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Press Release

16. January 2015

Grüne Woche aktuell: 16. Januar 2015

Aktueller Hinweis: Bundesminister Christian Schmidt gibt im Anschluss an sein Gespräch mit dem russischen Landwirtschaftsminister Nikolaj Wassiljewitsch Fjodorow ein Pressestatement zu den Ergebnissen des Austausches. 16.1.2015, 15 Uhr, BMEL-Halle 23a. (Anmeldung: www.bmel.de/online-akkreditierung)

Zahl des Tages

Insgesamt 15 Amtskollegen aus aller Welt – so viele wie noch kein amtierender Landwirtschaftsminister vor ihm – begrüßt Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, beim Eröffnungsrundgang der Grünen Woche.

Blitzlichtgewitter zum Eröffnungsrundgang

Premieren und ein Jubiläum prägten den Eröffnungsrundgang der diesjährigen Internationalen Grünen Woche: Zum ersten Mal empfing Christian Schmidt in seiner Funktion als Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft am Freitag zahlreiche Amtskollegen aus aller Welt. Mit ihm eröffnete erstmals Michael Müller als Regierender Bürgermeister Berlins die Grüne Woche, die 2015 zum 80. Mal stattfindet. Zahlreiche nationale und internationale Medienvertreter begleiteten die hohen Besucher während ihres Rundgangs durch die Messehallen, zusammen mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Messe Berlin, Dr. Christian Göke.

Das Trio durchschnitt gemeinsam mit Partnerland Lettlands Landwirtschaftsminister Jānis Dūklavs das Eröffnungsband der Grünen Woche. Während des Rundgangs genossen die Besucher daraufhin landestypische Spezialitäten aus Litauen, Estland, Norwegen und Ungarn. Musikalisch ging es am Stand der Niederlande zu - hier schunkelte Minister Schmidt mit seiner Amtskollegin Sharon Dijksma im Takt einer Blaskapelle. Spielerisch empfing Liechtensteins Landwirtschaftsministerin Marlies Amann-Marxer die Besucher mit einer Partie Liechtenstein-Memory. Bei der schweizerischen Alpen-Olympiadisziplin „Fahnenschwingen“ schwenkten Müller und Schmidt gekonnt die eidgenössische Flagge. Der russische Landwirtschaftsminister Nikolai

Fjodorow führte die Besucher von Moskau bis zur Region „Jamal“ begleitet von sehnsuchtsvollen Melodien der russischen Seele. Nach einem Besuch der marokkanischen Länderpräsenz mit Landwirtschaftsminister Aziz Akhannouch begrüßte am chinesischen Gemeinschaftsstand Vizelandwirtschaftsminister Niu Dun die Gäste. Einen royalen Empfang bereitete Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn der Delegation am Stand von Thailand. Insgesamt vier Stunden dauerte der Rundgang. Die fünf Kilometer wurden zu Fuß sowie per Shuttlebus bewältigt.

Spitzenpolitiker loben leistungsstarke Grüne Woche

Während des Eröffnungsrundgangs der 80. Internationalen Grünen Woche am Freitag hob Berlins neuer Regierender Bürgermeister Michael Müller die Bedeutung der weltgrößten Landwirtschafts- und Ernährungsschau hervor: „Sie ist inhaltlich als auch wirtschaftlich wichtig für Berlin und die Welt.“ Fragen zur Lebensmittelproduktion, des Verbraucherschutzes sowie der Regionalität würden hier beantwortet. Gleichzeitig forderte er, man müsse besser über die Herkunft von Erzeugnissen informiert werden und den verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln leben. Es sei „großartig“ zu sehen, wie leistungsstark die Messe sei. „Die 80. Grüne Woche wird erfolgreich sein“, schloss der Regierende Bürgermeister. Ähnlich Christian Schmidt, Minister für Landwirtschaft und Ernährung, der die Grüne Woche ein „Schaufenster der Genüsse und der Verantwortung für Ernährung“ nannte. Er freue sich auf viele Neuheiten und begrüßte die großartige Zusammenarbeit der vielen Länder und Erzeuger. Angesichts 800 Millionen Menschen, die weltweit unter Mangelernährung leiden, mahnte er ebenfalls zu verantwortungsvoller Ernährung.

Farbenfroher Auftritt Lettlands auf IGW-Eröffnungsfeier

„Die Internationale Grüne Woche ist die emotionale Herzkammer der Land- und Ernährungswirtschaft. Hier wird der Takt vorgegeben, entstehen Emotionen und von hier gehen Impulse aus“. Mit diesen Worten eröffnete Agrarminister Christian Schmidt (CSU) die 80. Internationale Grüne Woche im neu errichteten City Cube der Messe Berlin. Erstmals gab sich ein amtierendes Staatsoberhaupt, der Präsident des diesjährigen Partnerlandes Lettland, Andris Bērziņš, die Ehre und richtete Grußworte an die Besucher der farbenfrohen Eröffnungsfeier. „Für Lettland ist es die 20. Grüne Woche und ein historischer und bedeutender Moment.“ Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, hob die Bedeutung der IGW für Landwirtschaft und Nahrungsmittelindustrie hervor: „Die IGW steht für beständigen Wandel und Weiterentwicklung.“ Wolfgang Ingold, Vorsitzender der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie, erinnerte an die Anfangszeiten der Grünen Woche. „Hier hat früh globales Denken Einzug gehalten, wie die Bedürfnisse von Verbrauchern erfasst und befriedigt werden können“, sagte er. Phil Hogan, EU-Agrarkommissar aus Irland beglückwünschte die Messe Berlin zur 80. Grünen Woche und stellte klar, das die EU an ihren hohen Qualitätsstandards bezüglich der Nahrungsmittelproduktion festhalten werde. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD) sagte: „ Mit dem City Cube hat die Messe Berlin einen weiteren Anlaufpunkt für Messebesucher geschaffen, der die IGW in ihrer Bedeutung als populärste Messeveranstaltung in Berlin unterstreicht.“ Umrahmt wurde die Eröffnungsfeier von lettischen Folkloregruppen und dem A-capella-Chor „Framest“, die die Besucher auf eine musikalische Reise durch die abwechslungsreichen Naturlandschaften des diesjährigen Partnerlandes nahmen.

„Die grünen Sessel“ – Dialog über Lebensmittel

„Dialog Lebensmittel“- das Standmotto des Gemeinschaftsstands der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und des Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) wird täglich auf die Showbühne getragen. Bekannte Gäste aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft diskutieren aktuelle Lebensmittelthemen wie „Der mündige Verbraucher und die Kennzeichnung von Lebensmitteln“, „Trends und Innovationen“ oder die „Digitalisierung der Ernährungswirtschaft“. Als Gäste werden neben hochrangigen Wirtschaftsvertretern u. a. die Parlamentarischen Staatssekretäre Dr. Maria Flachsbarth und Peter Bleser sowie der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, Klaus Müller, erwartet. Messestand von BVE und BLL „Dialog Lebensmittel“ in Halle 22a, Kontakt: Anne Vollmer, BVE, avollmer@bve-online.de, Tel. +49 160 7492767 und Manon Struck-Pacyna, BLL, mstruck@bll.de, Tel. +49 175 4371720

Lettland lockt mit Leckereien, Spiel und Spaß

Zehn Tage, 113 Firmen und ihre Produkte, täglich Live-Musik und kulinarische Höhepunkte, Aktivitäten für Kinder und Erwachsene – das Partnerland der Internationalen Grünen Woche zündet ein Feuerwerk für Augen und Ohren, Gaumen und Seele. Wer alles erleben, ausprobieren und kosten möchte, braucht mehr als einen Messetag. Damit sich die Besucher der Lettland-Halle 8.2 leichter orientieren können, sind Wegweiser aufgestellt. Sie führen, natürlich, zur „Touristischen Information“, zum „Hof“, auf die „Wiese“ oder in den „Garten“, zum „Strand“ oder in den „Wald“. Jedes so bezeichnete Ziel vereint (land-) wirtschaftliche Bereiche mit ihren Produkten. Halle 8.2, Kontakt: Bernd Schwintowski, T: 0177-3066060, M: info@schwintowski.com

BMEL-Sonderschau: Regionale Vielfalt, königlich präsentiert

Sie sind hübsch und charmant, und im Gegensatz zu vielen echten Majestäten haben sie eine wirkliche Botschaft – die über 120 Produktköniginnen, die nach Berlin gereist sind, um den Messegästen die ganze Vielfalt der deutschen Regionen nahezubringen. In ihren prächtigen Roben flanieren sie täglich durch die Halle des Bundeslandwirtschaftsministeriums und lassen die Besucher beim Plaudern und Fotografieren an der Einzigartigkeit ihrer Heimat, an ihren Traditionen und kulturellen Besonderheiten teilhaben. Dass dabei auch die kulinarischen Köstlichkeiten nicht zu kurz kommen, versteht sich fast von selbst: Wer regionales Wissen beweist und beim Bühnenquiz etwa zu sagen vermag, welche Kräuter die Bratwurst zur „echten Thüringer“ machen, darf danach garantiert auch in selbige beißen. Halle 23a, Kontakt: Ulrich Frohnmeyer, Tel: 0171-764 81 08, M: info@uf-konzept.de

Ministerin Dijksma: Niederlande steigern Agrarexporte

Trotz des russischen Importboykotts, der Mindereinnahmen von mehr als 200 Millionen Euro verursachte, und des Ausbruchs der Vogelgrippe konnten die Niederlande ihre Agrarexporte 2014 nach dem Vorjahresrekord um ein halbes Prozent auf 80,7 Milliarden Euro steigern. „Mit einem Anteil von fast 26 Prozent bleibt Deutschland der mit Abstand wichtigste Handelspartner“, sagte Landwirtschaftsministerin Sharon Dijksma auf der Internationalen Grünen Woche. Sie sei stolz darüber, dass man als kleines Land mit einem der größten Messeauftritte kaum zu übersehen sei, so die Politikerin. Neue Märkte möchte sie nicht nur in fernen Ländern, sondern auch im Süden Deutschlands erschließen. Unter dem Funkturm präsentieren sich die Niederlande wieder mit einem Tulpengarten, einem Holzschuhmacher und großer Windmühle sowie ihrer traditionellen Palette von Tomaten über Käse und Matjes bis hin zu nachhaltigem Schweinefleisch und Poffertjes. Als Neuheit werden Gewächs-Snacks von Vitapep vorgestellt: Süße Mini-Paprika in einem Plastikbecher, der zugleich als Mini-Gewächshaus dient. Im Boden befinden sich Erde und Samen für die eigene Nachzucht. Halle 18, Kontakt: Femke Meijer, T: +49 160 96362170, M: femke.meijer@minbuza.nl

EU-Kommisar Phil Hogan: Herkunftsangabe mit Priorität

Bei den laufenden Verhandlungen mit den USA über ein transatlantisches Freihandelsabkommen (TTIP) hat der verstärkte Schutz europäischer Nahrungsmittel mit geografischer Herkunftsangabe hohe Priorität. „Er werde keine EU-Standards für dieses oder andere Handelsabkommen opfern“, betonte der neue EU-Kommissar für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, Phil Hogan, während einer Pressekonferenz auf der Internationalen Grünen Woche. Ein ausgewogener Vertrag werde den europäischen Landwirten aber große Vorteile bieten und neue Exportmärkte erschließen. Angesichts der russischen Importverbote, durch die bestimmte Produkte und Regionen stärker betroffen seien als andere, gelte es, den Verbrauch innerhalb der EU zu steigern und neue Märkte in Drittländern zu erschließen, was allerdings Zeit brauche. Hogan denkt hier insbesondere an den Fernen Osten. Er verwies auf das kurz vor dem Abschluss stehende Äquivalenzabkommen mit Südkorea sowie entsprechende Gespräche mit Japan und Vietnam. Kontakt: Claudia Guske T: +49 30 22802190, M: claudia.guske@ec.europa.eu

ErlebnisBauernhof: Der Boden lebt und verspricht tolle Preise

„Fruchtbarer Boden. Gute Ernte. Sichere Ernährung.“ ist 2015 ein Leitmotiv des des ErlebnisBauernhofs. Viele Partner werden deutlich machen, dass der Boden lebendig, eine der wichtigsten und schützenswertesten Lebensgrundlagen überhaupt ist. Besucher können an einer Bodenrallye teilnehmen und einzigartige Belohnungen erhalten. Kontakt: Ingo Willoh, Tel.: +49(0)152-33967669; E-Mail: i.willoh@fnl.de

Biohalle: „Bio“ mit allen Sinnen erleben

„Bio – Mehr Platz für Leben“ lautet das Motto der Biohalle (Halle 1.2b) und die Besucher können mit allen Sinnen erleben, was damit gemeint ist. Auch das Bundeslandwirtschaftsministerium präsentiert wieder das Thema „Bio“ unter dem Dach des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nach-haltiger Landwirtschaft (BÖLN). Die neue bauliche und organisatorische Einheit von Messestand und Hallenbühne war 2014 ein voller Erfolg, an den der BÖLN-Auftritt 2015 anknüpft. Diesmal steht das Thema „Regionalität“ im Fokus des BÖLN-Standes. Das Herzstück sind die Biobauern und -winzer aus dem Netzwerk der Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau.

Biohalle 1.2b, Stand 218, Kontakt Presse: Oliver Z. Weber: 0178-218 1811, Standleitung: Christel Marxen: 0175-260 7725, christel.marxen@mp-gmbh.de.

Lust aufs Land: Regionalbewusste Dörfer und Projekte

Auf dem Marktplatz inmitten von Ständen der Gemeinschaftsschau und auf der LandSchau-Bühne stellen sich täglich Erlebnisdörfer wie der sorbische „Himmelsort“ Nebelschütz oder das Spielzeugdorf Seiffen im Erzgebirge vor. In der Dorfküche des Erlebnisdörfer-Vereins werden regionalspezifische Gerichte aus den Erlebnisdörfern gekocht und zur Verkostung angeboten. Am Länderstand Berlin informiert das Stadtgut Blankenfelde über generationenübergreifendes Wohnen und Arbeiten. Auch ein Teil der Ausstellung zur Geschichte des Gutes ist zu sehen. Einen eigenen Stand hat auch das Modellvorhaben LandZukunft des Bundeslandwirtschaftsministeriums, an dem die Region Werra-Meißner moderne Möbel zeigt, deren Rohstoffgewinnung und Produktion in der Region erfolgt.

Halle 4.2, LandSchau-Bühne, Kontakt: Ines Fahning, T: (030) 30 38 – 8 20 16, M: ines.fahning@asg-goe.de

Bayernhalle: Craft-Biere genießen und den Wald erleben

Die Bayernhalle stellt zur 80. Grünen Woche viele neue Sinneserlebnisse bereit: Die WeltGenussErbe Lounge lädt die Besucher ein, ausgewählte Schmankerl kennenzulernen – sie alle genießen den EU-Herkunftsschutz. Rezepte zum Mitschreiben werden in der neuen Heimatküche in leckere Gerichte umgewandelt: Landfrauen zaubern regionaltypische Spezialitäten vor den Augen der Besucher. Der Erlebniswald ist ein weiteres Highlight: In diesem naturgetreu nachgebildeten Wald lässt sich das sensible Ökosystem erforschen und hautnah entdecken. Auf der Innovationsinsel lassen Bierbrauer ihre neuen Craft-Biere und Jungwinzer ihre spritzigen Weine verkosten. Viele Trachtengruppen, Tourismusverbände und weitere Lebensmittelerzeuger rühren die Werbetrommel für die bayerische Kultur- und Genusstradition. All dies können die Besucher auch im zünftigen Biergarten „Zum Entenwirt“ auf sich wirken lassen. „Die Grüne Woche ist die ideale Gelegenheit, den in- und ausländischen Gästen Bayern als Erlebnis vorzustellen. Wir werden den Gästen so richtig Appetit auf Bayern machen“, sagt Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner. Halle 22b, Kontakt: Georg Hausl, T:+89 21822424, M: georg.hausl@stmelf.bayern.de

Schleswig-Holstein in neuem Design

In einem neuen Design präsentiert sich das nördlichste Bundesland in diesem Jahr auf der Internationalen Grünen Woche erstmals unter der neuen Landesdachmarke „Schleswig-Holstein – Der echte Norden“. Rund 30 Firmen, Organisationen und Vereine bieten an 25 Ständen unter anderem Milchprodukte, Fleischwaren und Fischerzeugnisse. „Das Bedürfnis der Verbraucherinnen und Verbraucher nach Regionalität ist gewachsen“, sagte Landwirtschaftsminister Robert Habeck. „Daher freue ich mich besonders, dass in der Schleswig-Holstein-Halle gerade auch regionale Vermarkter wie die Nordbauern eine Plattform finden, die sie sonst nicht hätten.“ In der Schauküche werden wieder leckere Speisen zubereitet. Über einen kostenlosen WLAN-Zugang können sich die Besucher auch Online über Angebote aus Schleswig-Holstein informieren. Unterstützt wird der Messeauftritt durch jugendliche Artisten vom Leuchtturmprojekt „Circus Ubuntu“.

Halle 22a, Kontakt: Bernd Christoph, Tel.: +49 (0) 160 90128908, E-Mail: bernd.christoph@melur.landsh.de

ProBier-Markt: Deutsche Biervielfalt wird immer größer

Mit inzwischen mehr als 1350 Brauereien, die über 5000 verschieden Marken produzieren, wächst die weltweit einzigartige Biervielfalt in Deutschland stetig. Davon können sich die Besucher auf dem proBier-Markt in Halle 12 überzeugen. Der Deutsche Brauer-Bund informiert an seinem neuen, erweiterten Messestand über Braukunst, Tradition, Regionalität und das Reinheitsgebot, das 2016 sein 500jähriges Jubiläum feiert. Hier präsentieren fünf renommierte, aber auch neue Brauereien über ihre Produkte. Erstmals dabei ist, dem Trend zu immer kleineren Produktionsstätten folgend, das Craftbier-Brauhaus Lemke aus Berlin. Die ebenfalls aus der Hauptstadt stammende Firma Dérer Import hat allein rund 200 Biere im Angebot, die aus 28 Brauereien in Deutschland und dem amerikanischen Raum stammen. Dabei sind auch Sorten zu finden, die erst durch die Craftbier-Bewegung wiederentdeckt wurden, wie India Pale Ale und Barrel Aged Beer. Dazu gehören auch die Produkte von Urban Chestnut, die der deutschstämmige Florian Kuplent gründete, der zuvor nach Stationen in Belgien und England für Anheuser Busch gearbeitet hatte. Halle 12, Stände 114 und 117, Kontakt. Marc-Oliver Huhnholz, T: +49 174 1772828, M: huhnholz@brauer-bund.de

Portugal: Frisch zubereitete Spezialitäten aus der Zentralregion

Queijo, lombo porco und pasteis de nata: Auch in diesem Jahr können die Besucher der Grünen Woche Spezialitäten aus der Zentralregion Portugals am Gemeinschaftsstand des regionalen Agrarverbands inovcluster genießen. Einige der 15 Aussteller sind Familien- und Kleinstunternehmer, die ihre selbst erzeugten Käse und die dazu passenden Weine anbieten. Der feine Lendenschinken Lombo wird bis zu 30 Monate gereift, bevor er in den Handel kommt. Pasteis de nata sind mit Pudding gefüllte Blätterteigtörtchen. Im 17. Jahrhundert in Lissabon erfunden, machen sie noch heute Naschkatzen glücklich. Eine besondere Attraktion in diesem Jahr ist das Schaukochen landestypischer Gerichte. An allen Messetagen darf gekostet werden, was portugiesische Köche mit frischem Gemüse, Olivenöl, Käse und Schinken alles zaubern.

Halle 8.2, Stand 109, Kontakt: Anna Lisa Löcke, T:+351 226 061 560, M: anna-loecke@ccila-portugal.com; geral@inovcluster.pt

Brandenburger Fisch des Jahres 2015

Auf der Grünen Woche wird der Brandenburger Fisch des Jahres verkündet. Die Plötze aus der Familie der Karpfenfische, auch Rotauge oder Schwal genannt, gibt sich im Jahr 2015 die Ehre. Sie ist das „Lieschen Müller“ der heimischen Fischfauna – eher unscheinbar und genügsam. Obwohl zahlreichen Raubfischarten wie Barsch, Zander, Hecht und Wels sie zum Fressen gern haben, ist die Plötze die häufigste und am weitesten verbreitete Fischart Brandenburgs. Sie spielt in der Nahrungskette der Gewässer eine wichtige Rolle und ein beliebter Speisefisch. Nur die feinen Gräten machen die Verarbeitung bisweilen kompliziert. Pochierte Fischklöße oder Frikadellen bieten sich deshalb an. Oder man legt die Plötzen über mehrere Tage in Essig ein, bis die Gräten aufgelöst sind. Halle 21a, Kontakt: Lars Dettmann, Landesfischereiverband Brandenburg/Berlin e.V., T: 01522/ 2693042, M: info@lfvb.org

Pro-agro-Tag mit Marketingpreisen

Zum 16. Mal werden heute in der Brandenburghalle 21a die pro-Agro-Marketingpreise verliehen. Unter dem Motto „Innovative Produkte und Produktvermarktung“ erreichten den Ver-band in den vergangenen Monaten insgesamt 45 Bewerbungen in drei Kategorien. Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger und pro agro Vorsitzender Manfred Memmert freuen sich, die ersten Preise an die Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH für ihren „Lobetaler Bio Naturschutzbecher“ (Kategorie Ernährungswirtschaft), die Klosterbrauerei Neuzelle GmbH für die „Neue Produktlinie UrCraft“ (Kategorie Direktvermarktung) sowie die Christine Berger GmbH & Co. KG fürs „Tourismuskonzept rund um den Sanddorn“ (Kategorie Land- und Naturtourismus) zu vergeben. Die Produkte der Preisträger werden außerdem für die Dauer der Grünen Woche in einer großen Glasvitrine neben dem pro-agro-Kochstudio zu sehen sein.

Halle 21a, Kontakt: Beate Korehnke, T: 0175/24 26 914, M: beate.korehnke@gmx.de

Frühling in der Blumenhalle

Pünktlich zum ersten Grüne Woche-Tag steht ein Wald in der Blumenhalle 9. Es handelt sich um den Grüne Woche-Auftritt der Welterberegion Wartburg Hainich in Thüringen. Der Nationalpark, der in unmittelbarer Nachbarschaft der geschichtsträchtigen Wartburg liegt, punktet in Berlin mit einer traumhaften und blütengeschmückten Waldinszenierung und Bäumen, die nur aus Blüten bestehen. Zwischen den Buchenstämmen sind Moose ausgelegt und 7500 Farne gesetzt, um dem Charakter des echten Hainich möglichst nahe zu kommen. Stilisierte Vögel, spezielle Exponate wie die Nachbildung einer Wildkatze als Markenzeichen von Hütscheroda und mehr als tausend Kunstpilze besiedeln außerdem die Blumenhalle; einige der 160 Buchenstämme sind mit 280 Orchideen begrünt, dazu kommen 1000 Rosen, 700 Tulpen und 6000 Primeln. Dazwischen prangen Zitate zur Region wie Goethes "Die Gegend ist überherrlich", die die „hochintellektuelle florale Gestaltung", wie Landschaftsarchitekt Klaus Neumann es nennt, unterstreicht.

Halle 9, Kontakt: Prof. Dr. K. Neumann, T: +49.172.3911235, M: kneumann@bht-berlin.de

Fisch-Informationszentrum: Knurrhahn dankt Minister

Einen seltenen Dank bekam Landwirtschaftsminister Christian Schmidt am Freitag. Schmidt, der auch für die Fischerei zuständig ist, sprach bei seinem Rundgang über die Internationale Grüne Woche am Stand des Fisch-Informationszentrums (FIZ) davon, dass er sich bei der EU erfolgreich für die Senkung der Fangquoten für Dorsch in der Ostsee eingesetzt habe. „Und dafür möchte ich Lob haben“, ergänzte er, zu den Fischerei-Funktionären gewandt. FIZ-Geschäftsführer Matthias Keller nahm einen Knurrhahn aus dem zehn Quadratmeter großen Eisbett vor sich, hielt ihn Schmidt vors Gesicht und sagte: „Der Knurrhahn dankt es Ihnen mit seinem treuen Blick.“ Mit der aufwendigen Präsentation von mehr als 80 Arten will das FIZ Appetit auf heimische Fische, Krebse und Weichtiere wecken. Am Stand stehen Wissenschaftler des Max-Rubner-Instituts bereit, um Fragen zum Thema Meeresfrüchte zu beantworten. Halle 14.1, Stand 101, Kontakt: Dr. Matthias Keller, T: +403892597, +1716061166 M: info@fischinfo.de

Russlandhalle: Starkoch Mukhin veredelt Forellen

Russlands Starkoch Vladimir Mukhin, Botschafter Russia Expo 2015, verzaubert morgen (17. Januar) mit seiner Kochshow das Publikum auf der Bühne der Russlandhalle 2.2. So kreiert er unter anderem Kazi, eine Pastete aus Pferdefleisch, abchasische Kaki-Frucht mit Schafskäse-Mousse und getrocknetem Pferdefleisch sowie gesalzene Forelle in Heidelbeeren mit Gurkentartar und Sauerampfer. Mukhin verbindet russische Kochtraditionen mit der modernen Technik des Kochens von heute. Mit seinem Talent beweist er, dass die russische Küche nicht nur reich an Gerichten, abwechslungsreich und traditionell ist, sondern auch äußerst exquisit sein kann. Halle 2.2 Kontakt: Maria Yudina, T: +49 176 59172490 M: yudina@russia2015.com

Veranstaltungsvorschau für Samstag, 17. Januar 2015

- Auszug -

11:00-11:30/12:30-13:00/14:00-14:30/16:30-17:00/18.00-18:30 Uhr

Kochshow mit Adrian Springer (Knorr Chefkoch bei Unilever) Ort: Halle 22a

Kontakt: Anne Vollmer, Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V., T: 030 200786-152, M: avollmer@bve-online.de

Manon Struck-Pacyna, Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL), T: +49 (0)30 20 61 43-127, +49 (0)175- 43 71 720, M: mstruck@bll.de

14:00 Uhr

Sudanesische Hochzeitsvorführung mit Musik und einer typischen Kaffeezeremonie

Ort: Halle 7.2b

Kontakt: Elke Bitterhof, T: 49 (0) 179-8847028, 030-22369184, M: press@samirbuller.de

14:30 - 15:00 Uhr

Milena Glimbovski (Gründerin und Geschäftsführerin) Original Unverpackt GmbH

Dr. Sieglinde Stähle (Wissenschaftliche Leitung) Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde

Ort: Halle 22a

Kontakt: Anne Vollmer, Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V., T: 030 200786-152, M: avollmer@bve-online.de

Manon Struck-Pacyna, Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL), T: +49 (0)30 20 61 43-127, +49 (0)175- 43 71 720, M: mstruck@bll.de

15:30 - 16:00 Uhr

Lebensmittelquiz

Ort: Halle 22a

Kontakt: Anne Vollmer, Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V., T: 030 200786-152, M: avollmer@bve-online.de

Manon Struck-Pacyna, Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL), T: +49 (0)30 20 61 43-127, +49 (0)175- 43 71 720, M: mstruck@bll.de

18:00 Uhr

Langer Abend/Modenschau: „Nachhaltige Mode aus biobasierten Textilien“

Ort: Halle 23a BMEL

Kontakt: Ulrich Frohnmeyer, UF Konzeption+Management T: 030-498 53 757, mobil: 0171-764 81 08, M: info@uf-konzept.de

18:00 Uhr

Der Gelehrte Bauer: Sebastian Lose ist als Sänger und Schauspieler mit seinem Lieder- und Geschichtenprogramm inklusive Volksbauernweisheiten vor Ort

Ort: Halle 3.2, ErlebnisBauernhof TV

Kontakt: Dagny Pogorzalek, T: +49 30 88 66 355-25, M: d.pogorzalek@fnl.de

Vorschau Pressetermine für Samstag, 17. Januar 2015

09:00 – 12:00 Uhr (nur für Mitglieder)

IFAJ-Executive-Sitzung

Kontakt: Connie Siemes, Anne Kluivers, E-Mail: ifaj@planet.nl

Ort: Halle 6.3, Pressezentrum, Raum B

10:00 – 12:00 Uhr

Internationales GFFA Podium (Global Forum for Food and Agriculture)

Kontakt: E-Mail: pressestelle@bmelv.bund.de

Anmeldung: www.bmelv.de/online-akkreditierung

Ort: CityCube Berlin, Halle A6/A7

10:00 – 14:00 Uhr

Ländertag Thüringen mit Empfang des Ministerpräsidenten, Bühnenprogramm, weiteren Aktionen und dem Rundgang der Thüringer Aussteller

Kontakt: Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, Dr. Detlef Baer, Pressesprecher, +49 (0) 361 3791-740, detlef.baer@tmil.thueringen.de

Ort: Halle 20

10:00 – 20:00 Uhr

Ländertag Mecklenburg-Vorpommern

Kontakt: Ministerium für Landwirtschaft, Constantin Marquardt, Pressesprecher, +49 (0) 385 588 6003, c.marquardt@lu.mv-regierung.de

Ort: Halle 5.2b

10:45 – 11:00 Uhr

FriedensBrot-Übergabe von Lettland an Polen mit den Landwirtschaftsministern von Lettland, Jānis Dūklavs, und Polen, Marek Sawicki

Kontakt: be@schwintowski.com, Tel.: +49 (0) 30 30 100 100

Ort: Lettland-Halle 8.2, Bühne

10:45 - 14:00 Uhr

Rundgang mit dem Ministerpräsidenten des Landes Mecklenburg-Vorpommern Erwin Sellering

Ort: Halle 5.2b

11:00 Uhr

Baltic-Sea-Culinary-Route

Repräsentanten der Ostsee-Anrainer-Staaten stellen das neue gemeinsame Projekt zum Erhalt der regionalen kulturellen Speisen und Gebräuche vor (mit Produkt-Degustation)

Kontakt: be@schwintowski.com, Tel.: +49 (0) 30 30 100 100

Ort: Lettland-Halle 8.2, Bühne

12:00 – 13:00 Uhr

Fototermin mit dem russischen Star-Koch Vladimir Muchin (Chefkoch im White Rabbit Moscow, Vizechampion S.Pellegrino Cooking Cup 2013) und dem russischen Landwirtschaftsminister Nikolai Fedorow

Kontakt: Maria Yudina +393313115089, Maria Berezhkova T: +7915-314-94-30, M: yudina@russia2015.com

Ort: Halle 2.2

12:00 – 13:00 Uhr

Showküche mit Sternekoch Patrick Marquardt

zum Thema Wagyu-Fleisch

Kontakt: Ingo Willoh, Tel.: +49(0)152-33967669; E-Mail: i.willoh@fnl.de

Ort: Halle 3.2, Bühne des ErlebnisBauernhofes

12.15 – 13.00 Uhr

Internationale Pressekonferenz

Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) Berlin 2015

Kontakt: E-Mail: pressestelle@bmelv.bund.de

Anmeldung notwendig: www.bmelv.de/online-akkreditierung

Ort: CityCube Berlin, Halle A1

12:30 – 12:40 Uhr

Die Agrarsoziale Gesellschaft (ASG) grüßt musikalisch und kulinarisch die Vorboten des zukünftigen Nationalparks Hunsrück-Hochwald

Ort: Halle 4.2, LandSchau-Bühne

Kontakt: Stefanie Lotz, Tel.: 06131 16-4416, E-Mail: Stefanie.Lotz@mulewf.rlp.de

13:45 – 14:00 Uhr

Auftaktbilder beim 7. Agrarministergipfel 2015

Akkreditierung notwendig: www.bmel.de/online-akkreditierung

Kontakt: Jens Urban, Telefon: 030 / 1 85 29 - 31 95

jens.urban@bmel.bund.de

Ort: Auswärtiges Amt, Weltsaal

16:30 Uhr

Fototermin mit Bundesminister Christian Schmidt und den teilnehmenden Ministerinnen und Ministern des 7. Berliner Agrarminstergipfels 2015

Akkreditierung notwendig: www.bmel.de/online-akkreditierung

Kontakt: Jens Urban, Telefon: 030 / 1 85 29 - 31 95

jens.urban@bmel.bund.de

Ort: Auswärtiges Amt, Europasaal

18:00 - 19:00 Uhr

Der gelehrte Bauer

Kontakt: Sebastian Lohse

E-Mail: kontakt@sebastianlohse.de

Ort: Halle 3.2, Bühne des ErlebnisBauernhofes

18:15 Uhr

Pressestatement Bundesminister Christian Schmidt zu den Ergebnissen des 7. Berliner Agrarministergipfels 2015

Akkreditierung notwendig: www.bmel.de/online-akkreditierung

Kontakt: Jens Urban, Telefon: 030 / 1 85 29 - 31 95

jens.urban@bmel.bund.de

Ort: Auswärtiges Amt, Europasaal