Veranstalter:
Messe Berlin
Datum der Veranstaltung:
16-25 Jan 2026
Grüne Woche
16-25 Jan 2026
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Knödel, Käse und Cannoli: Die Aromen Südeuropas auf der Grünen Woche

Kaiserschmarrn aus Österreich, Raclette aus der Schweiz, sizilianische Oliven, französische Macarons und portugiesische Klassiker: Die Grüne Woche schmeckt nach Südeuropa – und nach Wohlfühlen.

Zwei Stunden bevor die ersten Gäste die Hallen der Grünen Woche betreten, wird auf der Christl Alm bereits geschäftig gewerkelt. Es gibt auch einiges zu tun im beliebten Restaurant am österreichischen Gemeinschaftsstand: Brötchen aufschneiden für Bratwurst, Leberkäs und Käsekrainer, Semmelknödel und Spinatknödel drehen, Salatdressing vorbereiten und – ganz wichtig – Das Fleisch in den Ofen schieben.

Vor dem Ansturm: Hochbetrieb auf der Christl Alm

„Es dauert etwa zwei Stunden, bis die erste Runde Schweinebraten fertig ist“, sagt Hannes Traunberger aus Linz, Chef der Christl Alm. Seit über zehn Jahren gehört das Restaurant mit den rot-weiß-karierten Tischdecken zu den Anziehungspunkten der World Tour der Grünen Woche. An über 50 Tischen verköstigen Hannes und sein 33-köpfiges Team die Besucherinnen und Besucher mit hausgemachten Marillenknödeln, Kaiserschmarrn und Riesengermknödeln, Kartoffelgröstl, Grillschinken und Schweinebraten „Viele kommen wegen des Schweinebratens oder der Speckknödel. Vor drei Jahren haben wir mit den Spinatknödeln etwas Neues mitgebracht und die werden geliebt“, sagt Hannes. Er mag die Atmosphäre in der südeuropäisch geprägten Halle 4.2: „Die Gäste sind gern und lange hier – und wir auch. Es ist einfach super mit der Schweiz, Italien und Frankreich“, sagt er.

Die süße und herzhafte Seite Siziliens

Wer den Blick durch die Halle schweifen lässt, sieht zunächst die farbenfrohen Macarons von Petit Paris, etwas weiter hinten stapeln sich in der Auslage grüne und schwarze Oliven aus Sizilien, gefüllt mit Mandeln oder Knoblauch, wahlweise mit oder ohne Kern, getrocknete Tomaten sowie Thunfisch aus dem Mittelmeer. Es ist der Stand von Giuseppe Farruggio und Corinn Gallo von La Qualita Autentica. Die Reise durch die Aromen Siziliens hat gerade begonnen, das sagt Corinn: „Wir haben noch einen zweiten Stand.“

Mit einem Lächeln weist sie in Richtung der Berge von kandierten Mandeln und Erdnüssen. In dunkle Schokolade gehüllte Orangen- und Zitronensticks liegen neben kunstvollen Schokoblöcken aus heller und dunkler Schokolade, veredelt mit Chili, Kaffeebohnen und der berühmten Pistazie aus Bronte – dem „grünen Gold“ Siziliens. Neben Torrone (karamellisierter Mandel- oder Pistazien-Nougat) Aragustina und Cannoli mit Vanille-, Schoko- oder Pistazienfüllung gibt es Schoko-Lollies in verspielten Formen wie Schmetterling, Hase, Teddybär oder Clown – und frische Erdbeeren und Bananen zum Genießen mit geschmolzener Schokolade direkt am Stand.

Schweizer Klassiker und ein Abstecher nach Portugal

Schokolade findet sich natürlich auch in der Schweiz, zum Beispiel bei Chocosuisse, dem Verband der Schweizer Schokoladenfabrikanten. Und was darf in der Schweiz nicht fehlen? Natürlich, Raclette. Die mit geschmolzenem Käse gefüllten Pfännchen haben bei uns in Deutschland zwischen Weihnachten und Silvester ihren großen Auftritt. Danach verschwindet der Raclette-Grill in meisten Haushalten wieder im Keller. Bei Raclette Suisse gilt: „Raclette geht immer!“ Und das zeigt sich auch an der langen Schlange am Stand. Hier wird der original Schweizer Raclettekäse mit dem typisch würzigen Aroma traditionell vom Laib geschabt (frönzösisch:„racler“) und mit oder ohne Schinken und Pfeffer auf dem Handbrot serviert.

Danach bietet sich ein kleiner Verdauungsspaziergang in die Halle 7.2c an, wo Galáxia Gulosa mit saftigen Bifana- oder Leitão-à-Bairrada-Sandwiches die herzhafte Seite der portugiesischen Küche präsentiert. Cremige Pastéis de Nata und kunstvoll gefertigte Doce Fino aus der Algarve bilden die süße Ergänzung.

Corinn Gallo von La Qualita Autentica präsentiert Süßigkeiten aus Sizilien.

Corinn Gallo von La Qualita Autentica präsentiert Süßigkeiten aus Sizilien. Foto: Messe Berlin

Autor*in:Ninja Priesterjahn

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