Navigation | Page content | Additional information

Page content

Press Release

20. January 2014

Grüne Woche aktuell - 20. Januar 2014

Zahl des Tages: 1 mittlerer Bauernhof

Die Tagesleistung eines kleinen bis mittelgroßen Bauernhofs ist nötig, um allein den Milchkonsum des niedersächsischen Messeauftritts zu decken. Es sind rund 750 Liter Milch und Milchprodukte, die da täglich pur, als Shakes oder als Quark über den Tresen gehen. Das entspricht der Tagesleistung von 30 Kühen. Ein deutscher Hof hat durchschnittlich 44 Rinder.

Usbekistan will Handelsstützpunkt in Deutschland aufbauen

Mit vier staatlichen Großunternehmen ist Usbekistan auf die Grüne Woche 2014 gereist. „Wir wollen Handelsverträge für frisches wie verarbeitetes Obst und Gemüse schließen“, sagt Iskandar Iskandarov, Marketingleiter des Ministeriums für Außenhandelsbeziehungen. Das Unternehmen Uzinterimpex hat beispielsweise schon Handelsstützpunkte im lettischen Riga und in Warschau. „So etwas möchten wir in Deutschland auch aufbauen“, sagt Iskandarov, der ebenfalls das Marketing für das Unternehmen verantwortet. Zu den Exporten des Landes gehören auch Weine, Cognacs und Wodkas, die von der Uzvinosanoat Holding hergestellt und vertrieben werden. „Wir haben in den vergangenen zehn Jahren unsere Erzeugung und Verarbeitung modernisiert und sind schon auf dem japanischen Markt präsent“, so Tashtanov Timur, Marketing und Logistics Manager. Er hofft, auf der Grünen Woche weitere Märkte zu erschließen.

Halle 10.2, Stand 108, Kontakt: Iskandar Iskandarov, Tel.: +49 (0) 176 87 15 54 10, E-Mail: iskandar@uzinterimpeks.uz

Toba und Pastrami – Spezialitäten aus Rumänien

Die Fleischerei Stauder in Nord-Rumänien sei 1939 von den Großeltern gegründet worden und werde heute von Mutter und Sohn geführt, erzählt Agnes Stauder. Zum Betrieb gehöre auch eine eigene, ökologisch betriebene Tierhaltung mit durchschnittlich 50 Mangalica-Schweinen. Die Firmenchefin erwähnt, dass das Fleisch dieser Tiere sehr hochwertig sei und sich durch seinen geringen Cholesterin-Gehalt auszeichne. „Unsere Produkte sind 100 Prozent natürlich, das Fleisch wird nicht injiziert und enthält keine Zusatzstoffe. Geräuchert wird mit Buchenholz“, betont Agnes Stauder. Zum Angebot zählen unter anderem Speck, Schinken, Leberwurst, geräucherter Nacken und Kotelett. „Toba“ heißt die Spezialität aus Schweinekopf und Zunge. Besonderheit des Schinkens „Pastrami“ ist eine spezielle Gewürzmischung nach einem Familienrezept. Standbetreuer Dr. Alexander Deac ergänzt, dass auf dem rumänischen Gemeinschaftsstand 22 Lebensmittelbetriebe aus dem ganzen Land vertreten sind. 80 Prozent davon seien schon seit drei Jahren auf der Grünen Woche mit dabei.

Halle 10.2, Stand 109, Kontakt: Agnes Stauder, Telefon: +40-(0)752207015,

E-Mail: iozsef_stauder@yahoo.com

Iran will Bio-Produkte auf europäischem Markt platzieren

Am Sonntag besuchte Jihad Mahmoud Hojjati, Agrarminister der Islamischen Republik Iran, die Länderpräsenz auf der Grünen Woche. Man hoffe sehr auf den europäischen Markt, denn die Landwirte hätten viel anzubieten, sagte Hojjati. „Deshalb wünschen wir uns allen eine gute Grüne Woche“, ergänzt er. Ökologische Landwirtschaft ist auch im Iran ein Thema: „Deutsche Experten sollen unseren Landwirten helfen, Produkte auf Bio-Niveau zu erzeugen“, so der Agrarminister weiter. Da das Land vier Klimazonen aufweist, könnten zum Beispiel Wassermelonen im europäischen Winter vertrieben werden, ergänzt er. Der Iran präsentiert auf der Grünen Woche Erzeugnisse von einzigartiger Qualität: Der Weltmarkt wird fast ausschließlich mit iranischem Safran beliefert, sagt Händler Ali Emad. Granatäpfel weisen ein intensiveres Aroma auf als andere, so Händler Cemalettin Türkyilmaz. „Nur im Iran gibt es Süßlimonen“, sagt Händlerin und Standkoordinatorin Solmaz Teymoorian.

Halle 18, Stand 108, Kontakt: Solmaz Teymoorian, Tel.: +49 (0) 176 31 49 75 87, E-Mail: berlinfruit@yahoo.com

Tschechische Republik: Naturkäse in Nudel- und Tortenform

„Unsere Aussteller sind mit den ersten Messetagen sehr zufrieden“, sagt Standleiter Dr. Emerich Vacek. „Auf dem Gemeinschaftsstand der Tschechischen Republik, der wie ein Bauernhaus angelegt ist, präsentieren sich neun Aussteller.“ Zur Angebotspalette gehören Gewürze, Bier, Käsespezialitäten, Eis, Oblaten, Schnaps und Liköre. „Typische tschechische Gerichte wie Schweinebraten mit Knödeln und Kraut, gebratene Ente mit Knödeln und böhmischen Apfelstrudel können sich die Besucher in unserem Stand-Restaurant schmecken lassen“, ergänzt der Standleiter. Die Käserei Michal Kocar ist mit ihren Produkten aus Kuh- und Schafmilch zum ersten Mal mit dabei. Am Messestand gibt es unter anderem unterschiedlich geformten Naturkäse, zum Beispiel in Nudelform, und vier verschiedene Gewürzkäse in Tortenform, genannt „Kaskaval Mix“. Insgesamt hat Michal Kocar aus Ostrava 40 verschiedene Käsesorten zu seiner Berliner Messe-Premiere mitgebracht.

Halle 18, Stand 102, Kontakt: Dr. Emerich Vacek, Telefon: +420-(0)724-335076, E-Mail: emerich.vacek@mze.cz

Schweiz: Schlafen im Stroh

Hätten Sie es gewusst? Die größte „Hotelkette“ in der Schweiz heißt „Schlaf im Stroh“. Bei 190 Anbietern in der ganzen Schweiz finden insgesamt etwa 4.000 Gäste gleichzeitig eine Unterkunft. Da reicht es, für eine zünftige Übernachtung in der Strohscheune eines Bauernhofs Leinenschlafsack und Handtuch mitzunehmen. Neben der Unterkunft im Stroh gibt es aber immer auch einen Aufenthaltsraum, der bei schlechtem Wetter zum Picknicken genutzt werden kann. Die Schweiz bietet insgesamt fünf Wanderrouten quer durch das Land an, die bis zu zehn Tagen dauern können, je nachdem, wie lange die Wanderer auf den einzelnen Bauernhöfen verweilen möchten.

Halle 17, Stand 101, Kontakt: Ruedi Jaesli, Telefon: + 41 43 422 60 22,

E-Mail: info@swisstrails.ch

Honig-Frühstück am Slowenien-Stand

Das Thema Honig steht im Mittelpunkt des diesjährigen Grüne Woche-Auftritts von Slowenien. Tanja Kokol, Verkaufsleiterin bei ApiRoutes, erläutert, dass die Imkerei in ihrem Land eine sehr lange Tradition habe und seit Kurzem das EU-Gemeinschaftszeichen „Geschützte geografische Angabe“ trage. In Slowenien gebe es derzeit fast 10.000 Imker mit zirka 170.000 Bienenvölkern, zu denen jeweils zwischen 50.000 und 60.000 Bienen gehören. Kastanien-, Wald-, Blumen- und Buchweizen-Honig sind einige der rund 13 erzeugten Sorten. Seit sieben Jahren gibt es in Slowenien das Projekt „Honig-Frühstück“, um Kindern und Jugendlichen die Bedeutung der Bienen und einer gesunden Ernährung näherzubringen. Nun bemühe sich das Land, diese Initiative in ganz Europa zu etablieren, so Tanja Kokol. Standleiter Bosan Firbas ergänzt, dass die Besucher neben Honig und Honigsekt auch Saft, Wein, Bier und Schnaps kaufen und im Restaurant neun landestypische Gerichte essen können.

Halle 18, Stand 113, Kontakt: Bosan Firbas, Telefon: +386-(0)31-855814,

E-Mail: bosan.firbas@gmail.com

Lukullische Rundreise durch die Ukraine

Dem Besucher in Halle 16 bietet sich ein kunterbuntes Kaleidoskop ukrainischer Landesgerichte, die auf Verköstigung warten. Vareniki, Rouladen, Borschtsch, Soljanka, als Nachtisch eine kleine Auswahl köstlicher Schokoladen und als Getränk Bier, Krimsekt oder Wodka runden eine lukullische Reise durch das osteuropäische Land harmonisch ab.

„Kaputte Hosen“ bei Kroatien

Am Gemeinschaftsstand von Kroatien können die Besucher unter anderem Feigenkuchen, Weiß- und Rotwein, Likör und Schnaps probieren und kaufen. „Kaputte Hosen“ heiße auf Deutsch das salzige, frittierte Hefegebäck, das früher traditionell nach der Ernte oder nach dem Schlachten gegessen wurde, erzählt Standleiter Goran Danic. Er ist seit acht Jahren auf der Grünen Woche und produziert in seinem Betrieb 20 verschiedene Schnäpse und Liköre. Bei der Herstellung komme deutsche Technik zum Einsatz. Und zwar von der Müller Brennereianlagen GmbH aus Oberkirch-Tiergarten. Die Nummer eins seiner Produkte sei der „Sljivovica“, sagt Danic. Weitere Erzeugnisse seien unter anderem Williams-Christ-Brand, Kräuterschnaps und -likör sowie Kirsch-, Grüner Walnuss- und Birnenlikör. Als Neuheit hatte Danic den Hagebuttenlikör „Sipak“, den „Likör von der wilden Rose“, zum Probieren auf die Grüne Woche mitgebracht. Das Besucherinteresse war gewaltig und die Spezialität schon nach wenigen Tagen ausgegangen.

Halle 18, Stand 112, Kontakt: Goran Danic, Telefon: +385(0)31-698888, E-Mail: danic-sljivovica@net.hr

Crème de la Crème der Haflingerzucht in der Tierhalle 25

Berühmte Pferde-Persönlichkeiten findet der Besucher der Grünen Woche in der Tierhalle. Dort ist unter anderem der Europa-Champion im Westernreiten für Haflinger, „Severino“, anzutreffen. Zuhause ist er im Haflingergestüt und Reiterhof Meura in Thüringen. 300 Pferde werden im Winter in großen Laufställen und im Sommer auf naturbelassenen Weiden gehalten, ganz wie es ihrer Art entspricht. Meura ist das größte Haflingergestüt Europas und bietet Besuchern vielfältige Möglichkeiten, sich mit Pferden zu beschäftigen. So können dort Reiterferien und Familienurlaube sowie Geburtstage und Reiterspiele gebucht werden. Außerdem werden in Meura seit über vier Jahrzehnten Haflinger gezüchtet, die mehrfach prämiert wurden. Die artgerechte Haltung der Pferde garantiert unter anderem auch hochwertige Stutenmilch, die für Kosmetikartikel gewonnen wird. Ihre Anwendung bei Haut und Stoffwechselerkrankungen sowie Immunproblemen ist schon seit Längerem bekannt.

Halle 25, Stand 114, Kontakt: Anke Sendig, Telefon: + 49 3 67 01,

E-Mail: anke.sendig@t-online.de

Bio-Halle: Mini-Workshops mit Biobauern

Biobauern, -winzer und -imker aus dem Netzwerk der Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau erläutern in „Mini-Workshops“ den Einsatz von Heilkräutern, spezielle Apfelzüchtungen für Allergiker oder präsentieren Joghurt-Rezepte. In der Bio-Halle (Halle 1.2b) am Stand 215 des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) informieren die Biobauern über die Besonderheiten beim Biowein oder über die Notwendigkeit eines gesunden Bodens. Bioimker erläutern die Bedeutung von Bienen und anderen Bestäuber-Insekten. Sie zeigen, wie man Insektenhotels baut und zu Hause Blühstreifen als Bienenfutter anlegen kann.

Bio-Halle 1.2b, Stand 215, Kontakt: Oliver Z. Weber: 0178-218 1811

BMEL-Sonderschau: In Windeseile zum grünen Fensterbrett

„Window farming“ statt „Urban gardening“: Im Schüler- und Familienforum zeigt das Schul-Umwelt-Zentrum (SUZ) Mitte, wie sich ein Fensterbrett kinderleicht in eine blühende Landschaft verwandeln lässt. Schritt eins: Eine Zeitungsseite mehrmals falten, fest um eine runde Holzform wickeln, an der Unterseite mit einem Stempel eindrücken, Form herausziehen – fertig ist der Blumentopf. Schritt zwei: In einen riesigen Topf Blumenerde greifen, eine Handvoll Erde herausziehen, mit etwas Bastelton vermischen, kräftig durchkneten, ein paar Tomaten-, Zuckererbsen- oder Gänseblümchensamen hineinlegen und alles in den Handflächen zu einer kleinen Samenkugel rollen. „Wir wollen zeigen, dass sich auch mit ganz einfachen Mitteln kleine grüne Oasen schaffen lassen“, sagt Ulrich Nowikow vom Förderverein SUZ. Natürlich hat das Ganze auch einen pädagogischen Hintergrund, denn für viele Kinder scheint der Umgang mit der Natur nicht mehr selbstverständlich zu sein. Bei den Workshops des SUZ in Kitas und Schulen kommt es jedenfalls nicht selten vor, dass die Kleinen die Pflanzen mit den Wurzeln nach oben in den Boden stecken ...

Halle 23a, Kontakt: Ulrich Nowikow, Tel: 030-49 87 04 09

LandSchau: Berufsorientierung im ländlichen Raum und Erlebnisdörfer

Der Deutsche LandFrauenverband informiert über das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Projekt zum Thema „Faire Einkommensperspektiven“. Besucher können sich am Stand außerdem an einem Quiz über Alltagskompetenzen von Männern und Frauen beteiligen. Gemeinsam mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium präsentiert die „Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume“ Ideen und Projekte, die die Potenziale kleiner und großer Dörfer und von Jugendlichen im ländlichen Raum zeigen. Besucher erfahren, wie „Sonne auf Rädern“ neue Perspektiven für junge Menschen schafft. Außerdem lädt ein Netzwerk von Erlebnisdörfern aus Deutschland und Österreich am Stand der DVS und auf dem Marktplatz zum Entdecken des neuen Mottos „Erlebnisdörfer – Dörfer in Bewegung“ ein.

Halle 4.2, LandSchau-Bühne, Kontakt: Ines Fahning, Tel. (0551) 63 19 07,

E-Mail: ines.fahning@asg-goe.de

Nature.tec: Schwerpunktthema Biokraftstoffe

Biokraftstoffe sind ein Schwerpunktthema der Fachschau „nature.tec“ in Halle 5.2a. Das Spektrum der präsentierten Biokraftstoffe reicht dabei von reinem Pflanzenölkraftstoff, dessen Herstellung live demonstriert wird, bis hin zu industriell hergestellten Biokraftstoffen wie Biodiesel auf Basis von Raps, Bioethanol aus Futtergetreide, Zuckerrüben und Stroh, Biogas sowie so genanntem HVO (hydriertem Pflanzenöl). Die ausstellenden Verbände und Unternehmen informieren nicht nur über die technische Leistungsfähigkeit ihrer Biokraftstoffe, sondern insbesondere auch über die Bedeutung der bei der Biokraftstoffproduktion anfallenden Futtermittel, die dazu beitragen, den Importbedarf von Futtermitteln wie Sojaschrot aus Übersee deutlich zu reduzieren.

Halle 5.2a, Stand 108, Kontakt: Norbert Breuer/Nike Marquardt,

Tel.: 0151/12620012, E-Mail: nature.tec@wpr-communication.de

ErlebnisBauernhof: Tag der Ausbildung am 20. Januar

Der ErlebnisBauernhof präsentiert mit seinen Partnern heute, am Tag der Ausbildung, auf einer Ausbildungsroute interessierten Jugendlichen vielfältige Berufsbilder vom Landwirt über den Tierwirt, den Tierarzt, den Imker, den Fleischer, den Bäcker, den Müller, den Konditor, den Hauswirtschafter, den Pflanzentechnologen, den Schädlingsbekämpfer, den Landmaschinenmechaniker bis hin zum Groß- und Außenhandelskaufmann. Auch im weiteren Verlauf der Grünen Woche können sich Interessierte über „Grüne Berufe“ informieren.

Halle 3.2, Kontakt: Ingo Willoh, Tel.: +49(0)152-33967669; E-Mail: i.willoh@fnl.de

Blumenhalle: Woher kommen die „deutschen“ Pflanzen?

Die Blumenhalle beweist, dass Deutschland schon immer ein Einwanderungsland war. Im Jahr 1594 zum Beispiel fand die Mispel aus Südosteuropa ihren Weg nach Deutschland. Weiter weg ist der Ursprungsort der Dahlie. Seit 1808 gedeiht sie in Deutschland und stammt aber aus Südamerika. Der Forscher Alexander von Humboldt hat sie während seiner Expeditionen nach Berlin und Paris gebracht und als Zierpflanze populär gemacht. Auch die Rosskastanie hat nicht ihren Ursprung in hiesigen Gefilden. Sie wird 1557 urkundlich im damaligen Konstantinopel erwähnt und findet bald darauf in Deutschland Anklang als Modebaum, zunächst in fürstlichen Parks und Alleen. „Diesem Teil der Blumenhalle haben wir Veröffentlichungen der TU Berlin zugrunde gelegt, die sich mit Agriophyten in der Vegetation Mitteleuropas beschäftigen“, so Prof. Klaus Neumann von Landschaftsarchitekturbüro Neumann Gusenburger. Agriophyten sind Pflanzenarten, die erst durch menschlichen Einfluss in ein von ihnen zuvor nicht besiedeltes Gebiet gelangt sind.

Halle 9, Kontakt: Manuela Kappes-Fundus, Tel.: +49 (0) 30 8 59 42 55, E-Mail: mail@ng-landschaftsarchitekten.com

Initiative für Energie aus Wildpflanzen hofft auf Durchbruch

Gewinnen wir bald Energie durch den Anbau von Waldpflanzen? Wenn es nach der Initiative „Netzwerk Lebensraum Feldflur“ geht, schon. In der Initiative haben sich Akteure aus Naturschutz, Bienenhaltung, Energiewirtschaft und der Jagd zusammengeschlossen, um Wege aufzuzeigen, wie die Energieerzeugung durch Biomasse enger mit dem Arten- und Naturschutz verknüpft werden kann. „Wir möchten gerne bei uns Saatgutmischungen von heimischen Wildpflanzen als ökonomisch tragfähige Ergänzung zu „konventionellen“ Energiepflanzen in der Landwirtschaft etablieren“, sagt Joachim Wadsack vom International Council for Game and Wildlife Conservation. Das Netzwerk hofft, dass die Bundespolitik das Vorhaben unterstützt, um neben besseren Umweltaspekten auch finanziell eine echte Alternative in der Biogasgewinnung anbieten zu können.

Halle 26, Stand 101, Lernort Natur, Kontakt: Joachim Wadsack, Telefon: + 49 5606 53 46 09, E-Mail: joachim@wadsack.net

Kenianischer Aussteller baut Schule in Baringo

Bei den Wahlen in Kenia hat es Joshua Kandie im vergangenen Jahr nicht ins Parlament seines Heimatlandes geschafft. 2017 will er es erneut versuchen. Doch auch so tut er eine Menge für den Distrikt Baringo. Die Initiative Pro Kapsogo, die er gemeinsam mit seinem Augsburger Freund Klaus Schwenk gegründet hat, baut dort bereits die zweite Schule. Auf der Grünen Woche ist Joshua Kandie seit vielen Jahren der einzige Repräsentant des ostafrikanischen Landes. An seinem Stand gibt es kenianischen Kaffee und Tee, Gewürzmischungen und Tusker-Bier. Landestypisch dekoriert ist der Stand mit Schmuck und Kunstgewerbe aus Ostafrika.

Halle 7.2a, Stand 102, Kontakt: Joshua Kandie, +49 (0) 821 559632, prokapsogo@gmail.com

Italiens kulinarische Vielfalt unter dem Funkturm

Parma-Schinken, Oliven und Mandelgebäck aus Sizilien, Käse aus Umbrien und Salsice aus Sardinien: Die gesamte kulinarische Vielfalt Italiens öffnet sich den Besuchern der Internationalen Grünen Woche in Halle 17. Salamifreunde haben die Qual der Wahl zwischen Würsten aus Piemont, Trentino, Umbrien oder der Toskana. Wein und Grappa gehören ebenso zum Angebot wie Fruchtliköre aus Sorrent und edle Trüffel. Schokoladenspezialitäten und Eis in einer Vielzahl von Geschmacksrichtungen runden die Palette ab.

Halle 17, verschiedene Aussteller

Gefüllte Datteln und Waffelfrüchte aus der Türkei

Waffeln belegt mit Nüssen und Trockenobst sind eine neue Spezialität, die Ali Ucbaglar aus der Türkei den Besuchern der Internationalen Grünen Woche anbietet. Auch das Sortiment an gefüllten Datteln wurde erweitert. Dazu kommen Säfte und die gewohnt breite Auswahl an Trockenfrüchten, bei der die berühmten Aprikosen aus Malatya im Mittelpunkt stehen. Leckere Baklava-Süßigkeiten sorgen für orientalisches Flair.

Halle 18, Stand 107, Kontakt: Kontakt: Ali Ucbaglar, Telefon +49 (0) 176 22812639

Gewürzhandel beschert Bauern in Madagaskar Wohlstand

Ein Jahr früher als geplant kann Lalasoa Ruckdeschel die erste Kooperative in ihrem Heimatland Madagaskar erfolgreich beenden. Während die Männer des Dorfes die von ihr vertriebenen Gewürze anbauen, stellen deren Ehefrauen in Handarbeit Taschen aus Palmfasern her, die am Stand von MadaSpice verkauft werden. Inzwischen sind sie selbstständig geworden und haben auch Abnehmer in Südafrika und Guatemala gefunden. Nach nur vier Jahren haben sich 14 Familien aus den Erlösen bereits feste Häuser bauen können und die ersten Kinder konnten nach umfassendem Schulbesuch das Abitur ablegen. Nach der Grünen Woche fliegt Lalasoa Ruckdeschel deshalb in ihre Heimat, um die nächste Kooperative zu gründen. Und natürlich auch, um neue Gewürze mitzubringen. Runde Chilis sowie extrem scharfe Bhut Jolokia-Schoten sind neu im Sortiment und die Vanille stammt ganz frisch aus neuer Ernte.

Halle 6.2, Stand 220, Kontakt: Lalasoa Ruckdeschel, Telefon: +49(0)89 66616574, E-Mail: madaspice@gmail.com

Island will bestes Speisesalz der Welt produzieren

Ehrgeizige Pläne haben sich die beiden Jungunternehmer Sören Rosenkilde und Gardar Stefansson in den Kopf gesetzt. „Wir wollen das beste Speisesalz der Welt produzieren“, sagt der junge Mann, „und dafür ist die Grüne Woche genau das Forum, um unser Salz vielen Menschen außerhalb Islands bekannt zu machen.“ Das Salz wird aus dem Atlantik an der Westküste Islands gewonnen. Dort gibt es in unmittelbarer Küstennähe heiße Geysire, mit deren Hilfe das in große Auffangbecken gepumpte Atlantikwasser zum Verdampfen gebracht wird. Zurück bleiben Salzflocken, die kein Kohlendioxid enthalten. Die beiden Unternehmer gehen auch mit der Herstellung der Verpackung neue Wege. Die Schachtel ist zusammengefaltet und enthält keinen einzigen Tropfen Klebstoff. Eine Seite der Verpackung ist ausklappbar, so dass das Salz mit bloßer Hand spielend leicht aus der Schachtel genommen werden kann.

Halle 8.2, Stand 103, Kontakt: Sören Rosenkilde, Telefon: +45 2235 4849, E-Mail: soren@nordurco.com

Stettiner „Pepperkoken“ gibt es auch als Osterei

Vom Stadttor über die St. Peter und Paul-Kirche bis hin zum Segelschulschiff „Pogorja“ reicht die Palette der Motive, die von der Stettiner Filipinka-Bäckerei aus handgemachten Lebkuchen gezaubert werden. Für Firmen und andere Interessenten werden auch individuelle Modelle angefertigt. Die Rezeptur mit Honig, Mandeln, Ingwer, Kardamom und Nelken entstand bereits im 19. Jahrhundert in den pommerschen Dörfern. Die Stettiner „Peperkoken“ selbst gehen auf das Jahr 1938 zurück, als die Stadtväter auf öffentlichen Plätzen Weihnachtsbäume aufstellten, die mit Lebkuchen in der Form von Matrosen, Ankern, Fischerbooten, Möwen und Fischen geschmückt waren. Längst ist die westpolnische Spezialität über das ganze Jahr gesellschaftsfähig. So gibt es das leckere Gebäck im Hinblick auf das kommende Osterfest auch in Hasen-, Eier- und Kükenform.

Halle 11.2, Stand 108, Kontakt: Jan Tabinski, Telefon +48 501 630613, E-Mail: tabinski@tast.pl

Kamerun: Zum Nachtisch gibt’s Puff Puff

Jacqueline Kouassi kocht nur mit weißem Pfeffer und Thymian aus Kamerun. „Die schmecken einfach besser als die von hier“, sagt sie. Frau Kouassi kommt aus der Stadt Douala in Zentralkamerun und köchelt landestypische Gerichte nach Rezepten ihrer Großmutter in großen Garpfannen an ihrem Stand namens Le Bantou. Der Duft von Senf, Zwiebeln und Zitronen steigt aus einer der Pfannen empor. „Das ist Anoussi, ein pikantes Hähnchengericht“, erklärt sie. Nambia ist ein mildes Gemüsegericht in einer Erdnusssauce. „Dazu reichen wir afrikanische Fanta, die schmeckt auch besser, weil sie süßer ist, sagt Frau Kouassi. Wer’s gerne schärfer mag, dem reicht sie einen Klecks kamerunischen Paprikas, einer Art Salsa, die sehr pikant ist. Als Nachtisch empfiehlt die Kamerunerin Puff Puff. Das sind in Öl ausgebackene Hefebällchen, die dem Berliner oder Krapfen ähneln.

Halle 7.2b, Stand 107, Kontakt: Jacqueline Kouassi, Tel.: +49 (0) 170 726 75 28, E-Mail: reitzammer_jacqueline@yahoo.de

Vorschau Pressetermine für Dienstag, 21. Januar 2014

09:00-10:30 Uhr

Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V. lädt zum Pressefrühstück

Kontakt: Doreen Kinzel, dkinzel@fulmidas.de, Telefon: 0170 – 5726 220

Ort: ErlebnisBauernhof, Halle 3.2, Stand 126

10:45 – 11:00 Uhr

Peb und Pebber (Fototermin)

Kontakt: Sonja Both

Ort: Messegelände, Bühne des ErlebnisBauernhofs Halle 3.2

12:00-14:00 Uhr

Rundgang Bundesminister Alexander Dobrindt, Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Ort: wird noch bekannt gegeben

13:00 Uhr

Presse-Lunch Partnerland Estland "E" wie Estland

Kontakt: Bernd Schwintowski, Tel. 030-30100100, E-Mail: info@schwintowski.com

Ort: Messegelände, Halle 8.2, Stand Partnerland Estland

14:00-16:00 Uhr

Rundgang StS Dr. Robert Kloos, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Ort: wird noch bekannt gegeben

14:00-16:00 Uhr

Rundgang Bundesminister Dr. Hans-Peter Friedrich und Gerda Hasselfeldt, Vorsitzende der CSU-Landesgruppe

Ort: Halle 22b, Stand vom Bundesland Bayern

14:30-16:30 Uhr

Rundgang Dr. Peter Tauber, Generalsekretär der CDU

Ort: wird noch bekannt gegeben

15:00 Uhr

Preisverleihung der „Goldenen Brezel“ mit der Parlamentarischen Staatssekretärin im BMEL Dr. Maria Flachsbarth

Ort: Halle 23a, Bühne

Veranstaltungsvorschau für Dienstag, 21. Januar 2014

- Auszug -

Ganztägig

Thementag „E“ wie Estland

Skype & Co.: Europas elektronische Zukunft ist in Estland längst Alltag; auch in der Landwirtschaft.

Kontakt: Bernd Schwintowski, T: 030-30100100, E-Mail: info@schwintowski.com

Ort: Messegelände, Halle 8.2, Stand Partnerland Estland

Ganztägig

ErlebnisBauernhof: „Natur nutzen-Natur schützen.“ Dem Ackerbauern über die Schulter gucken

Kontakt: Ingo Willoh, Tel.: +49(0)152-33967669;

E-Mail: i.willoh@fnl.de

Ort: Halle 3.2, ErlebnisBauernhof

10:30

„Schöner, schlanker, schlauer" –Wunsch und Wirklichkeit von Nahrungsergänzungsmitteln

Ort: Halle 23a, Schüler- und Familienforum

12.30 Uhr:

Expertenrunde zu Berufsorientierung in ländlichen Regionen mit Brigitte Scherb, Präsidentin Deutscher LandFrauenverband

Kontakt: Ines Fahning, Tel. (0551) 63 19 07, E-Mail ines.fahning@asg-goe.de

Ort: Halle 4.2, LandSchau-Bühne,

14.55 Uhr:

Die Deutsche Vernetzungsstelle präsentiert Akteure und Projekte

Kontakt: Ines Fahning, Tel. (0551) 63 19 07, E-Mail ines.fahning@asg-goe.de

Ort: Halle 4.2, LandSchau-Bühne

17:00 Uhr

Lust aufs Land: Der Harzer Jodlermeister Andreas Knopf und Martina Weber laden ein zu einer "Musikalischen Reise durch den Harz"

Kontakt: Ines Fahning, Tel. (0551) 63 19 07, E-Mail ines.fahning@asg-goe.de

Ort: Halle 4.2, LandSchau-Bühne