Navigation | Seiteninhalt | Zusätzliche Informationen

Seiteninhalt

IGW Digital News

21. Januar 2021

Nachhaltig, regional und innovativ – die REGIONAL-STARS 2021

Nachhaltig, regional und innovativ – die REGIONAL-STARS 2021

Mit der Auszeichnung REGIONAL-STAR würdigen die Lebensmittel Praxis und die Internationale Grüne Woche Berlin herausragende nachhaltige Regionalkonzepte der Ernährungswirtschaft. Mit dem REGIONAL-STAR 2021 werden die besten Konzepte mit regionaler Prägung prämiert, die unter nachhaltigen Aspekten die Vermarktung regionaler Produkte voranbringen.

Unternehmen konnten sich in den folgenden vier Kategorien bewerben: Innovation, Präsentation, Kooperation und Organisation.

Innovation: „Auf ein Bier – für den Sport“

In der Kategorie „Innovation“ wurden Konzepte mit regionaler Prägung gesucht, die maximal zwei Jahre am Markt sowie zukunftsweisend sind. Den ersten Platz belegt das Projekt Vereinsheim, welches vom Famila Handelsmarkt Kiel und der Lille Brauerei initiiert wurde.

Alles begann mit einem Gespräch vor der Haustür und der Frage, wie man im Corona-Jahr 2020 die regionalen Vereine bestmöglich unterstützen könnte. So entstand die Idee, regionalgebrautes Bier mit dem Logo des jeweiligen Vereins in die Märkte zu bringen. Jede verkaufte Flasche bedeutete eine Spende von 50 ct. für den jeweiligen Verein. Insgesamt konnten im Aktionszeitraum zwischen Juli und Oktober 2020 34.000 Flaschen verkauft werden und 17.000 Euro an Spendengeldern an die Vereine verteilt werden. Der Familia Handelsmarkt Kiel steuerte weitere 2.000 Euro für die Vereine hinzu. Die Jury beurteilte das Projekt als „brutal, lokal und kreativ mit Vorbildcharakter“.

Den zweiten Platz belegt das Projekt Velike! von Black Forest Nature, Dritte sind die Wasserhelden mit dem Projekt Geminsam.Nah.Nachhaltig.

Organisation: Nachhaltig einkaufen – regional, bio und unverpackt

Sieger in der Kategorie „Organisation“ ist das Projekt „Plietsch.Natürlich unverpackt“ der Heldt & Siepelmeyer, plietsch sustainability consulting. Entstanden ist das Konzept auf Betreiben einiger Studierenden der Leufana Universität Lüneburg. Den Gründern war nachhaltiges Einkaufen zu kompliziert und sollte vereinfacht werden. Daraus entstanden regionale Unverpackt-Stationen in Supermärkten mit Produkten aus der Region.

Im Unterschied zu anderen Unverpackt-Stationen, werden die Waren in möglichst großen Gebinden in den Markt geliefert und vor Ort aufgefüllt. Alles was angeboten wird, ist biologisch und die Herkunft nachvollziehbar. Dadurch wurde ein Netzwerk geschaffen, von dem alle Beteiligten profitieren, Markt, Konsumenten sowie Hersteller. Die Jury befand das Konzept als „modern“ und bescheinigte dem Projekt Zukunftsfähigkeit.

Der zweite Platz geht an das Projekt „Regionalität pflanzt Bäume“ vom Marktkauf Richard Hesse. Den dritten Platz dieser Kategorie belegt „Gemeinsam stark! 11 Jahre - 13 Märkte - 1 Region“ des REWE Marktes, Zweigniederlassung Nord und  des Kulturlands des Kreises Höxter.

 

Präsentation: Regionale Produkte in Szene gesetzt

In dieser Kategorie werden überzeugende Beispiele ausgezeichnet, wie man ein Regionalkonzept wirkungsvoll auf der Verkaufsfläche umsetzten kann. Mit dem ersten Platz wurde das Konzept „Von hier. Schmeckt mir.“ der Kornelius Golbik oHG Mömbris ausgezeichnet. Der Inhaber wollte mit seinem REWE Markt eine Plattform für regionale Bauern bieten. Ziel war eine ehrliche Zusammenarbeit zwischen den Akteuren. Mittlerweile sind 42 Lieferanten an dem Projekt beteiligt. Für Kornelius Golbik steht echte Regionalität im Zentrum seines Betreibens. Alle Beteiligten stammen aus einem Umkreis von 10 km rund um den Markt. Die Firmen können sich und ihre Produkte sowohl auf der Verkaufsfläche im Markt als auch online in den sozialen Netzwerken präsentieren. Die Jury lobte das Design und „die stringente Kommunikation im Markt und darüber hinaus“.

Das Konzept Herzblut für die Region von REWE Marc Strelow belegt den zweiten Platz. Dritter ist der REWE Antje Eismann mit dem Konzept Dein Markt – Deine Region.

Kooperation: Perspektiven für Menschen mit Lernbeeinträchtigungen

Das Projekt SOS Dorfgemeinschaft Grimmen-Hohenwieden ist eine Kooperation zwischen dem GLOBUS Handelshof St. Wende und der SOS- Dorfgemeinschaft Grimmen-Hohenwieden, die seit 2014 besteht. Für ihre gemeinsame Arbeit erhalten sie den ersten Platz in dieser Kategorie. 

Aus anfänglich netten Gesprächen entstand die Idee, den Kunden des GLOBUS Marktes ein Produkt anzubieten, dass hohe Qualität und Regionalität verspricht und gleichzeitig weitere Betreuungsplätze in der SOS Dorfgemeinschaft schafft.  Die Kooperation startete mit Produkten aus der Käserei und wurde auf Kartoffeln ausgeweitet. Hierfür wurde über die Globus Stiftung eine Sortiermaschine angeschafft, um den Kunden faire Gebinde anbieten zu können. Das Angebot soll auch zukünftig erweitert werden, aktuell sind Tomaten im Gespräch. Die Jury lobte das „nachahmungswürdige und extrem runde Projekt“.

Der zweite Platz geht an das Projekt Mit Herz für Regionalität von Edeka Eble. Das Projekt Strohwohl von Rewe West belegt den dritten P

Beitrag verpasst? Auf IGW Digital können Sie das gesamte Programm noch einmal kostenlos ansehen. Falls Sie noch nicht registriert sind, klicken Sie hier.

Artikel teilen