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Presse-Information

21. Oktober 2019

Rasse und Klasse bei Nutz- und Heimtier

Die beliebten Tierhallen der Grünen Woche setzen 2020 Schwerpunkte mit Robustrindern und gefährdeten Rassen, mit dem Reitsportevent HIPPOLOGICA und der Erlebniswelt Heimtiere

Sie zählen bei Fachleuten und dem Publikum zu den größten Magneten der Internationalen Grünen Woche Berlin: die Tierhallen 25 und 26. Vom 17. bis 26. Januar 2020 zeigen sich hier landwirtschaftliche Nutztiere und Heimtiere mit ihren stolzen Züchtern und messen sich in Wettbewerben. Viele Tierarten werden im Verlauf der Messe in kurzweiligen Vorführungen vorgestellt. Dazu zählen Schaf- und Ziegenrassen sowie Schaubilder mit Pferden – vom kleinen Minishetlandpony über die große Kaltblut-Pferderasse Percheron bis zum Wladimirer Traktorenpferd, das seinen Züchtungsursprung in Russland hat und heute in seinem Bestand bedroht ist. Besucher erfahren aus kompetenter Hand alles rund um die artgerechte Hege, Pflege und Haltung. Die Tierhalle 25 lädt vom 17. bis 19. Januar zur 4. Bundesschau „Schwarz Rot Gold – robust“ mit über 200 Fleischrindern. Mit dem Westerwälder Kuhhund und dem Pustertaler Rind stellt die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) die gefährdeten Nutztierrassen des Jahres 2020 vor. Vom 24. bis 26. Januar dreht sich bei der HIPPOLOGICA alles um den Pferdesport. Das Reitsportevent der Grünen Woche fasziniert die Pferdefreunde im großen Vorführring mit Stadionatmosphäre, vom Voltegierwettbewerb über einen rasanten Parcour für Zweispänner  bis zum Springturnier. Und die „Erlebniswelt Heimtiere“ kehrt mit Zwei- und Vierbeinern, mit behaarten, schuppigen und gefiederten tierischen Hausgenossen zurück in Halle 26c.

4. Bundesschau „Schwarz Rot Gold – robust“

Am ersten Messewochenende treffen sich über 200 Robustrinder zu ihrer 4. Bundesschau in der Tierhalle 25. Sieben Rassen treten vom 17. bis 19. Januar 2020 zur 4. Bundesschau „Schwarz Rot Gold – robust“ an. Aus den sieben extensiven Fleischrindrassen Dexter, Galloway, Hereford, Highland Cattle, Salers, Welsh Black und Zwergzebu wird jeweils der Bundes- und Reservesieger in den Kategorien Bulle, Kuh und Färse gekürt. Zusätzlich wird in einem Jungzüchterwettbewerb die Züchtergeneration von morgen ihr Können unter Beweis stellen. Fleischrinder liefern neben hochwertigem Rindfleisch auch einen Beitrag zur Biodiversität und zur Erhaltung vielfältiger Landschaftsstrukturen, da durch ihre Beweidung beispielsweise Flächen in benachteiligten Gebieten frei gehalten werden können.

Gefährdete Nutztierrassen 2020

Mit dem Pustertaler Rind und dem Westerwälder Kuhhund stellt die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) im Jahr 2020 ein über Jahrhunderte bewährtes Arbeitsteam vor. Ein Hirte zieht mit seinen Rindern entlang der Bachtäler und Waldränder, begleitet von seinem Arbeitshund, der speziell für das Hüten und Treiben von Rindern gezüchtet wurde. Die Namen der beiden Rassen Pustertaler und Westerwälder deuten schon darauf hin, dass sie gänzlich anderen Regionen zuzuordnen sind – eines verbindet sie jedoch heutzutage: Beide Rassen sind vom Aussterben bedroht und stehen daher auf der Roten Liste der GEH.

Die Rinderrasse aus dem namensgebenden Pustertal ist eine der ältesten bekannten Rinderrassen überhaupt und hat seinen Ursprung im Keltenrind. Seine heutige Verbreitung liegt in Südtirol, Österreich und Deutschland mit einem Gesamtbestand von zirka 950 Tieren. Der Westerwälder Kuhhund stammt aus dem Westerwald und Siegerland und gilt als arbeitswilliger, eigenständiger Hütehund für Kühe und Schafe. Durch seinen sicheren Griff und seine Unerschrockenheit ist er insbesondere für Rinder, selbst für Mutterkühe, sehr gut geeignet. Die GEH ernennt seit 1984 alljährlich die „Gefährdete Rasse“ und macht damit deutlich, dass neben den Wildtieren und Wildpflanzen auch in der Landwirtschaft der Verlust der Vielfalt eingezogen ist.

HIPPOLOGICA: Faszination Pferdesport erleben

Einmal beim Springturnier live dabei sein, einen Voltigierwettbewerb verfolgen oder mitfiebern, wenn die Zweispänner einen engen Parcours meistern: Das können Besucher der Tierhalle 25 vom 24. bis 26. Januar während der HIPPOLOGICA, dem Reitsportevent der Grünen Woche. Auf Einladung des Landesverbands Pferdesport Berlin-Brandenburg e. V. treten die besten Reitersportler aus der Region und umliegenden Bundesländern gegeneinander an. Die Liveatmosphäre der Wettbewerbe verspricht Spannung pur. Highlight ist der Große Preis der HIPPOLOGICA, der traditionell am letzten Messetag vergeben wird.

Erlebniswelt Heimtiere in Halle 26c

Das wird ein tierischer Spaß für die ganze Familie. Die Erlebniswelt Heimtiere präsentiert sich in Halle 26c mit beliebten, seltenen und außergewöhnlichen Heimtieren. Der Verein Berliner Pro-Kat e. V. zeigt stolze Rassekatzen wie beispielsweise Sibirische Waldkatze, Somali Cornish Rex, Maine Coon, Ragdoll, Britisch Kurzhaar und Perser. Mit einer bunten und schimmernden Unterwasserwelt lockt der Deutsche Verein für Aquarien- und Terrarienkunde e. V. – Berlin-Brandenburg. Hier gibt es viele Tipps von den Experten für die artgerechte Haltung - vom richtigen Futter über geeignete Luft- und Temperaturverhältnisse bis hin zu Tricks zur Aquariensäuberung.

Auf einer Aktionsfläche werden täglich Hundevorführungen präsentiert, an denen Groß und Klein ihre Freude haben: Schäferhund,  Leonberger, Pudel, Cavalier-King-Charles-Spaniel, Eurasier, Dalmatiner, Basset Hound, Yorkshire-Terrier, Teckel, Windhund, Lhasa Apso und Tibet Terrier, Jagdspaniel, Ungarische Hirtenhunde, Foxterrier, Spitz, die neue Hunderasse Chow-Chow und viele andere. Fragen über verantwortungsvolle Hundehaltung beantwortet die Tierärztekammer Berlin. Sie informiert in Vorträgen über Gesundheitsprävention und steht auch für juristische Fragen zur Verfügung. Das private Museum für Tierkunde Berlin setzt die Besucher mit Gespensterschrecken, Gottesanbeterinnen oder Grabfrosch in Erstaunen. Vogelspinnen mit haarigen Körpern können ohne Gefahr in Terrarien betrachtet werden. Nager, Bartagamen und Schlangen, für jeden ist etwas dabei. Die „Esel-Freunde im Havelland e.V.“ sind mit ihren „Langohren“ zu sehen. Alpaka Niemann präsentiert seine sanften Tiere mit den schönen großen Augen. Imker aus Berlin und Brandenburg präsentieren ein großes Bienarium mit herumschwirrendem Bienenvolk. Informationen über die Imkerei in der Großstadt und über Schnupperkurse für angehende Imker gibt es on top.

Kontakt:
Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e. V. (GEH)
Antje Feldmann
T: +49 (0)5542 1864, feldmann@g-e-h.de

Bundesschau Schwarz-Rot-Gold robust
Ramona Dräger
Abteilung Fleischrind
T: +49 33207 533 025
draeger@rinderzucht-bb.de

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.gruenewoche.de

Twitter: @gruenewoche

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