Navigation | Page content | Additional information

Page content

Press Release

20. October 2015

Grüne Woche 2016: Marokko - Land der Vielfalt, Land für alle Sinne

Berlin, 20. Oktober 2016 - Sehen, riechen, tasten, schmecken und hören: Man muss alle Sinne nutzen, um Marokko so richtig erleben zu können. Diese Sinne werden die Besucher der Internationalen Grünen Woche Berlin 2016 (15.-24.1.) in Halle 18 live erleben. Das Partnerland Marokko wird die Besucher in seinem Pavillon mit exotischen Düften, landesspezifischen Köstlichkeiten, traditioneller Musik und Bildern der verschiedenen marokkanischen Landschaften willkommen heißen. Die Gastgeber werden die gesamte Vielfalt der regionalen Produkte zeigen – von Hand gepresstem Arganöl über ökologisch erzeugte Produkte wie Henna und Safran bis hin zu Rosenblütenwasser. Die Produkte zeugen von einer reichen Landwirtschaft und viel Erfahrung, die über Jahrhunderte gewachsen ist. Marokko ist das erste außereuropäische Partnerland in der 90-jährigen Geschichte der Grünen Woche.

Hohe Produktqualität

Über 45 Prozent der Bevölkerung ist in der Landwirtschaft beschäftigt. Die marokkanische Landwirtschaft ist eine Mischung aus traditioneller, archaischer Landwirtschaft auf der einen und exportorientiertem Anbau auf der anderen Seite. Unternehmen haben ihre Produktion, Verpackung und den Export an internationale Standards angepasst. Sie garantieren eine hohe Produktqualität. Der Hauptteil der Agrarindustrie zentriert sich geographisch an der Küste und in den Talkesseln um Marrakesch und Fès, wo vor allem Zitrusfrüchte und Gemüse für den Export angebaut werden.

Modernisierungsschub im Agrarsektor

„Das starke Engagement Marokkos bei der Grünen Woche 2016 ist Teil des „Plan Maroc Vert“ – ein Konzept zur Modernisierung und Entwicklung des Agrarsektors“, betont Aziz Akhannouch, Minister für Landwirtschaft und Hochseefischerei des Königreichs Marokko. Nach dem Start des „grünen Plans“ im Jahr 2008 hat Marokko bereits einen bemerkenswerten Modernisierungsprozess durchlaufen. Ziel ist es, rund 13 Milliarden Euro bis zum Jahr 2020 für die weitere Professionalisierung der Landwirtschaft und die Etablierung einer modernen verarbeitenden Industrie zu mobilisieren. Dies soll wiederum zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Entwicklung des ländlichen Raums beitragen.

Marokkanischer Pavillon spiegelt alle Landesregionen wider

Im Jahr 1960 war Marokko das erste Land auf dem afrikanischen Kontinent, das sich an der Grünen Woche beteiligte. In diesem Jahr wird Marokko zum 49. Mal einen reich gedeckten Tisch mit regionalen Produkten präsentieren. Die Architektur, Dekoration und Anordnung der Stände im marokkanischen Pavillon werden die vier Regionen des Landes widerspiegeln: Küste, Wald, Wüste und Gebirge.

Jede Region hat ihre besonderen Attraktionen: Marokko – das sind die Königsstädte Marrakesch, Fès, Rabat und Meknès. Prächtige historische Gebäude, Gärten und Palmenhaine lassen die Touristen in eine andere Welt eintauchen. Aber Marokko zeichnet sich auch durch Landschaften aus, die vielfältiger und abwechslungsreicher nicht sein könnten: endlose Sandstrände, Nationalparks mit Zedern- und Eichenwäldern, Dünen und schneebedeckte Berge.

Man braucht vor allem Zeit, um Marokko kennenzulernen. Zeit für die Menschen, ihre Kultur und Traditionen. Zeit ist auch der wichtigste Aspekt der traditionellen Teezeremonie. Der legendäre Pfefferminztee ist mehr als ein Durstlöscher, er ist ein Kulturgut. Mit Pfefferminztee werden Gäste begrüßt, Geschäfte abgewickelt und Hochzeiten gefeiert. Neben Pfefferminztee können die Besucher der Messe länderspezifische Gerichte wie Tajine und Couscous genießen. Tajine gibt es in unzähligen Sorten: mit Lamm, Hammel- oder Rindfleisch, süß-sauer mit Backpflaumen oder vegetarisch mit Gemüse. An den Küsten des Atlantiks und des Mittelmeers wird in Marokko frischer Fisch serviert – Doraden, Calamari, Schwertfisch oder Garnelen. Gewürze sind ein wesentlicher Bestandteil aller Gerichte. Vor allem Zimt, Kümmel, schwarzer Pfeffer, Ingwer, Sesam, Minze und Safran werden verwendet. Die marokkanische Küche ist so vielfältig wie das Land selbst. Während der Grünen Woche ist das Land aus „1.000 und einer Nacht“ nur einen Katzensprung entfernt: auf dem Berliner Messegelände in Halle 18.

Informationen zum Handel:

Die Landwirtschaft ist ein wichtiger Wirtschaftssektor im Königreich Marokko. Sie trägt 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei. Es gibt intensive Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und Marokko. Vor allem als Lieferant von Gemüse, Fisch und Zitrusfrüchten ist Marokko ein wichtiger Handelspartner. Im Jahr 2014 importierte Deutschland landwirtschaftliche Waren im Wert von 221 Millionen Euro. Im Gegenzug exportierte Deutschland landwirtschaftliche Produkte im Wert von 279 Millionen Euro nach Marokko. Insgesamt ist die EU bei weitem der wichtigste Handelspartner des nordafrikanischen Landes. Mehr als die Hälfte der gesamten marokkanischen Exporte gelangt in diese Region.

Fotomaterial zum Partnerland Marokko:

www.gruenewoche.de / Presse / Fotos / Kategorie „Marokko Partnerland IGW 2016“.

Pressekontakt Partnerland Marokko:

Genius GmbH – Wissenschaft und Kommunikation

Krizia Schroeder, Robert-Bosch-Str. 7, 64293 Darmstadt

Tel.: +49 (0)6151 62 723 42, Fax: +49 (0)6151 62 723 01

E-Mail: krizia.schroeder@genius.de