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Brandenburg vereint Startups und Traditionsmarken

Seit 1991 und damit mehr als 30 Jahre sind die Aussteller aus Brandenburg bei der Internationalen Grünen Woche dabei. Am traditionellen Brandenburg Tag begrüßte Dietmar Woidke, Ministerpräsident von Brandenburg die Messegäste auf der Bühne in Halle 21a und sprach einen besonderen Dank an alle Produzierenden aus, „die jeden Tag dafür sorgen, dass wir unsere Brötchen, unsere Butter, unsere Marmelade und alles, was wir sonst noch wollen, auf dem Teller finden.“

Neue Produkte sind neben den Traditionsmarken in Brandenburg gern gesehen, und so ist in diesem Jahr Stand 124 für Startups reserviert. Hier stellt sich unter anderem Marktkost vor. Das von Laura-Maria Horn gegründete Unternehmen bezeichnet sich als Mikro-Online-Kantine für die Mitarbeiterversorgung kleiner und mittelständischer Unternehmen. „Wir wollen dafür Sorge tragen, dass die Menschen bei der Arbeit etwas Vernünftiges essen können und dabei keinen Verpackungsmüll verursachen“, erklärt Mitgründer Benjamin Hologa.

Mitarbeitende können täglich zwischen sechs unterschiedlichen Gerichten wählen, die jeweils am Montag für die gesamte Woche geliefert werden. Das Speisenangebot variiert von Woche zu Woche, von den sechs frischen Gerichten, die fertig zubereitet in Gläsern geliefert und nur noch erwärmt werden müssen, sind immer vier entweder vegetarisch oder vegan.

Schluss mit Einwegplastik und Aludeckel

Falls Marktkost mal keine Gläser mehr nutzen möchte, kann das Unternehmen sich vertrauensvoll an das Startup auf der anderen Seite des Standes wenden: Hier präsentieren die Geschwister Juliane und Adrian Spieker mit der Pfabo GmbHihr Pfandbox Mehrwegsystem als Alternative zur Einwegverpackung für Lebensmittel. Die Idee kam Juliane Spieker, die 2002 mit Pfabo den Preis als Existenzgründerin des Landes Brandenburg erhielt, als sie 2018 im Urlaub mit ihren Kindern Müll statt Muscheln sammelte. In ihrem Bruder Adrian der zu der Zeit gerade seinen Master in Integrated Design Engineering machte, fand sie den idealen Partner. Er ist das Mastermind hinter dem Produktdesign. PFABO versucht die Bedürfnisse auf Verbraucher- und Händlerseite zusammenzubringen. Als Material verwendet das Unternehmen reines Polypropylen. Derzeit sei das im Vergleich zu allen anderen sorgsam geprüften Materialien die ökologischste Lösung für Pfabo, erklären die Spiekers.

Aktuell werden die Boxen von Pfabo, die es in unterschiedlichen, die Logistik berücksichtigenden Größen gibt, in über 90 Ausgabestellen innerhalb Deutschlands verwendet, darunter die Bio Company und Vivantes. In Zukunft könnte die Nachfrage durch die ab Januar 2023 geltende Mehrwegangebotspflicht für Restaurants, Bistros und Cafés noch weiter steigen.

Die Startups und alle anderen, knapp 60 Aussteller aus Brandenburg treffen Besucherinnen und Besucher in Halle 21a.

Brotbox

Boxen von Pfabo GmbH

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