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Press Release

22. January 2015

Grüne Woche aktuell: 22. Januar 2015

Aktuelle Hinweise:

Morgen beginnen mit der „V-Delicious“ und der „Allergy & Free From Show“ (23.-25.1.) zwei neue Gastveranstaltungen in Halle 26b, die sich an Vegetarier, Veganer und Allergiker richten. Es gilt die Grüne Woche-Eintrittskarte.

Am morgigen Freitag (23.1.) um 12:00 Uhr überrascht die Grüne Woche 2015 im Eingang Halle 19 den 300.000. Besucher mit einem Präsentkorb aus Portugal.

Der morgige Freitag der Grünen Woche (23.1.) ist traditionell ein langer Messetag. Die Türen sind von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Die insgesamt 25 Bühnen locken mit einem extra zusammengestellten, bunten Abendprogramm aus Musik, Tanz, Show und Infotainment.

Zahl des Tages

In der Blumenhalle schießen die Besucher nach Beobachtungen der Gartenarchitekten täglich etwa 40.000 Fotos. Highlight ist im Jahr 2015 das Pärchenfoto in der Picknicksituation.

Bayern: Löwenzahn gegen Magenprobleme und Weltmeisterbier

Dagegen ist ein Kraut gewachsen – Familie Schneider aus Rohrdorf bei Rosenheim nimmt das wörtlich und präsentiert in der Bayernhalle 22 den „Kloster Beuerberger Naturkraft Klosterlikör“. Das Getränk besteht aus vergorenem Löwenzahn und hat 15 Prozent Alkoholvolumen. Schon Sebastian Kneipp empfahl Löwenzahn als Heilpflanze für Magen und Unterleibsorgane und als Mittel gegen chronische Hautkrankheiten. Die Rezeptur für den „Wein“ verdankt die Familie einer Salesianer-Nonne, die das Mittel im 19. Jahrhundert in dem Kloster bei Bad Tölz entwickelte. Die Empfehlung des Klosters lautet, zehn Tage lang dreimal am Tag vier Zentiliter zu trinken. „Nach fünf Tagen ist der Stuhl schwarz“, sagt Produzent Reinhard Schneider, was auf den hohen Eisengehalt des Löwenzahns zurückzuführen ist. Nach zehn Tagen sei der Körper mit Bitterstoffen des Krauts gesättigt. „Man fühlt sich fit wie im Frühling“, sagt er. Weltmeisterlich präsentiert sich die Löwenbrauerei Passau: Das „Urtyp Hell“ hat den World Beer Cup 2012, der in Boulder, Colorado, ausgetragen wird, in der Kategorie Münchner-Style Helles gewonnen. „Wir haben uns gegen etwa 100 Biere durchgesetzt“, sagt Logistikmitarbeiter Harry Sommer. Das Pils hat 2014 immerhin die Bronzemedaille errungen. Halle 22, Stand 232, Kontakt: Reinhard Schneider, T:+49 157 71408747, M: mail@kloster-genuss.de; Stand 234, Kontakt: Melanie Unholzer, T: +49 851 700516, M: melanie.unholzer@loewenbrauerei.de

Brandenburg: Karneval auf der Grünen Woche

Derzeit haben die Werderaner Karnevalisten Hochsaison. Zu ihrem Bühnenabstecher auf die Grüne Woche entsenden sie ihre „Apfelblüten“, die Tanzgruppe des Karnevalclubs Werder, ein echter Hingucker. Vom jenseitigen Havelufer stoßen die Sänger des Töplitzer Karnevalvereins dazu. Der Glindower Karnevalsclub ist mit seiner Tanzgruppe und natürlich dem Tanzmariechen auf der Bühne. Und auch die Cheerleader des Handballvereins Grün-Weiß Werder sind mit einer Abordnung im Bühnenprogramm dabei. Halle 21a, Kontakt: Beate Korehnke, T: 0175/24 26 914, M: beate.korehnke@gmx.de

Nepal: Die Königin des Weißen Tees heißt Sayto

Zum zweiten Mal bringt Sahayog Newa aus Nepal Sayto mit nach Berlin, die Königin des Weißen Tees von den Hängen des Himalaya. Nur einmal im Jahr können die noch ungeöffneten Knospen mit den zarten Silberhärchen und die drei jüngsten Blätter der einzelnen Pflanzen gepflückt werden. Insgesamt 23 Sorten von Schwarz-, Grün- und Kräutertee hat die Nepal Natural Tea Industry auf der Grünen Woche im Angebot. Am beliebtesten bei den zum Teil seit 25 Jahren treuen Stammkunden ist der ebenso milde wie würzige Schwarztee Timai, dessen Anbaugebiet am Fuße des Berges Kanchenjungal liegt und sich bis zu einer Höhe von 2.000 Metern erstreckt. Beim jungen Publikum erfreut sich der Chai Masala, ein vollblättriger Schwarztee, dem ein zweiprozentiger Anteil von exotischen Gewürzen und Kräutern wie Anis, Ingwer, Langkornpfeffer, Kardamom, Muskatblüte, Nelken und Zimt beigemischt wird, großer Beliebtheit. Halle 7.2b, Stand 103, Kontakt: Sahayog Newa, T: +49 176 63106876, M: info@teeausnepal.de

Schweden musste Stinkefisch nachordern

Der Geschmack ist gewöhnungsbedürftig, der Geruch infernalisch, dennoch war der „Stinkefisch“ nach einem TV-Bericht auf der Grünen Woche schnell ausverkauft, so dass Importeurin Marina Bakonyi Nachschub heranschaffen musste. Der Surströmming (sauer Strömling) ist ein Hering, der in Salzlake eingelegt monatelang unter der Erde gelagert fault und dann in Konserven verpackt wird, die sich aufgrund des darin fortgesetzten Gärungsprozesses wölben. Wegen Gestank und Überdruck sollten die Dosen nur im Freien und möglichst unter Wasser geöffnet werden – schließlich wurde von mehreren Fluggesellschaften die Mitnahme wegen der Explosionsgefahr verboten. Zu den Neuheiten, die eher für mitteleuropäische Gaumen geeignet sind, zählen eine mit Speck verfeinerte Elch-Jagdwurst, Milchbrötchen mit Vanillefüllung, Skanör-Aquavit aus Malmö, sowie Liköre, Säfte, Sirupe und Marmeladen aus Molt-, Wild- und Krähenbeeren. Nach dem Genuss von Hirschgulasch oder Elchbratwurst – dazu erstmals auch Ketchup und Senf aus Schweden – empfiehlt sich ein Schluck Elchblut (Wodka mit Johannisbeere). Im kommenden Jahr hofft Marina Bakonyi, das Land mit staatlicher Unterstützung aus Stockholm in größerem Umfang repräsentieren zu können. Halle 8.2, Stand 108, Kontakt: Marina Bakonyi, T: +49 176 10094254, M: SchwedischerImEx@gmail.com

Partnerland Lettland: älteste Konserven

In Lettland werden viele verschiedene Erzeugnisse aus Fisch hergestellt: gefrorene, gesalzene und geräucherte Fische, nicht pasteurisierte Präserven (Lebensmittel ohne Konservierungsstoffe) und pasteurisierte Konserven. Längst Legende und die Visitenkarte der Fischerei Lettlands sind jedoch die Rigaer Sprotten. Dokumente bezeugen, dass bereits im Jahr 1892 an den Ufern der Rigaer Bucht eine Konservenfabrik stand, in der selbstverständlich auch die aromatischen, goldfarbenen Sprotten hergestellt wurden. Halle 8.2., Kontakt: Bernd Schwintowski, T: 0177-3066060

Griechenland: Spirulina-Algen-Pralinen speziell für Kids

Die Spirulina-Blaualge erfreut sich als Nahrungsergänzungsmittel zunehmender Beliebtheit. Sie hat einen hohen Gehalt an Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen, stärkt das Immunsystem und gilt als gesundheitsfördernd. Auf den europäischen Markt gelangt sie bisher meistens aus Lateinamerika oder Südostasien. Bei der Zucht ist besondere Vorsicht erforderlich, um eine Verunreinigung durch andere, schädliche Algen oder Schwermetalle zu verhindern. In Griechenland wird bisher nur für den inländischen Markt großflächig angebaut. So ist das Hellenic Spiroulina Netzwerk erstmals auf der Grünen Woche vertreten, um die Verbraucher zu informieren und Vertriebspartner aus anderen Ländern zu finden. Man betreibt zwei Produktionseinheiten mit einer Vielzahl von kleinen, streng überwachten Zuchtbecken an den Thermalquellen der Städte Siderokastro und Nigrita im Amtsbezirk Serres unweit von Thessaloniki. Neben den klassischen Produkten in Tablettenform oder als in Speisen und Getränken lösliches Pulver bietet das Netzwerk speziell für Kinder mit Spirulina angereicherte Schokoladen und Pralinen. Halle 6.2, Stand 122, Kontakt: Anna-Louise G. Cremos, T: +30 693 7193853, M: info@spiroulina.gr

Ruanda: Fair-Trade Kaffee dank Entwicklungshilfe

Dieses Jahr hat Immaculata Mukamugema ruandischen Hochland-Arabicakaffee zur Grünen Woche mitgebracht. Er ist das Resultat einer langjährigen Entwicklungszusammenarbeit zwischen Rheinland-Pfalz und ruandischen Kooperativen. Die seit 1982 bestehende Länderpartnerschaft ist nun auch zu einer Handelspartnerschaft gewachsen. Über 50 Initiativen in Gemeinden, Städten und Landkreisen, aber auch über 250 Schulen, Universitäten und Fachhochschulen haben Beziehungen in Ruanda aufgebaut. „Ich möchte darüber informieren, dass Rheinland-Pfalz unserem Land hilft. Darauf bin ich sehr stolz. Auch die Frauenförderung ist sehr wichtig“, sagt Frau Mukamugema an ihrem Stand i Halle 7.2a. An ihrem Stand duftet es auch wie in den vergangenen Jahren nach leckerem einheimischen Straußensteak und Kamelfleischgulasch. „In Ruanda wird das zu großen Feiern und Anlässen gekocht“, sagt Frau Mukamugema. Die Ruandesin und zwei Mitarbeiter bereiten auch Lengalenga zu, ein Spinatgericht mit einer Ingwer-, Zimt- und Nusssauce. Halle 7.2a, Stand 103, Kontakt: Immaculata Mukamugema, Telefon: +49 (0) 162 970 34 50, E-Mail: jambo-africanfood@t-online.de

Thrakien macht Bulgarien zu einem der größten Honigproduzenten

Die Thraker waren die ersten Bewohner der Balkanhalbinsel und berühmt für ihren Wein und ihren Honig. Während die Bienen im Norden Europas den Blütenstaub meist von blühenden Bäumen sammeln, stammt er in Thrakien von artenreichen Blumenwiesen und macht Bulgarien zu einem der weltweit größten Honigproduzenten. Die Firma BHP, die sich erstmals auf der Grünen Woche vorstellt, verarbeitet ihn auf besonders schonende Weise, um die wertvollen Inhaltsstoffe nicht zu zerstören. Viele Hersteller würden den Honig zur Vermeidung von Kristallisation filtern und zum leichteren Abfüllen auf über 45 Grad erhitzen, sagt Managing Partner Georgi Kotsev. Das zerstöre die Enzyme und beseitige die Pollenreste. Auch auf die Beimischung von Zusatzstoffen wird verzichtet. Unter dem Namen Berrybee beliefert Kotsev bisher vornehmlich Abnehmer im Nahen Osten. Jetzt sucht er Partner auf dem europäischen Markt. Halle 6.2, Stand 112, Kontakt: Georgi Kotsev/Evgeni Vasilev, Tel.: +359 894 556207/8, E-Mail: georgi.kotsev@berrybee.eu, evgeni.vasilev@berrybee.eu

Weißrussland: Götterspeise und Likör genießen

Götterspeise und Marshmallows aus Weißrussland können Besucher auf der Grünen Woche am Weißrussland-Stand genießen. Neben weiteren Süßigkeiten wie Schokolade, traditionell gefertigten Bonbons, Keksen und Waffeln bietet der Länderstand auch exquisite Alkoholika wie Wodka, Weinbrand, Likör aber auch Fischprodukte an. „Die Grüne Woche ist für uns die Gelegenheit, den Geschmack und die Akzeptanz unserer Produkte durch den Kunden zu testen“, sagt Pavel Bogush, Messeverantwortlicher der Handelskammer Weißrusslands. „Wir möchten Touristen und Fachbesucher einladen, unser Land zu besuchen und bei uns zu investieren“, ergänzt der Experte. Halle 6.2, Stand 109, Kontakt: Pavel Bogush, T: +375 17 290 72 56, M: pavelab@belinterexpo.by

Türkei: Gefüllte Datteln und Aprikosen aus Malatya

Die Datteln sind jetzt auch mit Cashew- und Macadamia-Kernen gefüllt. Ali Ucbaglar aus der Türkei erweitert damit sein bestehendes Portfolio von Marzipan und Walnüssen. Dazu kommen frisch gepresster Orangensaft, Ingwer, leckere Baklava und natürlich wieder eine umfassende Auswahl an Trockenfrüchten. Das Highlight sind hier die berühmten Aprikosen aus dem ostanatolischen Malatya, der weltweit größten Anbaustätte für diese Frucht. So unterstützt Ucbaglar auch den Messestand, an dem die Marketinggesellschaft der türkischen Provinz für die Früchte wirbt. Halle 11.2, Stand 113a, Halle 16, Stand 102, Kontakt: Kontakt: Ali Ucbaglar, Telefon +49 (0) 176 22812639)

Biohalle: „Wein und Bier, das rat` ich dir“

Der Volksmund sagt „Bier auf Wein, das lass‘ sein.“ Doch genau das haben Bierbrauer Werner Sauer und Winzer Gerhard Hoffmann in der Biohalle 1.2 getan: Bier und Wein zusammengeführt. „Die Idee wurde auf der Grünen Woche geboren. Hoffmann hatte seinen Stand gegenüber unserem und so kamen wir auf die Idee“, sagt Bierbrauer Werner Sauer. Der Bio-Winzer lieferte also eine Charge von 10.000 Litern Wein an die Brauerei Sauer & Hartwig in Flensburg. „Das ist ein Sauvignon Blanc mit etwa 43 Gramm Restsüße, also fast mit der Süße einer Spätlese“, so Hoffmann. Dieser Wein wurde karbonisiert, ihm wurde also in 20-Liter-Fässern Kohlensäure zugefügt. Sauer verwendete sein Bier namens Urstrom – ein naturtrübes Märzenbier nach Pilsener Art gebraut – und goss es in die Fässer. „Nach intensiven Versuchen haben wir dann den CerVino geschaffen“, sagt Sauer schmunzelnd. Der Name ist die Zusammenführung der römischen Bezeichnungen für Bier und Wein, Cervesa und Vino. Das Getränk hat acht Prozent Alkoholgehalt und ist mittlerweile in sämtlichen norddeutschen Bundesländern verfügbar. Halle 1.2, Stand 211, Kontakt: Werner Sauer, T:+49 46150089316, M: info@urstrom-bier.de

BMEL: DGF-Rapsöl-Medaille für 26 native Rapsspeiseöle

Die Deutsche Gesellschaft für Fettwissenschaft (DGF) hat heute auf der Grünen Woche die 26 besten nativen Rapsöle von Herstellern aus Deutschland, der Schweiz und Dänemark mit der DGF-Rapsöl-Medaille 2015 ausgezeichnet. Native Rapsöle werden durch eine schonende Pressung ohne Wärmezufuhr gewonnen. Dadurch bleiben charakteristische Eigenschaften wie der leicht rapssaatige, nussige Geschmack, die honiggelbe Farbe, der typische Geruch sowie wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe erhalten. Da der Geschmack je nach Wetterbedingungen und Saatqualität variiert, ist das Qualitätssiegel der DGF auch nur ein Jahr gültig. Halle 23a, Kontakt: Deutsche Gesellschaft für Fettwissenschaft e.V. (DGF), Dr. Frank Amoneit, T: 069/ 7917 529, M: amoneit@dgfett.de

BMEL-Sonderschau: Die "Teltower Echte" stellt sich vor

Echte Berliner trifft man auf der Grünen Woche in Hülle und Fülle. Die „Teltower Echte“ jedoch ist ein Unikat und nur in Halle 23a zu finden. Mit ihrem schlanken Wuchs, den feinen Rillen in der Oberfläche und den Wurzelhaaren an den Seiten kommt die kleine Rübe recht unscheinbar daher. Das Aha-Erlebnis folgt beim Reinbeißen – „schön pikant!“, „sehr lecker!“, so die Kommentare der Besucher. Dass sie das einzigartige Geschmackserlebnis teilen können, das schon Goethe und Kant ins Schwärmen geraten ließ, ist dem Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau Großbeeren/Erfurt (IGZ) zu verdanken. Dessen Mitarbeitern ist es nämlich in zwölfjähriger Zuchtarbeit gelungen, mit der „Teltower Echten“ eine Rübe zu kreieren, die dem Original – für das es kein zugelassenes Saatgut mehr gibt – in Form und Inhaltstoffen erstaunlich nahe kommt. Nur zwei Landwirte bauen die Brandenburger Spezialität, die sich längst zum gastronomischen Geheimtipp entwickelt hat, vor den Toren Berlins an. Am Stand des IGZ können die Besucher eine Zeitreise in die Vergangenheit des gesunden Wurzelgemüses unternehmen – ein Päckchen Saatgut für den heimischen Garten inklusive. Halle 23a, Kontakt: Dr. Bernhard Brückner, Tel.: 033701-78252

Jagdverband: neue Themeninseln

Der Stand des Deutschen Jagdverbandes (DJV) hat auf der Grünen Woche in Berlin großen Zulauf. Grund sind die neu installierten Themeninseln zu den Themen „ Pelz aus natürlicher Herkunft“ und „Lernort Natur“. „Absoluter Magnet ist die Thementafel Jagdhunde“, sagt Babette Waschke vom DJV. Der Verband setzt sich aktuell für die Reduzierung von Wildschäden auf landwirtschaftlichen Flächen ein, indem mehr alternative Energiepflanzen statt Mais angebaut werden sollen. Mit dem Projekt Holsteiner Lebensraumkorridore möchte der Jagdverband Möglichkeiten aufzeigen, wie die Zerschneidung von Lebensräumen vieler Wildtierarten durch Verkehrsprojekte verhindert werden kann. Halle 26 Stand 127, Kontakt Thorsten Rheinwald, T: 030 / 209 1394 23, M: pressestelle@jagdverband.de

Biohalle: Land und lecker

Ob Allgäuer Kässpätzle mit Wildkräutersalat, Himmel und Erde, vegetarischer Grünkohlauflauf, Rhoihessischer Spundekäs oder Winterfleischpflanzerl – in der Biohalle gibt es regionale Lieblingsrezepte der Demonstrationsbe-triebe Ökologischer Landbau im Postkartenformat zum Mitnehmen und zum Nachkochen zu Hause. Wer es nicht an den Stand 218 des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) schafft, kann die Rezepte auch auf www.biowoche.de anschauen, herunterladen und ausprobieren.

Biohalle 1.2b, Stand 218, Kontakt Presse: Oliver Z. Weber: 0178-218 1811, Standleitung: Christel Marxen: 0175-260 7725, christel.marxen@mp-gmbh.de.

Tierhalle: Schwarze Rose vom Euphrat

Das Deutsche Karakulschaf ist eine der ältesten Haustierrassen der Welt und wurde schon vor mehr als 4.500 Jahren am Euphrat gehalten. Auf der Grünen Woche können Besucher Karakulschafe in der Tierhalle 25 sehen. Wegen seiner besonderen Locken gab man der Rasse den Namen „Kara-gjull“, was soviel bedeutet wie „Schwarze Rose“. In Deutschland gibt es heute nur noch 250 Muttertiere und 30 Karakulschafböcke. Das Karakulschaf ist deswegen die „Gefährdete Nutztierrasse des Jahres 2015“. Die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Nutztierrassen (GEH) kümmert sich um den Erhalt der Rassenvielfalt gefährdeter Haustiere. Karakul-Schafe können zweimal im Jahr geschoren werden und haben ein äußerst mageres und zartschmeckendes Fleisch. Halle 25, Stand 100, Kontakt: Antje Feldmann, T: 05542-1864, M: info@g-e-h.de

ErlebnisBauernhof: Technik für Groß und Klein

Zu einem richtigen Bauernhof gehören bekanntlich nicht nur Tiere, sondern auch Maschinen. Im Jahr 2015 präsentiert der ErlebnisBauernhof nicht nur in den Dimensionen beeindruckende Exponate, die schon von weitem beim Betritt der Halle 3.2. zu sehen sind. Ob Mähdrescher, Traktor, Pflanzenschutzspritze oder Sämaschine, alle Exponate können aus nächster Nähe, also auch von innen, begutachtet werden. Halle 3.2, Kontakt: Ingo Willoh, T: +49(0)152-33967669; M: i.willoh@fnl.de

„Eh da-Flächen“ auf der Grünen Woche

Die Initiative „Innovation & Naturhaushalt“ präsentiert auf dem ErlebnisBauernhof konkrete Ansätze zur Förderung von Lebensräumen für Bienen und andere Insekten und trägt damit zur Steigerung der biologischen Vielfalt bei. Wertvolles Potenzial bieten die Eh da-Flächen, das heißt Flächen in der Kulturlandschaft, die bisher weder gezielt landwirtschaftlich noch für Zwecke des Naturschutzes genutzt werden. Kerstin Krohn, Projektleiterin der Initiative, erklärt: „Eh da-Flächen können dazu beitragen, die Vielfalt von blütenbestäubenden Insekten zu fördern und zum Beispiel der Wildbiene oder der Honigbiene ebenso wie Käfern oder Fliegen mit ihren jeweils unterschiedlichen Ansprüchen Lebensräume und Nahrungsquellen zu bieten. Sie unterstützen damit eine wichtige Ökosystemdienstleistung.“ Halle 3.2 ErlebnisBauernhof, Kontakt: Kerstin Krohn, T: +49-(0)30-88 66 355 14, 01523 3967864, M: k.krohn@fnl.de

Sachsen-Anhalt: Weltpremiere für Fichtennadel- und Whiskywurst

„Der Harz braucht seine eigene Wurst“, dachte sich Musiker Torsten Höher eines Tages. Herausgekommen sind nach drei Jahren Entwicklungszeit die Harzer Fichteln, die ihre Weltpremiere auf der Grünen Woche feiern: Es sind Bratwürste oder Räucherwürste gewürzt mit Fichtennadeltrieben. Höhers Großvater hatte Ende des 19. Jahrhunderts aus Anlass einer Hochzeit derartige Würste hergestellt, das Rezept ist also ein Familiengeheimnis. Gerade erst ist die Wurst zertifiziert worden, größere Mengen zu produzieren könnte der nächste Schritt sein. „Mal sehen, was jetzt passiert“, sagt Höher lapidar. Erste Gespräche mit der Keunecke Feinkost GmbH haben praktischerweise bereits während der Messe stattgefunden. Premiere feiert auch die „Tote Oma“, das ist Grützwurst mit Kartoffeln, ein klassisches Gericht der DDR-Schulküchen. Die Neuauflage des Gerichts wird erstmals am Stand der Leha Lebensmittel Hartung GmbH angeboten. Es habe damals einfach geschmeckt und natürlich spiele Ostalgie eine Rolle, so Geschäftsführerin Kirsten Hartung. Zusammen mit der Brauerei Eckart feiern die Börde Fleischwaren ebenfalls eine Weltpremiere mit der Whisky-Salami. „Für diese Spezialität wurde feinstes Schweine- und Rindfleisch aus der Börde mit Sachsen-Anhalts erstem Single Malt Whisky vermählt“, sagt Miriam Lerch, Qualitätsmanagerin der Bördefleischwaren GmbH. Halle 23b, Stand 238, Kontakt: Torsten Höher, T: +49 173 5705263, M: info@harzer-fichteln.de; Stand 203, Kontakt: Kirsten Hartung, T: +49 34462 60594, M: info@leha-web.de; Stand 230, Kontakt: Reinhard Weber, T: +49 39048 228, M: r.weber@boerdefleischwaren.de

Attraktive Dörfer machen Lust aufs Land

Am Stand des Landesfeuerwehrverbandes Berlin lernen Besucher die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren Berlins kennen und informieren sich über Brandschutz, Jugendfeuerwehr und Ehrenamt in der Berliner Feuerwehr. Ein Einsatzfahrzeug, Ausrüstung und Einsatzkleidung der Feuerwehleute können ausprobiert werden. Anhand einer Reanimationspuppe üben Grüne Woche-Gäste die Wiederbelebung durch Herzmassage. Die LEADER-Regionen des Landes Brandenburg und die AG Historische Dorfkerne treffen sich am Stand der landesweiten Koordinationsstelle „Forum ländlicher Raum – Netzwerk Brandenburg“ und zeigen, wie das Leben auf dem Lande mit Hilfe des EU-Förderprogramms LEADER auch in Zukunft attraktiv ist. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) stellt das Bundesgolddorf Eicherscheid des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ aus NRW vor. Halle 4.2, LandSchau-Bühne, Kontakt: Ines Fahning, T: (030) 30 38 820 16, M: ines.fahning@asg-goe.de

Strohhalme aus echtem Stroh: umweltschonend und nachhaltig

Trink-Strohhalme aus echtem Stroh stellt Bio-Bauer Daniel Auinger aus Österreich auf der Grünen Woche vor. Frühere Versuche, marktfähige Strohhalme auf den Markt zu bringen, scheiterten bisher an den hohen Hygienestandards. Auinger hat nun zusammen mit einer Fachhochschule in Österreich ein Verfahren entwickelt, das sowohl die geforderte Hygiene als auch die Lebensmitteltauglichkeit garantiert. „Mit einer schonenden maschinellen Technik ernten wir die Getreidehalme, das Ausgangsmaterial für die Bio-Strohhalme. Die Sortier- und Schneidearbeiten werden von Hand auf unserem Hof durchgeführt“, erklärt Auinger. Halle 1.2, Stand 225, Kontakt Daniel Auinger, T: +43 676 933 05 26, M: auingerdaniel@yahoo.de

Energie aus Wildpflanzen: gut für Mensch und Tier

Energie aus Wildpflanzen statt aus Maispflanzen zu gewinnen, hat sich das Netzwerk Lebensraum Feldflur zur Aufgabe gemacht. Damit möchten die Projektmacher, die vom Deutschen Jagdverband und von der Deutschen Wildtier-Stiftung unterstützt werden, die Biogaserzeugung enger mit den Zielen des Arten-, Natur-, und Umweltschutzes verbinden. In den Biotechnologielaboren der Biopract GmbH werden seit 1997 Möglichkeiten zur Optimierung der Methanproduktion auf der Grundlage pflanzlicher und mikrobieller Biomassen untersucht. Stefan Kühnel, wissenschaftlicher Mitarbeiter erläutert, welche Vorteile die Biogasproduktion aus Wildpflanzen gegenüber der Produktion aus Mais hat: „Mehrjährige Pflanzenmischungen bieten sowohl im Sommer als auch im Winter Tieren wie Hase, Reh, Kaninchen Deckung und Nahrung. Die Pflanzen brauchen keine Schutzmittel und Kunstdünger, um ertragreich wachsen zu können.“ Ein Hektar Wildpflanzen bringe bis zu einer Tonne Ernte, so Kühnel. Geeignete Pflanzen dafür sind: Beifuß, Wide Möhre, Natternkopf, Sonnenblume, Steinklee und Wilde Malve. Halle 26a, Stand 127a, Kontakt: Stefan Kühnel, T: 030 6392 6207, M: stefan.kuehnel@biopract.de