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Die Jury

Gerald Dohme

Mitglied der GF des Deutschen Bauernverbandes und GF DBV Service GmbH, unterstützt den Bereich StartUps insbesondere aus Sich des landwirtschaftliches Berufsstands. Die jungen Unternehmen bieten auch für landwirtschaftliche Unternehmen neue Entwicklungsfelder. (mehr...)



Deutscher Bauernverband e.V.

Dominik Ewald

Dominik Ewald ist Co-Founder, CSO und Geschäftsführer von MonitorFish GmbH.
Er studierte mit dem Schwerpunkt Bioökonomie u. a. in Wien am George-Mendel-Institut,
an der Universität Wageningen sowie am Leibniz Institut (ATB) in Potsdam-Bornim und erwarb seinen M.Sc. in Biotechnologie an der TU Cottbus-Senftenberg. (mehr...)


MonitorFish GmbH

Hendrik Haase

„Auf dem gesamten Globus verändert die New Food Economy aus innovativen Gründerinnen und Gründern unsere Lebensmittelwelt von Acker bis auf den Teller – und das schneller und tiefgründiger als die meisten denken. Dieser  neuen, digital denkenden Generation Food geht es um ein nachhaltigeres, faireres und gesünderes Lebensmittelsystem. (mehr...)



Hendrik Haase

Eva Piepenbrock

Eva Piepenbrock entwickelte das Innovationsportal f3 – farm. food. future vom Landwirtschaftsverlag Münster mit. Sie berichtet dort über Agrar-Innovationen, grüne Start-ups sowie neue Trends und vernetzt die Szene miteinander.

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f3 – farm. food. future.

Marcus Reh

Sie sind unnahbar und einflussreich. Sie entscheiden über Top oder Flop, drücken Preise und pokern knallhart. Einkäuferinnen und Einkäufer im LEH sind Protagonisten vieler Albträume von Food-Gründerinnen und -Gründern: Unbegründet. (mehr...)


EDEKA Minden-Hannover

Stefanie Sabet

Welche Motivation haben Sie bei dem Thema Startups?

Als Dachverband der Lebensmittelhersteller in Deutschland ist die BVE nah an den aktuellen Ernährungstrends unserer Gesellschaft. Startups bereichern den Markt. (mehr...)



BVE e.V.

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Gerald Dohme

Mitglied der GF des Deutschen Bauernverbandes und GF DBV Service GmbH, unterstützt den Bereich StartUps insbesondere aus Sich des landwirtschaftliches Berufsstands. Die jungen Unternehmen bieten auch für landwirtschaftliche Unternehmen neue Entwicklungsfelder. Zudem ist das Netzwerk zwischen den landwirtschaftlichen Betrieben und den Ideengebern auszubauen.

Der DBV bietet mithin vielfältige Möglichkeiten des Austauschs und Plattformen für Kooperationen. Neue Produkte und auch Projekte, die Prozesse vom Acker bis zum Verbraucher neu denken, sind immer wieder neu spannend. Dohme bringt als Coach für erfahrene Führungskräfte und Unternehmer diese Erfahrungen auch für junge motivierte Gründer ein.

 

Deutscher Bauernverband e.V.

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Dominik Ewald

Dominik Ewald ist Co-Founder, CSO und Geschäftsführer von MonitorFish GmbH. Er studierte mit dem Schwerpunkt Bioökonomie u. a. in Wien am George-Mendel-Institut, an der Universität Wageningen sowie am Leibniz Institut (ATB) in Potsdam-Bornim und erwarb seinen M.Sc. in Biotechnologie an der TU Cottbus-Senftenberg. Er war in verschiedene Agrar- und Ernährungsprojekte involviert und entwickelte u. a. an der HNE in Eberswalde ein urbanes multifunktionales Farming-System, welches mittlerweile an der Universität Hohenheim getestet wird. Er ist Vorsitzender der German Agri Food Society, Vize Sprecher der Arbeitsgruppe: Landwirtschaft in der SPTA welche angegliedert ist an die GIZ.

MonitorFish GmbH

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Hendrik Haase

„Auf dem gesamten Globus verändert die New Food Economy aus innovativen Gründerinnen und Gründern unsere Lebensmittelwelt von Acker bis auf den Teller – und das schneller und tiefgründiger als die meisten denken. Dieser  neuen, digital denkenden Generation Food geht es um ein nachhaltigeres, faireres und gesünderes Lebensmittelsystem. Kurz: Eine genießbare Zukunft auf dem Teller.

Die Arbeit mit Food-Startups und ideenreichen Quereinsteiger*innen in die Lebensmittelwirtschaft ist ungemein spannend, weil sich hier nicht um alte Denkmuster geschert wird, Grabenkämpfe überwunden und stattdessen neue Lösungen erdacht und ausprobiert werden. Für die Branche ist dies ein unverzichtbarer Jungbrunnen und Innovationsmotor, der angesichts der vielen Herausforderungen der Zukunft entlang der Lebensmittelkette dringend gebraucht wird.

Hendrik Haase, geb. 1984, ist Publizist, Kommunikationsdesigner, Berater, Keynote-Speaker und leidenschaftlicher Genießer. Er gilt als einer der bekanntesten Foodaktivisten des Landes und lebt in Berlin.

Henridk Haase

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Marcus Reh

Sie sind unnahbar und einflussreich. Sie entscheiden über Top oder Flop, drücken Preise und pokern knallhart. Einkäuferinnen und Einkäufer im LEH sind Protagonisten vieler Albträume von Food-Gründerinnen und -Gründern: Unbegründet. Bei der genossenschaftlich organisierten EDEKA Minden-Hannover gibt Marcus Reh, Regionaleinkaufsleiter mit dem „FoodStarter“-Regal kleinen Unternehmen die Möglichkeit, sich direkt dem Verbraucher vorzustellen. Für Food-Startups ist er der Date-Doktor für das wichtigstes erstes Mal: Dem Kontakt zwischen Kunde und Produkt.

Also Herr Reh, mal ehrlich: Outfit oder Geschenkkorb: Was ist wirklich wichtig beim Pitch vor dem Einkäufer?

Keins von beidem – es sind Persönlichkeit und Überzeugungskraft! Konkret heißt dies, wichtig ist die Ware mit dem richtigen Konzept und den Menschen dahinter, die etwas bewegen wollen und können. Die beste Idee ist wertlos, wenn es nicht den Menschen gibt, der davon überzeugt ist und die Idee vorantreibt.

Wann trifft ein Food-Startup Ihren Geschmack?

Mein Geschmack ist zweitrangig. Ich muss davon überzeugt werden, dass es vielen unserer EDEKA-Kunden schmecken wird. Darüber hinaus muss ein neues Produkt auch wirklich neu sein. Eine neue Geschmacksrichtung oder eine schicke Verpackung reichen da bei Weitem nicht aus, das kann jeder.

Es müssen mehrere „neue“ Faktoren zusammenkommen, damit ein Produkt vom Kunden als neu anerkannt wird. Wichtig ist auch, dass ein Kunde im Supermarkt in Sekundenbruchteilen den Verwendungszweck und den Nutzen des Produktes für sich erkennen kann. Keiner liest gern erst lange Erklärungen auf der Rückseite. 

Was schmeckt Ihnen an der Ernährungsindustrie überhaupt nicht und auf welche Lösung warten Sie?

Echte Innovationen kommen nur selten und von wenigen großen Herstellern. Hier können Start-ups eine Lücke füllen, indem sie mit frischen, frechen, neuen Produkten die Aufmerksamkeit der Verbraucher auf sich ziehen.   

EDEKA Minden Hannover

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Eva Piepenbrock

Eva Piepenbrock entwickelte das Innovationsportal f3 – farm. food. future vom Landwirtschaftsverlag Münster mit. Sie berichtet dort über Agrar-Innovationen, grüne Start-ups sowie neue Trends und vernetzt Agrifood-Gründer aus ganz Deutschland mit neugierigen Landwirten, etablierten Unternehmen und allen, die an großen und kleinen Projekten beteiligt sein möchten.

Gebürtig stammt Eva Piepenbrock selbst von einem landwirtschaftlichen Betrieb mit Schweinehaltung in Ostwestfalen. Nach einem Auslandsaufenthalt in Großbritannien und einem geisteswissenschaftlichen Studium in Münster arbeitete sie zuerst fünf Jahre lang als Werbetexterin in Hamburg.

Dann kehrte sie nach Münster zurück, um beim Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben (Landwirtschaftsverlag Münster) den Einstieg in den Journalismus zu tätigen. Beim journalistischen Volontariat entdeckte sie die „grüne“ Start-up-Szene für sich. Aus einer losen Serie im Wochenblatt entstand dann die Idee für f3 - farm. food. future.

f3 - farm.food.future.

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Stefanie Sabet

Welche Motivation haben Sie bei dem Thema Startups?

Als Dachverband der Lebensmittelhersteller in Deutschland ist die BVE nah an den aktuellen Ernährungstrends unserer Gesellschaft. Startups bereichern den Markt. Jedes Jahr zählt die Branche nicht nur 40.000 neue Produkte in den Regalen, sondern auch 1.000 neu gegründete Unternehmen mit neuen Ideen. Die Ernährungsindustrie ist bereits sehr innovativ, aus unserer Sicht gibt es aber immer noch viel mehr Potential. 2017 startete der Verband daher seine digitale Kommunikationskampagne #ZukunftSchmeckt, die ihren ersten Höhepunkt in dem Gemeinschaftsstand der Lebensmittelwirtschaft auf der Internationalen Grünen Woche 2018 unter dem Motto „Wie schmeckt die Zukunft“ fand. Hier konnten verschiedene Startup-Unternehmen   ihre   Innovationen anbieten und in den Dialog mit dem Messepublikum kommen. Ein Erfolgskonzept welches auch in den Folgejahren großen Zuspruch in der Öffentlichkeit erlebte.   Auch 2021 wird die BVE unter dem Motto „Wie schmeckt die Zukunft“ neue Trends und Impulse aus der Branche vorstellen und will dabei natürlich auch wieder nachhaltige und kreative Nachwuchs-ideen präsentieren.

Was macht die Arbeit mit Startups so spannend?

Die große Dynamik die in den Startups steckt, macht die Arbeit mit Ihnen spannend.  Wirtschaft lebt von Wettbewerb und Innovation, das gilt auch für den Lebensmittelmarkt. Umso wichtiger ist es, dass Nachwuchsunternehmen attraktive Rahmenbedingungen vor-finden, die es ihnen erlauben, gute Ideen und Produkte in den Wettbewerb zu bringen. Aber es geht auch um die Förderung von Unternehmergeist und –verantwortung, die in unserer heutigen globalen vernetzten Welt immer wichtiger wird. Insofern ist jeder junge Mensch, der sich entscheidet ein Unternehmen in der Ernährungs-branche zu gründen, eine Chance.

Was ist für die Food/Ag-Tech Branche zukünftig besonders wichtig?

Angesichts einer stetig wachsenden Weltbevölkerung und einer zunehmenden Sichtbarkeit der bestehenden planetaren Grenzen stellt die verlässliche Versorgung der Menschen mit sicheren, hochwertigen Nahrungsmitteln unter angemessener Berücksichtigung ökonomischer, ökologischer und sozialer Aspekte eine der größten Herausforderungen unserer Zeit dar. Gleichzeitig hat der Zusammenhang zwischen Konsum und Gesundheit für den Verbraucher an Bedeutung gewonnen. Vor diesem Hintergrund rückt das Thema Nachhaltigkeit auch in Lebensmittelproduktion und Ernährung verstärkt in den Fokus. Die Transition hin zu nachhaltigeren Lebensmittelsystemen ist das gemeinsame Ziel und die gemeinsame Herausforderung für die Zukunft.

BVE e.V,