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Press Release

20. January 2015

Grüne Woche aktuell: 20. Januar 2015

Aktueller Hinweis: Am Mittwoch (21.01.) um 11:30 Uhr begrüßt die Grüne Woche 2015 im Eingang Süd ihren 200.000. Besucher. Der darf sich über einen Präsentkorb aus der Biohalle freuen.

Zahl des Tages

Insgesamt 7.012 Heim- und Haustiere sorgen auf der Grünen Woche für eine tierische Atmosphäre.

Volkszählung zur Halbzeit der Messe

Es kreucht und fleucht unterm Funkturm. Die Grüne Woche bietet ein buntes Sammelsurium an Tieren, die zwischen wenigen Gramm und vielen Zentnern wiegen. Allein in der Heimtierhalle sind 900 Aquarientiere, 100 Terrarienbewohner, 30 Krebse, Krabben und Garnelen, 100 Insekten, 40 Nager, 800 Hunde von über 50 Rassen und 240 Katzen. In den Volieren im Eingangsbereich der Blumenhalle zwitschern 50 Ziervögel. Es gibt 39 Pferde und Maultiere, 22 Rinder, 15 Kälber, 4 Bullen, 16 Schafe, 7 Ziegen, 3 Esel, 33 Schweine, 4 Rentiere, 6 Alpakas, 47 Kaninchen, 2.508 Bienen und 1.998 Regenwürmer untergebracht.

Biohalle: Mini-Workshops mit Biobauern

Biobauern und -winzer aus dem Netzwerk der Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau erläutern in „Mini-Workshops“ zum Beispiel den Einsatz von Heil- und Küchenkräutern, präsentieren alte, „vergessene“ Gemüsesorten, stellen Rosenzucker her oder demonstrieren, wie man Rosen veredelt. In der Biohalle (Halle 1.2b) am Stand 218 des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) informieren die Biobäuerinnen und -bauern über ihre regionale Erzeugung und ihre regionalen Vermarktungsmetho-den.

Biohalle 1.2b, Stand 218, Kontakt Presse: Oliver Z. Weber: 0178-218 1811, Standleitung: Christel Marxen: 0175-260 7725, christel.marxen@mp-gmbh.de.

Japan: Yokan zum Tee

Japan wirbt auf der Grünen Woche für den Konsum von Grünem Tee. Acht verschiedene Sorten, insbesondere aus Shizuoka, aber auch aus Kyoto und Kagoshima, gibt es am Stand von Ever Green & Company, berichtet Kazuyoshi Nakakoji von der Teehandelskammer der Shizuoka-Präfektur. Die Palette reicht vom preisgünstigen Bancha über den bekannten Sencha (Marktanteil in Japan 77,9 Prozent) bis zum teuren Gyokuro und dem mit Reis geräucherten Genmaicha. In Deutschland bisher nicht erhältlich sind Tamaryoku und Kamairi, die beide in der Pfanne geröstet werden. Besucher können auch an einer traditionellen japanischen Teezeremonie teilnehmen. Dabei wird Matcha (pulverisierter Grüntee) mit einem kleinen Bambus-Besen (Cha-Sen) in einer Schale aufgeschäumt. Da die Japaner keinen Zucker in den Tee geben, isst man dazu Yokan, eine Süßigkeit aus Tee, Zucker und Agar-Agar, einer Algen-Gelatine. Das Matcha-Pulver kann auch zur Herstellung von Gebäck oder Eis verwendet werden. Halle 6.2, Stand 120, Kontakt: Kazuyoshi Nakakoji, T: +54 2715271, M: nakakoji@mail.wbs.ne.jp

Was hinter den Kulissen der Blumenhalle geschieht

Die Blumenhalle verlangt Monate lange Planung und Arbeit bevor sie in ihrer Pracht erstrahlen kann, wie sie es seit dem 16. Januar tut. So begann der Aufbau mit Deckenarbeiten und dem Setzen der Verankerungen bereits Anfang Dezember 2014. Fünf Baugerüste von sechs Metern Länge und zwei Metern Höhe wurden als Aussichtsplattformen errichtet, die Beleuchtung an Traversenriggs zwischen 37 und 52 Metern Länge montiert. Einige der 42.000 Blumen mussten frühzeitig zum Erblühen gebracht werden: Azaleen etwa müssen im Herbst den Eindruck haben, es sei Winter. Im Dezember und Januar müssen die Temperaturen langsam wieder erhöht werden, so dass die Blumen anfangen zu blühen. „Das bedeutet, Gewächshäuser im Herbst zu kühlen und im Winter aufwärmen“, sagt der für die Gestaltung der Blumenhalle Verantwortliche Professor Klaus Neumann.

Während die Azaleen sanft aus ihrem Winterschlaf geweckt wurden, rollten über 80 LKW in die Halle 9 und kippten 1.200 Kubikmeter Erde auf den Boden. Weitere lieferten Holzhäcksel für 140 Quadratmeter Waldweg. Schweres Gerät war auch für den Transport der 159 Buchenstämme von bis zu 8,5 Metern Höhe und bis zu 60 Zentimetern Durchmesser notwendig. Fünfzig Mitarbeiter aus zehn Fachdisziplinen haben seit Anfang Dezember 6.500 Stunden lang von 6 Uhr morgens bis 20 Uhr abends zusammengearbeitet. Nun ist die Blumenhalle bereit für die Besucher. Die Pflanzen erhalten jeden Tag 4.800 Liter Wasser. Durchschnittlich 40.000 Fotos werden jeden Tag in der Blumenhalle gemacht. Zwischen 18 abends und 2 Uhr morgens pflegen zwei Gärtner die Wege und überprüfen die Verankerungen der Bäume. Die Pflanzenpflege aber obliegt einem älteren, erfahrenen Gärtnerehepaar aus Dresden, das genau weiß, welche Blumen und Pflanzen wann bewässert werden müssen. Halle 9, Kontakt: Klaus Neumann, T:+30 8594255, M: mail@ng-landschaftsarchitekten.com

Kroatien: Lepinja-Brot nach 550 Jahre altem Rezept

Das Lepinja-Brot aus Weizen, Hefe und Wasser aßen schon die alten Römer. Die kroatische Firma EcoCor hat es wiederentdeckt und bäckt es als Or’Le (Original Lepinja) in verschiedenen Größen nach einem bosnischen Rezept aus dem Jahr 1464 ohne Konservierungsstoffe. Geschäftsführer Alan Pogacic, Erst vor zwei Monaten hat man als erstes und einziges Unternehmen mit der industriellen Großproduktion begonnen und stellt sich jetzt erstmals auf der Grünen Woche vor, berichtet. Aufgeschnitten wird das Lepinja traditionell mit gegrilltem Fleisch gefüllt, schmeckt aber auch als Sandwich mit Schinken, Wurst oder Fisch sowie als alternatives Fladenbrot mit Kebab oder Gyros. Schockgefroren hält sich das Brot sechs Monate. Bisher überwiegend in regionalen Supermärkten, aber auch in Geschäften in Slowenien und Österreich erhältlich, nutzen die Hersteller die Messe auch zur Suche nach Vertriebspartnern in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Halle 6.2, Stand 105, Kontakt: Alan Pogacic, T: +385 98229092, M: alan@ecocor.eu

Schweiz: Käse ohne Löcher

Die Eidgenossen aus der Schweiz begeistern das Grüne Woche-Publikum mit traditionellen Käse- und Getränkeprodukten. Natürlich darf Schokolade in den ausgefallensten Variationen nicht fehlen. Neben Gruyère und dem beliebtesten Fondue-Käse der Deutschen, dem Appenzeller Käse, stehen Probierstände für Tête de Moine. Der Halbhartkäse, der im Berner Jura und im Kanton Jura aus unbehandelter Kuhmilch hergestellt wird, hat seine Ursprünge im 12. Jahrhundert im Kloster Bellelay. Traditionell wird Tête de Moine nicht in Scheiben geschnitten, sondern hauchfein geschabt. Seit 1982 ist dazu ein spezielles Werkzeug, die Girolle, erhältlich. Umrahmt wird der Messeauftritt von musikalischen Darbietungen verschiedener Heimatgruppen. Halle 17, Stand 101, Kontakt: Beat Amacher, T: +41(0)31 359 59 59, Ml: beat.amacher@swissmilk.ch

Iranische Datteln gegen die fehlende Wintersonne

Warmherzig preist Farideh Maleki die Mozafati-Datteln am Iran-Stand der Grünen Woche an. „Sie haben viel Vitamin A, Vitamin E und vor allem Vitamin D“, sagt Farideh Maleki. Das sei wichtig, weil es in Deutschland keine Sonne gäbe, fügt sie trocken hinzu. Die „butterweichen Datteln“ wachsen nur im Iran in der Umgebung der Jahrtausende alten, historischen Lehmstadt Bam. Getrocknete Berberitze kommt aufgrund ihrer Säure oft in der persischen Küche in Huhn-, Fisch- und Reisgerichten zum Einsatz. „Mit heißem Wasser aufgebrüht ergibt das auch einen erfrischenden Tee“, sagt Frau Maleki, die seit 25 Jahren Erzeugnisse aus allen Teilen Irans in Deutschland vertreibt. Dazu gehören auch getrocknete Maulbeeren, die als Snack oder in Müsli gegessen werden können und wohltuend sind bei Heiserkeit und Halsschmerzen. Exotisch ist eine Marmelade aus Rosenblättern. „Sie kommt aus dem Nordwesten Irans, der Region, in der sich die Stadt Täbris befindet.“ Halle 6.2a, Stand 226, Kontakt: Hajir Jenkouk, T: +49 241 507772, M: info@safranandfamily.de

Ghana: DjuDju-Bier jetzt auch mit Ananasgeschmack

Wie 2014 angekündigt, erlebt nach Banane, Mango, Passionsfrucht und Palme jetzt das nach ghanaischem Rezept gebraute DjuDju-Ananas-Bier seine Premiere. Der Name „DjuDju“ geht auf den westafrikanischen Voodoo-Kult zurück. DjuDju Priester und Priesterinnen waren spirituelle und praktische Heiler, die ihre Medizin meistens in flüssiger Form herstellten. Aber auch für das Brauen von Getränke für Festlichkeiten wie Hochzeiten oder Geburten waren sie zuständig. Am Berliner Messestand werden die Fruchtbiere traditionell in Calabash-Schalen aus Flaschenkürbissen serviert. Firmenchef David Tagoe, Sohn eines ghanaischen Brauereibesitzers, möchte bald über die klassische Bierproduktion hinausgehen. Derzeit wird an der Entwicklung eines Palmweines gearbeitet. Halle 6.2, Stand 111a, Kontakt: David Tagoe, T: +49177 8911602, M: info@djudju.de

Vietnam: Grüne Woche verhalf Nép Moi zu Durchbruch

Schon seit 21 Jahren vertritt Ngoc-Hai Phi mit seiner Firma M&S Marketing Consulting Trade Services seine vietnamesische Heimat auf der Grünen Woche. Wie andere Aussteller lobt er den Erfolg, den der Messeauftritt für die weitere Verbreitung der hier präsentierten Produkte hat. Für den im vergangenen Jahr erstmals vorgestellten Reisschnaps Nép Moi aus Klebreis und den stärkeren Lúa Moi aus Langkornreis hat er mit der Berliner Traditionsbrennerei Schilkin einen Vertriebspartner gefunden. Ab Februar 2015 werden die vietnamesischen Spirituosen im Berliner Einzelhandel erhältlich sein. Ferner gibt es am Stand den Bio-Grüntee Suoi Giang, der von 300 Jahre alten Bäumen aus der Bergregion der Provinz Yen Bai stammt und nach einem traditionellen Verfahren mit Waldholzkohle hergestellt wird. Außerdem zu haben ist organischer, schwarzer und gemischter Reis. Dazu kommen regionaler Rotwein, Saigon-Bier und Kaffee. Denn Vietnam ist der zweitgrößte Exporteur von Rohkaffee weltweit. Halle 6.2, Stand 113, Kontakt: Ngoc-Hai Phi, T: +49173 6112991, M: msphi@aol.com

Partnerland Lettland: drei Geschwister heiß auf Eis

Sie sind gerade mal Anfang zwanzig und lehren den globalen Lebensmittelkonzernen das Fürchten: Zwei Brüder und eine Schwester aus Lettland kreieren so verrückte Eis-Ideen, dass europäische Markenführer für ihre Eisprodukte in Lettland bereits die Verpackungen des kleinen Familienunternehmens kopieren. Auf der Grünen Woche in der Lettland-Halle 8.2 ist das Bier-Eis die ausgefallenste Kreation von Mārtiņš, Emīls und Lelde. Daheim aber, in dem kleinen gemütlichen Ort Skrīveri, verkaufen sie in ihrem Café auch ganz normale Menüs, in denen Eis eine Rolle spielt: in Salaten, in Fleisch- und Fischgerichten. Ein Engagement, das bereits mit der Ehrenurkunde "Lettisches Kulturerbe" belohnt wurde. Mit diesen Ideen liegt das Geschwister-Unternehmen bereits an der Spitze der lettischen Eisproduzenten. Ihr Erfolg ist kein Geheimnis: Keinerlei chemische Zutaten, nur einheimische Produkte, Kreativität und eine Begeisterung, die mit missionarischer Liebe zum Produkt beschrieben werden kann. Halle 8.2, Kontakt: Bernd Schwintowski, T: 0177-3066060

Australien: Aussie Big Foot-Tüte mit Känguru- und Rinder-Gyros

Mit immer wieder neuen Kreationen der australischen Küche überraschen Ingrid und Hans Drolshagen die Besucher der Grünen Woche. In diesem Jahr erlebt die Aussie Big Foot-Tüte ihre Premiere, die mit Gyros vom Känguru und vom australischen Rind gefüllt ist. Spezialitäten wie Krokodil-Bratwurst, Känguru-Gulasch, Wildbüffel- und Kamel-Salami sowie der Seafood-Croco-Spieß runden das Angebot exotischer Speisen vom fünften Kontinent ab. Außerdem hat man sich als Importeur edler australischer Weine einen Namen gemacht, die traditionsgemäß in einem gesonderten Bereich verkostet werden können. Halle 18, Stand 112, Kontakt: Hans Drolshagen, T: +49 1573 6512648, M: aussie-wine@web.de

Afghanistan: Safran als die friedliche Alternative zum Mohnanbau

Am Länderstand Afghanistans duftet es würzig. Das Aroma entströmt dem Safran, der hier in verschiedenen Mengen angeboten wird. Er stammt aus der Provinz Herat, dort wo der angeblich beste Safran wächst. „Das Klima dort, an der Grenze zum Iran, ist das beste für die Safranblumen“, sagt Mahmud Monajimzadah, Messe-Berater für die Afghanistan Saffron Company. Red Sargol, das am Stand erworben werden kann, ist ein Safran, der nur aus den Blütennarben der Blumen gewonnen wird und von allerhöchster Qualität ist. Etwa 200.000 Blumen der Gattung Crocus Sativus müssen geerntet werden um ein Kilogramm Safran zu erzeugen, fügt Monajimzadah hinzu. Der Blume komme auch eine wirtschaftliche und politische Bedeutung zu: „Safran ist die einzige Möglichkeit für die Bauern der Region vom Opiumanbau wegzukommen. Dafür bitten wir um Entwicklungshilfe und weitere Unterstützung“, sagt Mahmud Monajimzadah. Halle 7.2b, Stand 102, Kontakt: Mahmud Monajimzadah, T: +49 30 3256627, M: monajim@hotmail.de

Sachsen-Anhalt: Ministerpräsident Haseloff voll des Lobes

Sachsen-Anhalt feiert dieses Jahr sein 25-jähriges Jubiläum auf der Grünen Woche. „Die Messe ist der Höhepunkt des Jahres für die Aussteller in der Sachsen-Anhalt-Halle“, sagt Ministerpräsident Reiner Haseloff anlässlich des Ländertages am Montag. Hier stellen sich die Landkreise vor, etablierte Unternehmen präsentieren ihre Erzeugnisse aber auch neue, kleine regionale Aussteller nutzen die Gelegenheit, um spannende Innovationen zu präsentieren. Dazu gehören die Kathi Rainer Thiele GmbH oder die Diesdorfer Edeldestille mit ihrem „Old Mark Whiskey“. Bei der Vielfalt an Städten mit Weltkulturerbe-Status profitiert auch der Tourismus in Sachsen-Anhalt von den rund 400.000 Messe-Besuchern. „Bei dieser Menge können die 82 Aussteller kaum ein besseres Feedback erwarten als auf der Grünen Woche“, lobt der Ministerpräsident. „Die Branche erwirtschaftet etwa sechs Milliarden Euro jedes Jahr, der Export ist in den vergangenen Jahren vervielfacht worden“, zieht er abschließend eine positive Bilanz der Leistung der Landwirtschaft und Ernährungsindustrie. Halle 23, Kontakt: Bettina Koch, T:+49 152 27164201, M: amg-messe@amg-sachsen-anhalt.de

Erlebniswelt Heimtiere: klein, aber oho

Nicht jedes Haustier passt in jeden Haushalt. Ob Reptilien, Spinnen, Fische oder Ratten, Vögel, Katzen oder Hunde – Kleintierfreunde können sich auf der Grünen Woche in der Erlebniswelt Heimtiere informieren. Haltung, Fütterung, altersbedingte Tierkrankheiten und Haltevoraussetzungen sind nur einige der Themen. Absolute Publikumsmagneten sind Reptilen wie die Milchschlange und der Große Madagaskar-Taggecko. Bei den Fischen trifft der Besucher auf ungefährliche Messerbuntbarsche. Katzenfreunde finden detaillierte Informationen über exotische Rassen wie Maine Coon, Ragdoll, Britisch Kurzhaar oder Somali-Katzen. Neben den zahlreichen Rassevorstellungen im Vorführring stehen professionelle Anbieter tiergerechter Ernährung wissensdurstigen Tierhaltern Rede und Antwort. Halle 26, Kontakt: Annette Christophory, T:030-3038-2029, M: christophory@messe-berlin.de

Wellness im Kuhstall genießen

Wie die moderne Milchviehhaltung das Wohlbefinden der Tiere und die Hygiene im Stall heutzutage garantiert, demonstrieren die aus Niedersachsen stammenden Kühe über die gesamte Dauer der Grünen Woche in ihrem „Wellness-Stall“. Daneben wird der 830-Kilogramm Wagyu-Bulle über den ErlebnisBauernhof wachen und den einen oder anderen Blick ins „Kuh Mobil“ wagen. Halle 3.2, Kontakt: Ingo Willoh, Tel.: +49(0)152-33967669; E-Mail: i.willoh@fnl.de

Lebensmittelquiz

Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) setzen an ihrem Stand auf das Motto „Dialog Lebensmittel“. Zum Dialog gehört auch Aufklärung über Lebensmittel und Ernährung. Im Lebensmittelquiz auf der Showbühne können Besucher ihr Wissen über Lebensmittel testen und gegeneinander antreten. Welches Gemüse hat besonders viel Vitamin C? Paprika! Hätten Sie‘s gewusst? Die Gewinner bekommen attraktive Preise. Messestand von BVE und BLL „Dialog Lebensmittel“ in Halle 22a, Kontakt: Anne Vollmer, BVE, avollmer@bve-online.de, Tel. +49 160 7492767 und Manon Struck-Pacyna, BLL, mstruck@bll.de, Tel. +49 175 4371720

Lust aufs Land: dynamische Landkreise und erfolgreiche Sieger

Der Deutsche Landkreistag (DLT) und zehn Landkreise aus ganz Deutschland stellen täglich am Stand unter Beweis, dass der ländliche Raum dynamischer denn je ist – ob als Lebens-, Wirtschafts- oder Kulturraum. Mit vielfältigen Darbietungen, Aktionen und kulinarischen Köstlichkeiten ziehen die Landkreise Höxter, Nordhausen, Oberhavel, Potsdam-Mittelmark und Schweinfurt die Besucher in ihren Bann. Die Regionen bringen regionale Spezialitäten wie Pralinen, Wurst- und Brotspezialitäten mit oder reichen auf der Bühne Gebackenes und Gekochtes an das Publikum. Dort wird auch über die Wettbewerbe „Menschen und Erfolge“ des Bundesbauministeriums und „Unser Dorf hat Zukunft“ des Bundeslandwirtschaftsministeriums berichtet. Halle 4.2, Kontakt: Ines Fahning, T: 0551-4 97 09 26, M: ines.fahning@asg-goe.de

Exot bei den Heimtieren ist der Weiße Schweizer Schäferhund

Obwohl sein Fell gänzlich weiß ist: der Schweizer Weiße Schäferhund, auch als Berger Blanc Suisse bekannt, ist kein Albino. Augen und Nase sind ja schließlich auch dunkel pigmentiert. Zu sehen ist diese seltene Schäferhundrasse auf der Grünen Woche in der Heimtierhalle. Der Hund gilt als typischer Familienhund, kann aber auch hervorragend als Begleit- und als Rettungshund eingesetzt werden. Der Urvater dieser Schäferhunde kommt aus den USA. Seit 1991 ist die Rasse im Schweizer Hundestammbuch eingetragen. Halle 26b, Stand: Vorführplatz , Kontakt: Barbara Forke, T: 0341 / 30 29 201, M:b.forke@t-online.de

Deutsche Wein- und Sektgalerie: Jung, selten und außergewöhnlich

Winzer aus fast allen deutschen Weinbaugebieten haben auch zu dieser Grünen Woche ihre besten Tropfen mitgebracht. In der deutschen Wein- und Sektgalerie schenkt zum Beispiel Joachim Kunz seinen Frühburgunder 2013 QbA aus. „In Deutschland sind nur etwa 100 Hektar mit dieser Rebsorte bestockt. Wir bewirtschaften einen halben Hektar“, sagt Kunz. Die frühreife Traube, am Windesheimer Fels an der Nahe angebaut, ergibt einen leichten Rotwein mit Himbeeraromen. Hans-Bernhard Krämer hat von seinem Weingut aus Rheinhessen einen jungen und noch hefetrüben Rivaner-Fasswein des Jahres 2014 im Gepäck. Im vergangenen Herbst gekeltert, ist er nun kein Federweißer mehr sondern befindet sich im Gärstadium nach dem ersten Abstich – nachdem der Jungwein zum ersten Mal von Trübstoffen und Hefen getrennt wurde. Noch hat er ein wenig Kohlensäure und eine leichte Süße. Die von Gaisbergsche Schlosskellerei nahe Stuttgart präsentiert den deutschen Tempranillo 2013 QbA aus Versuchsanbau. Die spanische Rotweintraube per se vertrage das deutsche Klima sehr gut und bringt gute Erträge, sagt Weinberater Volker Leuchtmann. Er lagert 18 Monate im Fass, um eine leichte Vanillenote zu entwickeln. Halle 6.2b, Stand 237, Kontakt: Joachim Kunz, T: +49 6707 960396, M: weingut@schmidt-kunz.de; Stand 235, Kontakt: Hans-Bernhard Krämer, T: +49 6732 8460, M: weingutkraemer@gmx.de; Stand 246, Kontakt: Volker Leuchtmann, T: +49 173 3213851

BMEL-Sonderschau: Der Strom, der aus dem Apfel kam

Kaum zu glauben, aber wahr: Aus einem gewöhnlichen Apfel lässt sich Strom erzeugen. Wie das funktioniert, lernt man in der „Apfelwerkstatt“ im Schüler- und Familienforum. Einfach ein Stück Zink- und ein Stück Kupferblech in eine Apfelhälfte stecken und mit einem Draht verbinden, fertig ist die Obstbatterie. Die im Apfel enthaltene Säure löst positiv geladene Teilchen aus den beiden Metallen heraus. Dies geschieht je nach Metallart unterschiedlich stark, so dass am Zinkplättchen eine höhere negative Ladung herrscht. Werden die Plättchen mit einem Draht verbunden, wandern die (negativ geladenen) Elektronen durch den Draht vom Zink- zum Kupferblech – der Strom fließt, das angeschlossene Lämpchen leuchtet. Mit Zitronen würde es noch heller strahlen, doch ist der Apfel mit einem jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 19,5 Kilogramm nun mal das beliebteste Obst der Deutschen. Auch flüssig wird er gern verzehrt. Daher dürfen die Messegäste auch Hand an die mechanische Saftpresse legen, ihren eigenen Apfelsaft gewinnen und – schließlich geht es in der „Apfelwerkstatt“ ums Experimentieren – mit Hilfe von Indikatorpapier den pH-Wert messen. Halle 23a, Kontakt: Ulrich Frohnmeyer, Tel.: 0171-764 81 08

MAFZ: „Grünes Klassenzimmer“ erwartet 1.600 Schüler

Erstmals präsentiert das Märkische Ausstellungs- und Freizeitzentrum Paaren auf der Internationalen Grünen Woche auch das Husumer Sattelschwein. Das Borstentier fällt unter die Rubrik bedrohte Nutztierrasse. Deutschlandweit gibt es nur 150 Exemplare. „Wir wollen auf die Rasse aufmerksam und zur Erhaltung beitragen“, erklärt Geschäftsführer Gerd Lehmann. Wieder dabei ist das „Grüne Klassenzimmer“, vier verschiedene Themenschwerpunkte können Klassen auf der IGW durchlaufen und sich in klassischen Produktionstechniken wie Buttern unterrichten lassen. „Pflanzenzucht und Ackerbau“, „Gesunde Ernährung, „Milchviehhaltung und Haustiere“, „Wald- und Forstwirtschaft. Daneben können sie Softeis oder Käse aus der eigenen Käserei verkosten. Insgesamt werden über 1.600 Schüler im Grünen Klassenzimmer erwartet. Halle 26, Stand 121, Kontakt. Gerd Lehmann, T: 0172 3851 089, M:kontakt@mafz.de