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IGW-Startup-Days 2019

„Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr wollen wir mit den IGW-Startup-Days 2019 wieder zeigen, dass junge Unternehmen mit ihren oft unkonventionellen Ideen die Zukunft der Lebensmittelbranche aktiv mitgestalten können und müssen!“

- Lars Jaeger, Projektleiter der Internationalen Grünen Woche, Messe Berlin

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Mittwoch, 23. Januar und Donnerstag, 24. Januar 2019

An diesen zwei Tagen dreht sich im Professional Center der Internationen Grünen Woche alles um Startups. Mit den IGW-Startup-Days gibt die Messe Berlin jungen Unternehmen aus der Lebensmittelbranche die Möglichkeit, mit wichtigen Entscheidern aus dem Lebensmitteleinzelhandel und anderen Experten und Multiplikatoren in Kontakt zu kommen: 20 ausgewählte Gründer wetteifern in Pitch-Sessions um die Gunst der Jury und stellen in einem Ausstellungsformat ihre Geschäftsidee und Produkte vor. Food-Experten, Förderer und andere Mitgestalter der Lebensmittelbranche zeigen in spannenden Key Notes, was die Szene aktuell bewegt. Der Zutritt zum Professional Center ist nur Fachbesuchern der Internationalen Grünen Woche möglich.

Die Ausschreibung für 2019 ist online!

Wer kann sich bewerben? Wie kann man teilnehmen? Welche Informationen muss man einreichen?

Diese und weitere Fragen beantworten wir in unseren Ausschreibungsunterlagen (PDF, 108,5 kB). Für die Bewerbung bitten wir kurzum um eine aussagekräftige Darstellung von Geschäftsidee, Produkt und Team. Selbstverständlich freuen wir uns auch über begleitendes Bildmaterial. Die Einreichung erfolgt formlos per E-Mail an Carina Freutsmiedl.

Ende der Bewerbungsfrist ist Freitag, 12. Oktober 2018.

Aus den Einreichungen wird die Jury gemeinsam mit der Messe Berlin 20 Bewerber auswählen, die zum IGW-Startup-Day eingeladen sind. Bekanntgabe und Benachrichtigung der Gewinner erfolgt am Montag, 19. November 2018.


KONTAKT für Teilnehmer

factum Presse & Öffentlichkeitsarbeit
Frau Carina Freutsmiedl
T +49 89 8091317 42
F +49 89 8091317 90
freutsmiedl@factum-pr.com

Messe Berlin GmbH / Internationale Grüne Woche
Frau Claudia Bach
T + 49 30 3038 2027
F + 49 30 3038 91 2027
bach@messe-berlin.de

Die Jury
Die Jury

Die Jury

Vertreter des Handels, Experten aus dem Lebensmittelbereich und Startup-Förderung:


Experten-Blog: Unsere Jury-Mitglieder im Geschmackstest

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Marcus Reh

Sexy Verführungstipps für den LEH: So kommst du ins Supermarktregal!

Unser Jury-Mitglied Marcus Reh, Abteilungsleiter Regionaleinkauf Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt der EDEKA Minden-Hannover im Geschmackstest.

Sie sind unnahbar und einflussreich. Sie entscheiden über Top oder Flop, drücken Preise und pokern knallhart. Einkäuferinnen und Einkäufer im Lebensmitteleinzelhandel sind Protagonisten vieler Albträume von Food-Gründerinnen und -Gründern: Unbegründet. Bei der genossenschaftlich organisierten EDEKA Minden-Hannover gibt Marcus Reh, Regionaleinkaufsleiter mit dem „FoodStarter“-Regal kleinen Unternehmen die Möglichkeit, sich direkt dem Verbraucher vorzustellen. Für dein Food-Startup ist er der Date-Doktor für dein wichtigstes erstes Mal: Dem Kontakt zwischen Kunde und Produkt.

  • Also Herr Reh, mal ehrlich: Outfit oder Geschenkkorb: Was ist wirklich wichtig beim Pitch vor dem Einkäufer?

Keins von beidem – es sind die Persönlichkeit und Überzeugungskraft der Gründer! Konkret heißt das: Wichtig ist die Ware mit dem richtigen Konzept und den Menschen dahinter, die etwas bewegen wollen und können. Die beste Idee ist wertlos, wenn es nicht den Menschen gibt, der davon überzeugt ist und die Idee vorantreibt.

  • Wann trifft ein Food-Startup Ihren Geschmack?

Mein Geschmack ist zweitrangig. Ich muss davon überzeugt werden, dass es vielen unserer EDEKA-Kunden schmecken wird. Darüber hinaus muss ein neues Produkt auch wirklich neu sein. Eine neue Geschmacksrichtung oder eine schicke Verpackung reichen da bei Weitem nicht aus, das kann jeder. Es müssen mehrere „neue“ Faktoren zusammenkommen, damit ein Produkt vom Kunden als neu anerkannt wird. Wichtig ist auch, dass ein Kunde im Supermarkt in Sekundenbruchteilen den Verwendungszweck und den Nutzen des Produktes für sich erkennen kann. Keiner liest gern erst lange Erklärungen auf der Rückseite.

  • Was schmeckt Ihnen an der Ernährungsindustrie überhaupt nicht und auf welche Lösung warten Sie?

Echte Innovationen kommen nur selten und von wenigen großen Herstellern. Hier können Startups eine Lücke füllen, indem sie mit frischen, frechen, neuen Produkten die Aufmerksamkeit der Verbraucher auf sich ziehen.


Gabriele Giesler
Gabriele Giesler

Nur noch Kokosöl: So gefährlich ist das Leben als Food-Redakteurin wirklich!

Unser Jury-Mitglied Gabriele Giesler im Geschmackstest.

Stoffwechselaktivierend, fettab- und muskelaufbauend: Sie testet die neuesten Diäten und Ernährungstrends auf dem eigenen Teller und am eigenen Leib. Gabriele Giesler ist keine Maschine, sondern als studierte Oecotrophologin Profi rund um das Thema Ernährung. Seit fast 7 Jahren betreut die Ernährungswissenschaftlerin den Food-Bereich bei den Magazinen Women‘s Health und Men‘s Health und hat schon mehrere Kochbücher veröffentlicht. Wenn sie gerade nicht irgendetwas quellen lässt, schreibt sie über die Foodtrends der Nation. Auch die Startups der Internationalen Grünen Woche knöpft sie sich persönlich vor.

  • Frau Giesler, wie gefährlich ist ihr Job? Bekommt man als Food-Redakteurin überhaupt noch eine bezahlbare Berufsunfähigkeitsversicherung?

Zum Glück habe ich tolle Kollegen, die mir immer den Rücken freihalten. Aber tatsächlich bekommen wir sehr viele Dinge in die Redaktion geschickt, die dann selbstverständlich auch getestet werden müssen. Das ist nicht immer schön. Und natürlich überwiegen bei uns die guten Seiten als Dauertester. Die größte Verletzungsgefahr besteht wahrscheinlich in der Mittagspause. Um diese Zeit wird bei uns nämlich sehr viel Sport gemacht – und der ist ja bekanntlich Mord.

  • Wann trifft ein Food-Startup Ihren Geschmack?

Generell lege ich großen Wert auf Nachhaltigkeit, denn unsere Erde ist langsam erschöpft. Von daher muss neben dem Produkt auch die komplette Wertschöpfungskette durchdacht sein, damit diese möglichst fair und ökologisch neutral ist. Das Produkt selbst besticht besonders durch seine Neuheit. Wird eine bestehende Marktlücke geschlossen und ein lang existierendes Bedürfnis befriedigt ist das natürlich toll. Bereits vom Markt abgedeckte Produkte wie Smoothies, Energydrinks oder Proteinriegel können zwar auch überzeugen, haben aber ein schwereres Standing. Um unseren Lesern Innovation bieten zu können, bin ich persönlich immer auf der Suche nach den neuesten Trends und Produkten.

  • Was schmeckt Ihnen an der Ernährungsindustrie überhaupt nicht und auf welche Lösung warten Sie?

Nachhaltigkeit hat für mich nach wie vor einen hohen Stellenwert. Die Skrupellosigkeit, mit der sich große Konzerne an der Natur bereichern, die Umwelt verschmutzen, milliardenschwere Gewinne erwirtschaften und dabei keinerlei Ausgleich zahlen müssen, erschreckt mich. Hinzu kommen sinnlose Subventionen im Landwirtschaftsbereich, die den kompletten Markt ad absurdum führen. Mein Zukunftsideal daher: Eine Landwirtschaft ohne widersinnige Subventionen sowie eine weltweite Umstellung in der Produktion auf 100 Prozent Bio. Wünschenswert ist auch eine verstärkte regionale Produktion. Es ist ein Irrsinn, welche Wege viele Produkte zurücklegen, bevor Sie beim Verbraucher ankommen und damit meine ich nicht Mangos oder Bananen, die in Europa einfach nicht wachsen. Zudem hat die Industrie, vor allem die großen Konzerne, für ihre Hinterlassenschaften an CO2 und Co. aufzukommen. Eine anständige Besteuerung muss gewährleistet sein. Weiterhin wünsche ich mir eine klare Trennung von Politik und Wirtschaft, denn durch die große Übermacht der Lobbyisten wird sehr viel Verbraucherschutz verhindert. Und ein letzter großer Missstand: Es kann einfach nicht sein, dass sich einige wenige Konzerne auf Kosten der gesamten Weltbevölkerung am Wasser bereichern. Das Wasser dieser Erde gehört jedem und darf nicht zum Luxusprodukt werden.


Rückblick

Gewinner Startup-Day 2018
Gewinner Startup-Day 2018

Die Gewinner 2018

Die Sieger des ersten Startup-Days der Internationalen Grünen Woche stehen fest.

Der erste Preis geht an nearBees ein Vertriebsportal aus München für regionale Honigproduzenten aus dem gesamten Bundesgebiet mit dem Motto: „Finde Honig von nebenan“, das sich sowohl an den Einzelhandel als auch an Endverbraucher richtet.

Der zweite Preis geht an Bickus aus Nordhessen. Unter diesem Namen haben sich Höfe zusammengeschlossen, die das Fleisch von Legehennen zu Essen verwerten, anstatt die Tiere, wenn sie keine Eier mehr legen, der Industrie zu überlassen.

Den dritten Preis schließlich vergab die Jury an Hiddenseer Kutterfisch eine Fischkonservenproduktion auf Rügen, die sich nicht nur der Förderung regionaler Produkte verschrieben hat, sondern mit ihren Aktivitäten auch den Erhalt der Stellnetzfischerei vor der Insel fördern will.

Die Finalisten 2018

Adam & Eva GbR- Cider vom Bodensee

Bearprotein - Bio-Insektensnack

Bickus - Fleischprodukte aus Bio-Legehennen (2. Platz)

Bone Brox - Knochenbrühe und mehr

Caté goods GmbH - Erfrischungsgetränk auf Kaffeeschalenteebasis

Disco Limo - Bio-Zitronenlimo mit Koffein

Dörrwerk - Faire und nachhaltig produzierte Obst- und Gemüsesnacks

FitBy - Backmischungen mit mehr Eiweiss

Guzinos - Gemüsesnacks

Hiddenseer Kutterfisch - Fischkonserven: fair & local (3. Platz)

Kale and me - Grünkohlsäfte und mehr

kraftfleisch - Rindfleisch-Snack

Löffelkompott - Kompott von "my Oma"

Mühlenfeld GmbH - Zwiebeleien

NearBees - Portal für regionalen Honig (1. Platz)

Philosoffee - Cold Brew Kaffeespezialitäten

Skadi - Cocktail-Eis

Wilder Heinrich - Wild aus Freier Wildbahn

wisefood GmbH - essbare Trinkhalme

Zveetz - natürliche, zuckerfreie Fruchtgummis

Marla beim Startup-Day 2018

Wir danken der Jury:

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