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Presse-Information

16. Januar 2020

Grußwort Dr. Wolfgang Ingold, BVE-Vorsitzender Eröffnungsfeier der Internationalen Grünen Woche am 16. Januar 2020 -

Sehr verehrte Damen und Herren Minister,

Abgeordnete, Staatssekretäre, Kommissare,

Exzellenzen und Gäste aus aller Welt,

meine sehr geehrten Damen und Herren

auch ich begrüße Sie im Namen der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie zur diesjährigen Internationalen Grünen Woche.

-         mit dieser Leistungsschau vom Acker bis zum Teller rückt immer zum Jahresbeginn ein Thema in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses, das für ausnahmslos jeden unverzichtbar ist: Lebensmittel, sie sind unsere täglichen Mittel zum Leben

-         den Menschen, Unternehmerinnen und Unternehmern, die unsere Lebensmittel herstellen, gebührt hohe Anerkennung

1.     Die Lebensmittelproduktion leistet einen wichtigen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit

-         Wenn man heute auf die Straßen schaut, sieht man junge Menschen, die für mehr Klimaschutz und eine nachhaltige Lebensmittelproduktion demonstrieren

-         Die Ernährungsindustrie hat die Herausforderungen einer wachsenden Weltbevölkerung und schwindenden Ressourcen angenommen

-         Die Branche ist nicht nur selbst von den negativen Auswirkungen betroffen, sie ist noch vielmehr ein wichtiger Teil der Lösung

-         Die Ernährungsindustrie treibt bewusst den Wandel zu nachhaltigeren Produktions- und Konsummustern an, zu denen sich die internationale Gemeinschaft verpflichtet hat

-         Die Lebensmittelhersteller kommen den Bedürfnissen der Verbraucher und der Gesellschaft mit einer ständigen Innovationsbereitschaft nach: egal ob es um mehr Informationen zur nachhaltigen Ernährung oder dem Umweltfußabdruck, die Reduktion von Lebensmittelverlusten oder Verpackungen geht, den gesellschaftlichen und individuellen Verbraucherwünschen wird täglich durch neue Produkte und Prozesse Rechnung getragen

-         In der Lebensmittelproduktion selbst leisten das Streben nach einem verantwortungsvollen Ressourcenverbrauch und einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft sowie einer nachhaltigen Beschaffung einen wichtigen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit

-         Die Ernährungsindustrie unterstützt als wichtigster Kunde die Landwirtinnen und Landwirte bei einer nachhaltigeren Erzeugung, denn letztendlich kann nur ein vertrauensvoller und kooperativer Umgang in der gesamten Lieferkette langfristige Erfolge für Umwelt, Klima und Menschen bringen

-         Die Bereitschaft zum Wandel zeigt die Ernährungsindustrie auch durch mehr Transparenz über ihr Engagement für mehr Nachhaltigkeit

-         die politische Debatte über den richtigen gesetzlichen Rahmen für ein nachhaltiges und klimaneutrales Europa – den Europäischen Green Deal – gestaltet die Branche aktiv und konstruktiv mit – wir adressieren Zielkonflikte und bieten Lösungen statt Parolen

2.    Für eine zukunftsfähige Ernährungsindustrie müssen Umwelt, Mensch und Wirtschaft Hand in Hand gehen

-         Die Ernährungsindustrie wird dabei stets betonen, dass Nachhaltigkeit ein Dreiklang von Mensch, Umwelt und Wirtschaft ist

-         Der Wandel zu mehr Nachhaltigkeit in Europa braucht ein klares Bekenntnis zu Markt und Wettbewerb sowie freiem Handel als Basis

-         In der Ernährungsindustrie lag das durchschnittliche reale Wachstum in den letzten 10 Jahren unter 1 Prozent

-         Investitionen in die Zukunft und mehr Nachhaltigkeit sind in den kommenden Jahren nur weiterhin zu realisieren, wenn die Unternehmen ihre wirtschaftliche Existenz im internationalen Wettbewerb gesichert bekommen

-         Ich warne daher vor einer vermeintlich nachhaltigen Regulierungswut und Verbotspolitik

-         Auch die Mehrkosten von Nachhaltigkeit müssen fair verteilt und ins Verhältnis zum Nutzen für Umwelt, Mensch und Unternehmen gesetzt werden

-         Eine nachhaltigere Lebensmittelproduktion ist möglich, wenn gleichzeitig bessere Erträge möglich werden

-         Und lassen Sie mich abschließend noch darauf hinweisen, dass der anfangs angesprochene Protest damit weniger auf die Straße als in die Supermärkte gehört – hier müssen die Verbraucher entscheiden, welche Produktionsweise und welche Produkte in Zukunft produziert werden sollen und ob Nachhaltigkeit über den Geiz siegt

3.                Gute Wünsche an die Gäste

-         Für die Internationale Grüne Woche wünsche ich Ihnen jetzt allen viel Erfolg und einen konstruktiven Dialog mit ihren Kunden!

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.gruenewoche.de

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