche eine Filiale in der Lettland-Halle. Die Postkarten, die man hier einwirft, werden nach Messeschluss mit in die lettische Hauptstadt genommen und von dort an den Adressaten verschickt. Theoretisch kann man seinen Freunden also vorgaukeln, man wär mal eben nach Riga gejettet – obwohl in Wirklichkeit „nur“ Berlin vor der Tür wartet. Außerdem können die Besucher eine Sammlung der in Lettland ausgegebenen Briefmarken sowie die schönsten Münzen des Landes besichtigen. Halle 8.2, Kontakt: Bernd Schwintowski, T: 0177-3066060

Tunesien hat das frischeste Olivenöl der Grünen Woche

Das wohl frischeste Olivenöl der Grünen Woche gibt es am Stand von Tunesien. „Es wurde erst vor zehn Tagen in der Stadt Sousse kaltgepresst“, sagt Standleiter Chamssidin Ben Saad. Ebenso frisch sind die Deglet Nour-Datteln, erst Anfang Januar 2015 wurden sie abgepackt. Die Mitarbeiter verkaufen sowohl die rote als auch grüne scharfe Gewürzpaste Harissa. „Grüne Harissa besteht aus grünem gegrillten Paprika mit Knoblauch, Zwiebeln und Tomaten“, sagt sein Bruder Abdelmonem Ben Saad, ebenfalls Standleiter. Spezialitäten des Maghrebstaats köcheln am Stand, darunter ein Schmorgericht bestehend aus Rind, Kartoffeln, Kichererbsen und Möhren. Brik darf auch nicht fehlen, das sind für die nordafrikanische Küche typische Teigtaschen gefüllt mit Thunfisch, Kartoffelpüree und Petersilie. Eine kleine Stereoanlage am Stand schmettert die Hits aus Tunesien, die Standmitarbeiter singen lauthals mit und begleiten die Musik gelegentlich mit Tänzen und ekstatischem Trommelspiel. Halle 7.2c, Stand 109, Kontakt: Chamssidin Ben Saad, T: +49 176 72483204, M: al_andalous@live.de

Biohalle: Kulinarische Reise durch Deutschland

„Genussreise. Kulinarisch durch Deutschland touren“ heißt es täglich auf der Bühne der Biohalle. Das Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) lädt die Messegäste ein, sich auf eine kulinarische Reise durch Deutschland zu begeben. Biobauern und Biowinzer aus dem Netzwerk Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau präsentieren ihre regionalen Bio-Spezialitäten und erläutern deren Besonderheiten. Sehen, fühlen, riechen, schmecken – hier kann man „Bio“ mit allen Sinnen erleben. Biohalle 1.2b, Stand 218, Pressekontakt: Oliver Z. Weber: 0178-218 1811, Standleitung: Christel Marxen: 0175-260 7725, christel.marxen@mp-gmbh.de.

ErlebnisBauernhof: Spenden für einen guten Zweck!

Auch 2015 wird auf dem ErlebnisBauernhof für die Deutsche Welthungerhilfe unter dem Slogan „Grün ist die Hilfe“ gesammelt. Alle Partner sind dazu aufgefordert, einen Teil der Einnahmen zu spenden, sei es bei den Milchshakes oder den Backwaren aus der Bäckerei. Am Grünen Sofa der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL) wird auch fleißig mitgesammelt. Kontakt: Ingo Willoh, Tel.: +49(0)152-33967669; E-Mail: i.willoh@fnl.de

BMEL-Sonderschau: Gerüttelt, nicht gespritzt!

Nur die wenigsten Blumenliebhaber wissen wohl, dass ihre Petunie oder ihr Weihnachtsstern in frühester Jugend mit chemischen Wuchshemmstoffen behandelt wurde – weil Produzent, Handel und Kunde möglichst kompakte Pflanzen wünschen. Doch es geht auch anders, wie zwei Forschungsprojekte zeigen. Da werden die bunten Blumen auf dem Gewächshaustisch mit Hilfe zweier Motoren jede Stunde zehn Minuten lang kräftig durchgeschüttelt. „Die Vibration ist für die Pflanzen Stress – sie reagieren, indem sie den Abstand zwischen den Blättern verkürzen“, erklärt Diana Helbig von der Humboldt-Universität Berlin. Gleich nebenan biegen sich Basilikum, Tomate und Co. regelmäßig im Wind. „Je starrer die Pflanzen sind, desto stärker muss der Luftstrom sein“, beschreibt Rainer Koch von der Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau Heidelberg das Prinzip. 80 bis 120 Mal pro Tag setzen sich die Düsen des Luftwagens in Bewegung. Beide Systeme haben denselben Effekt wie eine chemische Behandlung, nur sind sie wesentlich umweltfreundlicher und auch für den biologischen Pflanzenbau geeignet. Woher die Idee kam? Einfach der Natur auf die Finger geschaut. „In windigen Lagen sind die Pflanzen schließlich auch viel kompakter“, sagt Diana Helbig. Halle 23a, Kontakt: Rainer Koch, Tel.: 06221-748440

Attraktive Landkreise mit leckeren Spezialitäten

Der Deutsche Landkreistag (DLT) präsentiert an seinem Stand täglich Landkreise aus ganz Deutschland: Ahrweiler, Freising, Mittelsachsen, Ostprignitz-Ruppin und Steinfurt zeigen, dass der ländliche Raum attraktiver denn je ist – ob als Lebens-, Wirtschafts- oder Kulturraum. Die Regionen bringen regionale Spezialitäten wie Pralinen, Wurst- und Brotspezialitäten mit oder reichen auf der Bühne Gebackenes und Gekochtes an das Publikum. „Multitalent Holz“ lautet das Motto, unter dem Förster und verschiedenste Akteure der Holzbranche zeigen, wie vielfältig Wald und Holz sind: Holzverarbeitung, Bauen und Heizen mit Holz, Innenausbau, Möbel und Kunstwerke sind an verschiedenen Ständen zu sehen und können selbst ausprobiert werden. Für diejenigen, die hoch hinaus wollen, gibt es einen Kletterbaum. Halle 4.2, Kontakt: Ines Fahning, T: (030) 3038 820 16, M: ines.fahning@asg-goe.de

Veranstaltungsvorschau für Samstag, 24. Januar 2015

- Auszug –

11 Uhr

Siegerehrung: 4. Bundesschau Uckermärker präsentiert Spitzentiere der Fleischrindrasse

Ort: Tierhalle 25

Kontakt: Cornelia Buchholz, RBB Rinderproduktion Berlin-Brandenburg GmbH, T: 033207533075, M: buchholz@rinderzucht-bb.de

11:00 - 16:00 Uhr

2. Marmeladen-Meisterschaft der Zeitschrift GartenFlora für Profis (Marmeladen-Manufakturen) und für Hobby-Marmeladenköche

Ort: Blumenhalle 9a, Stand 200

Kontakt: Dr. Karin Raschinsky, T: 030 – 53014 518/0177-8748782, M:

doktor@marmeladen-casting.com

12 Uhr

Sudanesische Hochzeits-Zeremonie mit Chefkoch Walid und Henna-Malerei

Ort: Halle 7.2b, Stand 104

Kontakt: Elke Bitterhof, T: 0176-84118862, M: ebitterm@hotmail.com

12:00-12:30/13:30-14:00/14:30-15:00/16:00-16:30 Uhr

Lebensmittelquiz

Ort: Halle 22a

Kontakt: Anne Vollmer, Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V., T: 030 200786-152, M: avollmer@bve-online.de

Manon Struck-Pacyna, Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL), T: +49 (0)30 20 61 43-127, +49 (0)175- 43 71 720

M: mstruck@bll.de

12:00 Uhr

Podiumsdiskussion: „Gesunde Bienen. Gesunde Pflanzen. Zwei Pflanzen?“

Ort: Halle 3.2, Bühne ErlebnisBauernhof

Kontakt: Dagny Pogorzalek, T: +49 30 88 66 355-25, M: d.pogorzalek@fnl.de

12:20 – 12:35 Uhr

"Welcher Hund passt zu mir", Moderation: Christa Schindler

Ort: Heimtierhalle 26

Kontakt: Sabine Niebuhr

15:00 Uhr

Podiumsdiskussion: Fisch aus Aquakultur – gesund und nachhaltig

Ort: Halle 4.2, LandSchau-Bühne

Kontakt: Ines Fahning, T: 030-3038 820 16, M: ines.fahning@asg-goe.de

16:50 Uhr

Podiumsdiskussion: Innovative Forschung aus Eberswalde trifft Praxis?

Ort: Halle 4.2, LandSchau-Bühne

Kontakt: Ines Fahning, T: 030-3038 820 16, M: ines.fahning@asg-goe.de

17 Uhr

Fahrsport-Cup

Ort: Tierhalle 25

Kontakt: Annette Christophory, T: 3038-2029, M: christophory@messe-berlin.de

18:00 Uhr

Kochaktion und Lange Tafel mit Elisabeth Raether, Autorin der Rezeptkolumne “Wochenmarkt” im ZEIT-Magazin; Alexander Dressel, Sternekoch; Ursula Hudson, Vorsitzende Slow Food Deutschland. Moderation: Marco Seiffert

Ort: Halle 23a, Bühne

Kontakt: Ulrich Frohnmeyer, T: 030-498 53 757, mobil: 0171-764 81 08, M: info@uf-konzept.de

Vorschau Pressetermine für Samstag, 24. Januar 2015

10:55 Uhr

Pressegespräch mit Dr. Wilhelm Priesmeier, MdB, Sprecher der Arbeitsgruppe Ernährung und Landwirtschaft der SPD-Bundestagsfraktion

Ort: Halle 4.2, am Stand des Deutschen Landkreistages

Kontakt: Ines Fahning, T: (030) 30 38 820 16, M: ines.fahning@asg-goe.de

12.00 – 13.00 Uhr

Podiumsdiskussion über Imker

Thema: "Gesunde Bienen. Gesunde Pflanzen. Zwei Welten?“

Kontakt: Ingo Willoh, Tel.: 030-8866355-40, E-Mail: i.willoh@fnl.de

Ort: Halle 3.2, Bühne ErlebnisBauernhof