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Press Release

30. December 2014

Leckeres Lettland auf der Grünen Woche in Berlin

Das Partnerland der weltgrößten Ausstellung für Landwirt-schaft, Ernährung und Gartenbau präsentiert eine riesige Produkt-Vielfalt

Während der zehn Grüne Woche-Tage präsentiert das diesjährige Partnerland Lettland eine riesige Auswahl seiner landestypischen Spezialitäten. Vom 16. bis 25. Januar wollen mehr als 100 Produzenten aus dem baltischen Staat ihre Nahrungs- und Genussmittel auf der weltgrößten Ausstellung für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau vorstellen. Im Mittelpunkt der Präsentation in Halle 8.2 stehen die sieben Produktgruppen Brot, Bier, Honig, Käse, Fleisch, Öle und Gewürze sowie Süßwaren.

Lettisches Brot – die baltische Benchmark

Das lettische Brot ist legendär. Auf der Grünen Woche gibt es dunkles und helles Früchtebrot, Walnuss- und Karottenbrot, Süßsauerbrot und das sagenhafte Roggenbrot. Von dem schwärmen sogar die baltischen Nachbarn. Als „Röstbrot“ zum Bier ist es eine Delikatesse, die zudem den Alkoholgehalt des Bieres ein wenig kompensieren kann.

Bier, das man auch lutschen kann

So vielseitig die Brot-Variationen, so vielseitig sind die lettischen Biersorten auf der Grünen Woche. Nur „Hell“ oder „Dunkel“ wäre den Letten zu simpel. Mehr als ein halbes Dutzend Sorten werden im Laufe der Grünen Woche in der Messehalle kredenzt. Wem das nicht genügt: Es gibt sogar ein erfrischendes Bier-Eis.

Honig – nicht immer eine süße Sache

Vom Bier zum Honig-Bier ist es nur ein kleiner Schritt. Denn auch die lettischen Honig-Variationen sind schier unübersichtlich: Vom Heidekraut- über Mandel- und Haselnuss-Honig bis zu Knoblauch-, Propolis- und Zitronen-Honig oder Honig mit Weißdornöl reicht die Palette. Selbst Pollenhonig, ein Relikt aus der Urzeit der Honiggewinnung, als die Honigschleuder noch nicht erfunden war, wird bei den Letten verkostet.

Käse – lettische Kreativität der Milchverarbeitung

Die Besucher der Grünen Woche können sich auch von den Käse-Variationen des Landes überzeugen: Käse mit Samenkörnern oder Tomaten, mit Bockshorn- oder Honigklee, mit Knoblauch oder Brennnesseln, nach Emmentaler, französischer, griechischer oder holländischer Art, aus Kuh- oder Ziegenmilch, ja sogar nach russischem Rjashenka-Rezept – den Letten ist keine Idee zu spektakulär, um Marktnischen zu erobern.

Fleisch – Wild ist immer eine gute Wahl

Auch beim Fleisch geht es vielseitig zu. Weil mehr als 54 Prozent der Landesfläche Waldgebiete sind, finden sich auf lettischen Speisekarten neben Schwein und Kalb auch Elch und Hirsch, Reh und Wildschwein. Und wer Kaninchen, Schafs- oder Straußenfleisch probieren möchte, wird in der Lettland-Halle auf den Geschmack kommen. Bei einem Fleisch-Selbstversorgungsgrad von mehr als 140 Prozent (Deutschland: 119 Prozent) ist Lettland ein typisches Fleisch-Exportland.

Öle und Gewürze – reiche Auswahl, vielseitiger Geschmack

Zucker und Salz als Gewürzkombination mag ebenso ungewohnt anmuten wie Leinsamen mit Inulin. Die Öl- und Gewürzauswahl in der Lettland-Halle dürfte es mit manchem Fachgeschäft aufnehmen. Auf der Grünen Woche präsentiert das Partnerland vom Hanfsamenöl und -aufstrich über Leinsamen mit Äpfeln, Karotten, Quitten, Zimt und Johannisbeeren bis zu Weißdornpfeffer, Blaubeer- oder Vogelbeer-Essig außergewöhnliche Zutaten, die Gerichte schmackhaft machen. Immer wieder dabei ist Knoblauch, zum Beispiel als marinierte Knoblauchblüten.

Süßwaren – für alle, die das Extravagante mögen

Cheesecake- oder Kürbis-Eis mit Quitten, Ziegenmilch- oder Weißdornsorbet – wer Süßes mag, ist bei den Letten richtig. Die Schokoladen- und Pralinen-Produktion hat in Lettlands Hauptstadt Riga lange Tradition. Hinzugekommen sind heute Cranberrys – als Baiser oder knackige Puderzuckerbonbons. Neben kandiertem Rhabarber und Kürbis gibt es Torten-Spezialitäten, Birkensaftsirup und vieles mehr. Und nicht fehlen dürfen Pralinen mit Balsam, jenem legendären Kräuterlikör, der in Lettland für und gegen alles hilft.