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Press Release

13. October 2014

„Lettland – Nimm Dir die Zeit“

Partnerland Lettland präsentiert sich mit sauberer Umwelt und gesunden Lebensmitteln

Berlin, 13. Oktober 2014 - „Lettland – nimm Dir die Zeit”, mit dieser Aufforderung wendet sich das Partnerland der
Internationalen Grünen Woche Berlin 2015 an alle Besucher. Der baltische Staat beteiligt sich seit 1992 an der weltgrößten Ausstellung für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau. In der ersten Hälfte des kommenden Jahres wird Lettland auch die Ratspräsidentschaft der Europäischen Union innehaben. Für die Jubiläumsausgabe der 80. Grünen Woche, die vom 16. bis 25. Januar auf dem Berlin ExpoCenter City rund um den Berliner Funkturm stattfindet, bereitet Lettland den bislang größten Auftritt mit der gesamten Palette landestypischer Spezialitäten vor. Dazu zählen beispielsweise die berühmten Sprotten oder Honig, ein besonders in Deutschland nachgefragter lettischer Export-Schlager.

Export und Import - viel Potenzial für die Zukunft

Zusammen mit Eiern und Milchprodukten hat der Honig 2013 einen Exportwert von mehr als 39 Millionen Euro erwirtschaftet. Dagegen nimmt die Nachfrage aus Deutschland beim Getreide beständig ab. Lagen die Exporte 2012 noch bei 95,4 Millionen
Euro, so betrugen sie 2013 nur noch 29,3 Millionen Euro. Den größten Zuwachs gab es mit 125 Prozent bei Früchten und Nüssen, deren Exportwert zuletzt 2,7 Millionen Euro betrug.

Lettland importiert vor allem Getränke aus Deutschland: an der Spitze Weine (48 %), gefolgt von Spirituosen (44 %). Hier ist die Importquote 2013 um 18 Prozent gestiegen. Ebenso gestiegen ist der Import so genannter Halbfertigprodukte für die Weiterverarbeitung in Speisen - von 14,5 auf 20,6 Millionen Euro. Dagegen werden weniger Kaffee, Tee und Gewürze importiert: Ihr Bilanzwert macht gerade 5,8 Millionen Euro aus, was einem Rückgang um 44,2 Prozent entspricht. Insgesamt konnte Lettland 2012 beim Export von Waren nach Deutschland mit mehr als 211 Millionen Euro eine positive Handelsbilanz erzielen (die Importe betrugen knapp 165 Mio. Euro). Seit 2013 und auch in den ersten Monaten des vergangenen Jahres hat sich die Handelsbilanz jedoch negativ entwickelt. Einem Import von Waren im Wert von 177,87 Millionen Euro standen Exporte von 119,67 Millionen gegenüber.

Fisch und Wald - stark gefragt

Lettland möchte seine Gäste auf der Grünen Woche aber auch für das naturreiche Land begeistern. Zum Beispiel für die lettische Küste. Auf 494 Kilometern Länge, das entspricht der Entfernung von Berlin nach Dortmund, wechseln sich weiße Sandstrände mit der berühmten Steinküste oder Steilufern und Strandwiesen ab. Traditionell ist hier die Fischerei und Fischverarbeitung ein wichtiger Wirtschaftszweig. Mehr als die Hälfte der exportierten Fischprodukte sind „Rigas sprotes” – die weltweit bekannte Sprotten-Marke Lettlands.

Lettland ist das viertgrößte waldreichste Land in Europa. Früher segelten in den Meeren und Ozeanen Schiffe, gebaut aus lettischem Holz. So lernte die ganze Welt die lettische Kiefer kennen. Heute kennt die Welt auch die Birke aus Lettland. Denn ihr Holz wird in modernen Autos und in Tankschiffen verbaut, im Bauwesen und der Möbelindustrie verwendet. Der wohl prominenteste Nutzer lettischer Birke dürfte Prinz George sein. Der Sohn des britischen Thronfolgers Prinz William und seiner Gemahlin Kate bekam zur Geburt ein Schaukelpferd aus lettischer Birke geschenkt. Die nachhaltige Forstwirtschaft Lettlands sichert nicht nur die Holzproduktion der Waldindustrie, sondern ist auch Garant für die vielfältigen Erholungsmöglichkeiten und Freizeitaktivitäten in der Natur. Der Naturpark Tervete mit seinem malerischen Wald ist einer der beliebtesten Orte für Touristen mit Kindern, für Naturforscher und überhaupt für alle, die gerne in der Natur Erholung suchen.

Ökologie und Bio - eine perfekte Allianz

Die saubere Natur und das fruchtbare Land bieten den Bauern Lettlands die Basis, um ökologisch reine Lebensmittel zu produzieren – vom Getreide über Milch- bis zu Fleischprodukten. Lettland ist stolz auf die Qualität und Vollwertigkeit seiner Produkte. Viele dieser Produkte werden biologisch angebaut. Die traditionellen Methoden in Verbindung mit modernen Technologien sichern die hohe Qualität. Jeder, der lettische Traditionen erkunden will, sollte das nach Großväter-Sitte auf Erlenholz geräucherte Fleisch oder den Fisch probieren.

Das bekannteste Gericht Lettlands sind gekochte Felderbsen mit Speck und Zwiebeln, auch bei Touristen sehr beliebt. Seit langem ist Roggenbrot der Stolz der lettischen Küche. Lettlands Roggenbrot hat einen ganz besonderen, unverwechselbaren Geschmack und seinen Duft kann man nirgendwo sonst auf der Welt entdecken. Zahlreiche Rezepte für lettisches Roggenbrot machen es zu einem unverzichtbaren Begleiter – von der Vorspeise bis zum Dessert oder zu Getränken.

Beeren und Honig - leckere Innovationen


In Lettland gewachsene Beeren und Früchte sind besonders vitaminreich. Lettland ist das größte Moosbeerenland, weltweit bekannt sind die Moosbeeren in Puderzucker. Legendär ist der lettische Honig. Die Vielfalt der verschiedenen wilden Pflanzen beschert eine fast unübersichtliche Auswahl. Hinzu kommt, dass immer mehr Imker Honigsorten mit Beeren und anderen Zutaten kombinieren und so völlig neue Geschmacksrichtungen erfinden.

Natürlich könnten die Letten mit den Deutschen über das beste Bier streiten. Denn hier wie dort wird schmackhafter, süffiger Gerstensaft produziert. Doch statt des Streits setzt man sich lieber zusammen und genießt. Denn auch in Lettland ist
Bier ein nationales Getränk, das besonders gern zur Sommersonnenwende getrunken wird. Es wird zu Käse, Dörrfisch, Würstchen und geräuchertem Fleisch gereicht und immer wieder von geröstetem und mit Knoblauch gewürztem Brot begleitet. Weil die Letten ihr Bier so sehr mögen, werden 95 Prozent der Produktion im Land getrunken und nur fünf Prozent gehen in den Export – bedauern Biertrinker in Deutschland. Schon deshalb ist ein Besuch Lettlands auf der Grünen Woche unverzichtbar, denn nur wer gekostet hat, kann mitreden.

Tourismus und Genuss - Ferien für alle Sinne

Wer auf den Geschmack gekommen ist, wird nicht lange zögern und Lettland selbst entdecken wollen. Jede Jahreszeit ist dafür ideal, denn jede Jahreszeit ist anders. Im Winter kann man hier den Schnee vom Fichtenzweig abschütteln und das lettische Frühlingsgetränk genießen – frisch gezapften Birkensaft. Im Frühjahr können die Störche beobachtet werden – es gibt wohl nirgends so viele wie in Lettland. Im Sommer laden die Strände ein, barfuß durch den hellen Sand zu laufen, um bei endlosen Wanderungen in der gesunden Seeluft Appetit auf den gerade frisch geräucherten Fisch zu bekommen. Und der Herbst verzaubert mit seinen ersten Frösten und Nebeln, die sich auf die abgeernteten Felder und Wiesen legen wie eine schützende Decke. Landtourismus ist der Schlüssel, um das echte, unverfälschte Lettland zu entdecken, den bedächtigen, erholsamen Rhythmus der Natur auf sich wirken zu lassen und die Köstlichkeiten und Gastfreundlichkeit der Menschen zu erleben.

Die Internationale Grüne Woche 2015 gibt einen Vorgeschmack auf alles, was Lettland so unverwechselbar macht: Von den Milchprodukten über Roggenbrot, Honig, Obst und Gemüse, bis zu Fleisch, Fisch und Bier. Alles steht zum Probieren bereit – und falls das Geld knapp wird, kann Lettland auch „helfen”. Latvijas Banka stellt Münzen aus, deren Design in Europa hoch angesehen ist. Und Latvijas Pasts gibt aus Anlass der Grünen Woche eine Sonder-Briefmarke heraus.

Es gibt also sehr viele gute Gründe, sich Zeit für Lettland zu nehmen – auf der Internationalen Grünen Woche 2015 in Halle 8.2 und jederzeit in Lettland.

Pressekontakt Partnerland Lettland:

Bernd Schwintowski • Schwintowski | Communications •
Tel. +49 (0)30 30 100 100 •info@schwintowski.com


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